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swt liefern Strom für Universität Tübingen und UKT

Für weitere zwei Jahre werden sämtliche Gebäude der Eberhard Karls Universität Tübingen und des Universitätsklinikums (UKT) mit Strom von den Stadtwerken Tübingen (swt) versorgt. Dies ist das Ergebnis einer Ausschreibung zum Stromportfoliomanagement, welche die Stadtwerke als kommunaler Energieversorger erneut für sich entscheiden konnten.

„Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot erneut überzeugen konnten. Jetzt können wir gemeinsam mit der Universität und dem Universitätsklinikum diese bewährte Kooperation fortsetzen“, sagte Dr. Achim Kötzle, Geschäftsführer Energiewirtschaft der swt. Er freute sich über die Perspektive in die Zukunft gerade auch mit Blick auf die 150-jährige Tradition und Geschichte der Stadtwerke, an deren Gründung und Entwicklung die Universität Tübingen und das Universitätsklinikum als Innovationsmotor entscheidend mitgewirkt haben.

So geht der Bau des ersten Tübinger Gaswerks im Jahr 1862, das damit zugleich Gründungsjahr der Stadtwerke ist, maßgeblich auf die Initiative von Universitätsangehörigen zurück, ebenso der Bau des ersten Elektrizitätswerks in der Nonnengasse 1904. Denn gerade in den Forschungs- und Lehreinrichtungen der Universität und in den Klinikgebäuden des UKT war der Bedarf an Gas, Strom und Wärme schon damals besonders groß. Auch heute noch sind die Universität und das UKT die größten Kunden in Tübingen. In beiden Institutionen richtet die Verwaltung seit einigen Jahren ein besonderes Augenmerk auf den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen.

An der Universität Tübingen wurde hierzu 2010/11 eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie erarbeitet. Auf Betreiben der Studierendeninitiative „Greening the University“ wurde hierzu ein eigener Beirat für nachhaltige Entwicklung einberufen. In der Umwelterklärung der Universität Tübingen sind die wesentlichen Meilensteine und Ziele hinsichtlich Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz vom Stromverbrauch bis zur Wertstoffentsorgung dokumentiert. Die Universität Tübingen ist die erste Hochschule in Baden-Württemberg, die nach dem Umweltmanagementsystem EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) zertifiziert ist.

„Umweltschutz geht alle an! Daher legen wir – gemäß unseren Leitlinien aus der Umwelterklärung – gerade auch bei Ausschreibungen Wert auf ökologische Aspekte. Die strategische Ausrichtung der Stadtwerke Tübingen mit ihrem Fokus auf dem Ausbau der Erneuerbaren Energien passt hervorragend zu unserem Konzept der Nachhaltigkeit“, so der Kanzler und Umweltbeauftragte der Universität Tübingen, Dr. Andreas Rothfuß. In den kommenden fünf Jahren wollen die Stadtwerke rund 50 Millionen Euro in den Ausbau der Erneuerbaren Energien investieren und damit den Anteil an eigen erzeugtem Ökostrom weiter erhöhen.

Mit ihren 176 Gebäuden und einer Nutzfläche von ca. 238.000 m2 erstrecken sich die Einrichtungen der Tübinger Universität über das gesamte Stadtgebiet. Hinzukommen die 174 Gebäude des UKT mit einer Fläche von ca. 267.000 m2. Die Kliniken, Naturwissenschaftlichen Institute und der Botanische Garten befinden sich zum größten Teil auf der Höhe des Schnarrenbergs bzw. „Auf der Morgenstelle“.

Das Umweltmanagement der Universität Tübingen bezieht sich auf nahezu alle Einrichtungen der Universität. Die technische Betreuung und das Anlagenmanagement für die Gebäude der Universität Tübingen und des UKT werden vom Technischen Betriebsamt (tba) verwaltet. Wichtiges Ziel des tba: die deutliche Reduktion der Strom- und Wärmeverbräuche in den nächsten Jahren und damit eine weitere, kontinuierliche Verbesserung der Umweltbilanz.

„Bei allen Baumaßnahmen wirken wir mit, dass von den Materialien bis hin zur energetischen Sanierung optimale Lösungen gefunden werden, die den energetischen Standards entsprechen und möglichst darüber hinaus gehen. Die Stadtwerke sind mit ihrer Erfahrung auch beim Thema Energieeffizienz ein guter Partner“, sagt der Leiter des Technischen Betriebsamtes, Jürgen Bunzel. „Der gegenseitige Gedankenaustausch hat mit dazu beigetragen, dass die swt bei Ihren Parkhäusern jetzt ebenfalls mit der Installation einer Beleuchtung auf Basis mit Licht emittierende Dioden (LED) beginnen. Das UKT begrüßt dies sehr, nachdem es in diesem Jahr die Umrüstung seiner Parkhäuser auf Beleuchtung mit LED abschließen konnte.“

Ein weiterer Faktor für die Entscheidung von Universität Tübingen und UKT für das Angebot der Stadtwerke war zudem erneut auch das wirtschaftlich gute Angebot. Organisiert wird die Strombeschaffung im Rahmen eines intelligenten Portfoliomanagements, das eine langfristige Planbarkeit beim Stromeinkauf und besondere Preiskonditionen ermöglicht. Bei dieser seit etlichen Jahren bewährten Form des Stromeinkaufs werden Teilmengen für längere Zeiträume bis zu fünf Jahren geordert. Für zusätzlich benötigte Strommengen wird die Beschaffung zu Marktpreisen durch einen Stromeinkauf während des Jahres gewährleistet. 

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