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Start des Gemeinschaftsprojekts

Auf dem Gassektor tut sich etwas im Kreis Tübingen: Am Montag, 21. November beginnt mit dem Spatenstich offiziell der Bau einer neuen Gashochdruckleitung, die von Tübingen durch das Ammertal bis nach Gültstein und nach Rottenburg führen wird. Mit ihrem Gemeinschaftsprojekt reagieren die Stadtwerke Tübingen, Rottenburg und Herrenberg auf die wachsende Erdgas-Nachfrage in den Städten und in der Region. Neu erschlossen für die Versorgung mit Erdgas werden die Tübinger Stadtteile Unterjesingen und Hagelloch, die Herrenberger Stadtteile Kayh und Mönchberg, auch die Ammerbuch-Gemeinden Pfäffingen, Poltringen, Reusten, Altingen und Entringen können von der neuen Energieversorgung profitieren.
Die 21 Kilometer lange Leitung besteht aus 30 cm starken, mit Zement ummantelten Rohren. Sie wird mit einem Betriebsdruck von bis zu 16 bar gefahren und dient dank ihres großen Fassungsvermögens auch als Speicher, um kurzfristige Bedarfsspitzen abzudecken – damit verbessert sie die Versorgungssicherheit.
In einer Tiefe von 1,30 m wird die Leitung teils in offener Bauweise in ausgehobenen Gräben, teils im Spülbohrverfahren verlegt. Bis zum Frühjahr 2006 soll die Leitung fertig gestellt sein – Restarbeiten werden noch bis zum Herbst andauern.
Auf die Abstimmung mit Landwirtschafts- und Naturschutzverbänden legten die Stadtwerke bei der Planung besonders großen Wert. Die Planungen und Bauvorbereitungen – insbesondere Grundstücksverhandlungen – nahmen die Koordinatoren des Projekts bereits seit Anfang des Jahres 2004 in Anspruch.
In den Neubaugebieten der Gemeinden Altingen und Poltringen, in denen bereits Bedarf an Heizwärme besteht, wurde bis zum Anschluss an die neue Leitung eine Versorgung mit Flüssiggas eingerichtet.
Die Stadtwerke der drei benachbarten Städte sind zu jeweils etwa einem Drittel am Gemeinschaftsprojekt beteiligt.

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