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Ungewöhnliche Störungsfolge – Stromausfall nach Kurzschluss im Bereich Umspannwerk Großholz

„Wir hatten es mit einer sehr komplexen Störungskette zu tun“, erklärt Eberhard Goldmann, Leiter der Abteilung Verteilung Energie und Wasser bei den Stadtwerken Tübingen GmbH (swt). "Denn infolge des Kurzschlusses erhöhte sich kurzzeitig die Spannung im gesamten 20.000 Volt-Netz um mehrere tausend Volt und führte im Netzbereich an zwei weiteren Stellen zu Störungen. Diese Störungsstellen mussten zunächst alle örtlich eingegrenzt werden. Daher war es uns nicht möglich, die Wiederversorgung durch Umschaltmaßnahmen direkt wiederherzustellen, wie dies im Regelfall üblich ist“, erklärt Goldmann.

Vor dem Marktkauf kam es zu einer zweiten Störung in einem Kabelbogen. Hier musste aufgrund der komplizierten Lage der Störung ein kompletter Kabelstrang unter der Eugenstraße vor dem Marktkauf aufgegraben und ersetzt werden. Insgesamt waren gemeinsam mit Ingenieuren, 5 Meister und 5 Monteure der Stadtwerke zusammen mit einem Tiefbauunternehmen bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz.
Im Bereich der Universität kam es beim Brechtbau zusätzlich zu einem weiteren Kurzschluss im Netzbereich.

Die Stromversorgung konnte nach Lokalisierung der Störungsstellen bereits nach einer Stunde wieder im Bereich Neckaraue, Eisenbahnstraße und Reutlinger Straße vollständig hergestellt werden. Im Französischen Viertel, der Südstadt, Derendingen und Kreßbach war die Stromzufuhr nach anderthalb Stunden wieder voll hergestellt. Ein Großmarkt, der sich zwischen den beiden Störungsstellen befand, konnte erst in den Morgenstunden wieder von außen mit Strom versorgt werden.

Betroffen waren neben mehreren tausend Privathaushalten, unter anderem das LTT sowie Firmen im Industriegebiet und in der Südstadt. In den vergangenen Jahren waren die Ausfallzeiten im Netzbereich der Stadtwerke sehr gering und lagen weit unter dem Bundesdurchschnitt. „Wir werden auch in Zukunft alles dafür tun, in Tübingen die Versorgungssicherheit auf unserem bewährt hohen Niveau zu gewährleisten“, so Goldmann.

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