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Tübinger Trinkwasser kann ohne Bedenken konsumiert werden.

Die Tübinger Trinkwasserversorgung ruht auf zwei Säulen: dem Fremdwasserbezug durch die Zweckverbände Bodensee-Wasserversorgung und Ammertal-Schönbuchgruppe und der Eigenwasserförderung in Grundwasserbrunnen, die die Stadtwerke im Neckartal betreiben. Im Wassermischbehälter auf dem Sand werden beide im Verhältnis 2:1 gemischt. Der größte Teil des Tübinger Stadtgebiets wird mit diesem Mischwasser versorgt.
Würde eine der beiden Säulen der Wasserversorgung ausfallen, könnte die andere den Trinkwasserbedarf der Stadt in vollem Umfang gewährleisten. Sollte im Ernstfall tatsächlich kein Bodenseewasser zur Verfügung stehen, könnten die Tübinger übergangsweise komplett mit Eigenwasser versorgt werden.
Diese unterschiedlichen Bezugsquellen sorgen für Sicherheit – die Stadtwerke, Wasserversorger vor Ort, sind nicht allein vom Bodensee abhängig. Doch noch mehr ist für eine sichere Versorgung notwendig: Auf den Objektschutz richtet man aus aktuellem Anlass verstärkt das Augenmerk. Ohnehin werden Pumpwerke und Wasserspeicher täglich vom Fachpersonal der Stadtwerke inspiziert. Die zentrale Leitwarte in der Eisenhutstraße überwacht die Anlagen der Stadtwerke rund um die Uhr. Unbefugtes Betreten wird der Polizei gemeldet.
Sollte trotzdem – an Brunnen, Wasserbehältern oder im Zuständigkeitsbereich der Zweckverbände – etwas passieren, das das Tübinger Trinkwasser gefährdet, tritt ein detaillierter Notfallplan in Kraft. Dieser regelt in allen Einzelheiten, wie der Ausfall bestimmter Versorgungsanlagen zum Beispiel mit Aktivierung bestimmter Not- oder Reservebrunnen überbrückt werden kann. Auch im Notfall sind die Stadtwerke in der Lage, eine kontinuierliche Versorgung sicherzustellen.
Derzeit hat die Bodensee-Wasserversorgung in Sipplingen die Frequenz der Wasseranalysen auf Pflanzenschutzmittel und ähnliche Giftstoffe auf tägliche Kontrollen erhöht. Die Grenzwerte nach Trinkwasserverordnung wurden aber zu keiner Zeit überschritten. Auch in Tübingen wird die Qualität des Trinkwassers ständig überprüft. Verschiedene Laboratorien führen die nach der Trinkwasserverordnung vorgesehenen Analysen im Auftrag der Stadtwerke durch – und dies häufiger als gesetzlich gefordert.
Der Anschlag auf die Wasserversorgung stellte keine Gefahr für die Verbraucher dar. Das Tübinger Wasser kann konsumiert und auch für Säuglingsnahrung verwendet werden.

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