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Unsere Zukunft im Blick: 6. swt-Umweltpreis setzt Klima- und Umweltschutz ganz oben auf die Agenda

Alle Preisträger des 6. swt-Umweltpreises auf einer Bühne. (Foto: swt/de Maddalena)
Die Preisträger des swt-Umweltpreises für Betriebe 2019. (Foto: swt/de Maddalena)
Einer der Preise beim swt-Umweltpreis für Betriebe fuhr direkt auf die Bühne vor: ein TüStrom-Elektroroller. (Foto: swt/de Maddalena)
swt-Geschäftsführer Ortwin Wiebecke beim Interview mit Moderator Jakob Nacken. (Foto: swt/de Maddalena)
Im Showprogramm harmonierte das Comedy-Duo "Helge & Das Udo". (Foto: swt/de Maddalena)

Alle Preisträger bekamen im LTT bei der Umweltpreis-Gala die Bühne, um ihre Siegerprojekte vorzustellen – garniert mit jeder Menge Anerkennung und Applaus der 370 geladenen Gäste. Die Gewinner der Publikumswahl stehen schon seit einigen Wochen fest. Sechs Jury-Preisträger erfuhren von ihrem Gewinn erst bei der Gala und auch die drei Sieger beim swt-Umweltpreis für Betriebe wurden erst gestern bekannt gegeben und geehrt.

„Der Umweltpreis ist eine Ermutigung“, sagt Oberbürgermeister Boris Palmer. „Ermutigend ist, dass mehr als 40.000 Menschen abgestimmt haben. Beeindruckend ist auch die hohe Zahl der Bewerbungen mit ihren konstruktiven Ansätzen. Die Reichweite des Preises ist enorm. Ich danke allen, die sich beteiligt haben.“

„In einem Jahr, das medial ein ums andere Mal von Umwelt- und Klimaschutzthemen dominiert war, setzen die Preisträger unseres swt-Umweltpreises am Jahresende noch einmal ein großes Ausrufezeichen“, sagt swt-Geschäftsführer Ortwin Wiebecke. „Wir sind jedes Jahr wieder aufs Neue beeindruckt, wie vielfältig, kreativ und leidenschaftlich Klima- und Umweltschutz bei uns vor Ort und in der Region tagtäglich praktiziert wird. Das verdient unsere Anerkennung, die wir als Stadtwerke Tübingen auch mit den Fördergeldern für die besten Projekte ausdrücken.“

Enactus e.V. erster Jury-Preisträger

Der erste Jury-Preis mit 4.000 Euro ging an den Verein Enactus Tübingen. Beim Projekt „Der Grüne Faden“ nähen Geflüchtete Kissen aus recycelten Materialien. Sie qualifizieren sich dadurch in Zusammenarbeit mit dem Asylzentrum Tübingen besser für den deutschen Arbeitsmarkt und zeigen mit ihren Arbeiten, wie Upcycling zu tollen Produkten führen kann. Das Preisgeld will der Verein in eine Nähmaschine sowie Material und das Marketing für das Projekt investieren. Mit 3.000 Euro bedachte die Jury sustainAbility. Das Preisgeld stellt die Organisation für ein „Nachhaltigkeits-Stipendium“ für Studierende der Eberhard Karls-Universität Tübingen bereit, bei dem Nachhaltigkeitsthemen wissenschaftlich bearbeitet und einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Nach dem Gewinn des ersten Publikumspreises wurde die Tübinger Ortsgruppe von „Fridays for Future“ zum Doppelgewinner: die Jury vergab für das Projekt, Klima-Workshops zu veranstalten, den dritten Förderpreis in Höhe von 2.500 Euro.

Die weiteren drei Jury-Preise gingen an die Caritas Schwarzwald-Alb-Donau für ihr Projekt SECONTIQUE & Upcycling Werkstatt Albstadt (4. Preis: 1.500 Euro), an den Verein PapierPilz für das Projekt DIY-Blockbindestation (5. Preis: 1.250 Euro) und die städtische KiTa Lemberg für ihr Projekt „Wir sind eine "Faire KiTa“ (6. Preis: 750 Euro).

Außerdem hatten sich die ersten 20 Projekte, die eine gültige Bewerbung eingereicht hatten, über einen Early-Bird-Bonus von jeweils 250 Euro gefreut.

Wettbewerb für Betriebe: Alb-GOLD Teigwaren erster Preisträger

Beim swt-Umweltpreis für Betriebe, für den sich dieses Jahr 26 Unternehmen beworben hatten, ist zum zweiten Mal alles Gold, was auf dem ersten Siegertreppchen glänzt: Die Alb-GOLD Teigwaren GmbH folgt als Gewinner des ersten Preises auf die Meistergoldschmiede Grüngold (Preisträger 2018). Für ihre Spätzle und Nudeln hat das Traditionsunternehmen von der Schwäbischen Alb eine nachhaltige Papierverpackung entwickelt und stellt damit sein gesamtes Sortiment sukzessive um. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen für die heimische Landwirtschaft, die Artenvielfalt und den Naturschutz. Ein Jahr lang wird Alb-GOLD nun im Stadtgebiet auf einem Tübinger Stadtbus Präsenz zeigen dürfen.

Beim zweiten Preisträger, SchwörerHaus KG, wird die Belegschaft beim Erreichen der firmeneigenen Nachhaltigkeitsziele eingebunden – insbesondere die Auszubildenden. Eigene Kraftwerke am Firmensitz, der Einkauf von zertifiziertem Holz aus der Region oder bei örtlichen Kleinwaldbesitzern und ein umfangreiches Energiemanagementsystem gehören zu den weiteren ökologischen Ansätzen des Fertighausherstellers.

Mit dem dritten Preis zeichnete die Jury die Firma tsf - tübinger stahlfeinguss Franz Stadtler GmbH & Co. KG aus. In einer Branche, die sehr viel Energie verbraucht, produziert das Tübinger Unternehmen seine Stahlfeingussprodukte klimaneutral. Eine eigene PV-Anlage mit Ökostrom zur Selbstversorgung sowie ein Batteriespeicher sind wesentliche Bestandteile. Bei der Produktion legt die Firma viel Wert auf umweltfreundliche Stoffe und die Reduzierung von Schadstoffen. 

„Gerade in der Industrie, wo große Stückzahlen an Produkten hergestellt werden, leisten innovative und konsequent umgesetzte Ideen einen großen Beitrag zur Ressourceneinsparung“, sagt Hanno Brühl, swt-Bereichsleiter Energie & Innovation und Jurymitglied. „Die Firmen, die sich bei uns beworben haben, zeigen mit ihren Projekten ganz unterschiedliche Wege auf, Klima- und Umweltschutz ernst zu nehmen. Das sind allesamt beeindruckende Ansätze.“

Die Preisträger aller Kategorien im Überblick

Details zu allen Wettbewerbsteilnehmern und ihren Initiativen bietet die Internetseite des swt-Umweltpreises unter www.swt-umweltpreis.de.

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    Dr. Ulrich Schermaul

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