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Tempoverschärfung gefordert: Klimaschutz als zentrale Aufgabe

„Die Geschwindigkeit des globalen Klimawandels hat in den vergangenen Jahren zugenommen“, sagt swt-Geschäftsführer Ortwin Wiebecke. „Es ist daher fraglos notwendig, dass auch die Geschwindigkeit bei der Umsetzung unserer Klimaziele in Deutschland an Fahrt aufnimmt. Wir als kommunales Stadtwerk arbeiten seit vielen Jahren daran, in Tübingen und der Region unseren Beitrag zu leisten. In unserem Engagement werden wir nicht nachlassen und mit gutem Beispiel vorangehen. Nur, wenn möglichst viele Unternehmen in den verschiedensten Sektoren – Energiebranche, Verkehr, Wohnungsbau zum Beispiel – ebenso agieren, hat Deutschland eine Chance, die Klimaschutzziele bis zum Jahr 2050 zu erreichen.“

Fünf Handlungsfelder identifiziert

Die von den swt unterzeichnete Erklärung benennt fünf Handlungsfelder. Zunächst müsse die Umsetzung des Klimaschutzplans 2050 zum Modernisierungsprogramm für Deutschland werden. Dazu braucht es Planungssicherheit und eine verbindliche Bestätigung der Pläne im neuen Koalitionsvertrag. Für Zwischenziele wie die Sektorziele 2030 seien baldige Umsetzungspläne und konkrete Maßnahmenpakete ein erster Schritt.

Energiewende und Wärmewende bräuchten zusätzlichen Schub. Dazu gehören ein Anheben der Ausschreibungsmengen bei den Erneuerbaren Energien und zusätzliche Anstrengungen beim Stromsparen. Das ermögliche die Elektrifizierung von Wärmesektor, Verkehr und Teilen der Industrie.

Es gelte zudem, die Effizienz von Stromnetzen und Speicherlösungen beschleunigt auszubauen und zu steigern.  Zu dieser Steigerung bedürfe es auch beschleunigten Gebäudesanierungen, die über Anreizsysteme Schwung erhalten könnten. Als wesentlich wird ein verlässlicher und sozialverträglicher Ausstieg aus der Kohleverstromung genannt, um die treibhausgasintensiven Kraftwerkskapazitäten zu verringern – mit Berücksichtigung der Versorgungssicherheit und der Klimaziele. Hierbei sollte ein wirksamer CO2-Preis eine möglichst zentrale Rolle spielen

Für mehr Investitionssicherheit fordern die Unternehmen eine Weiterentwicklung des Emissionshandels, sowohl für Deutschland als auch die EU. Als wichtige Maßnahme gilt hier ein CO2-armes Wirtschaften und Handeln. Dazu sollten als Rahmenbedingungen Steuern- und Abgabensysteme modernisiert und eine Beendigung der fossilen Subventionen bis 2025 geprüft werden.

Deutschland und EU müssten jetzt konsequent in die Verkehrswende einsteigen. Grundlage sei eine verkehrsmittelübergreifende und klimafreundliche Mobilitätsstrategie für Deutschland: deutliche Stärkung des Schienenverkehrs und des kommunalen Nahverkehrs, Beschleunigung von Infrastrukturausbau und –modernisierung, verstärkte Nutzung emissionsarmer Antriebe und Treibstoffe, Ausbau der Elektromobilität.

Als Erwartung an die neue Regierung formulieren die Unternehmen effiziente Maßnahmen, um das nationalen Emissionsziel zu erreichen. Es sei notwendig, die langfristigen Klimaziele Deutschlands und der EU mit den Klimazielen von Paris vor dem UN-Klimagipfel 2020 in Einklang zu bringen. Als Zielkorridor für das Jahr 2050 nennen die Unterzeichner eine Emissionssenkung von 95 Prozent.    

Die offizielle Erklärung im Wortlaut: www.germanwatch.org/de/14633 

Die Erklärung als PDF

Liste der 51 Zeichner:

adidas Group | AIDA Cruises | Alfred Ritter GmbH & Co. KG | Alba Group | ALDI SÜD | Alnatura | Baufritz | Bausparkasse Schwäbisch Hall | CEWE | DAIKIN Airconditioning Germany | Deutsche Börse | Deutsche ROCKWOOL | Deutsche Telekom | Deutsche Wohnen | elobau | EnBW | ENTEGA | E.ON | EPSON Deutschland | EWE | Gegenbauer Holding | GLS Bank | Hermes Germany | HOCHTIEF | Interseroh | ista International | IWAN BUDNIKOWSKY | Lebensbaum | LR Facility Services | Max Bögl | Metro | Naturstrom | Nestlé Deutschland | Otto Group | Papier- und Kartonfabrik Varel | PUMA | SAP | Schneider Schreibgeräte | Schüco International KG | Siemens | Sparda-Bank München | Stadtwerke München | Stadtwerke Tübingen | Tchibo | Triodos Bank | Trianel | Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e. V. (VDV) | Viebrockhaus | WALA | Wilkhahn | Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V (ZVEI)

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Dr. Ulrich Schermaul

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