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Stadtwerke Tübingen verzeichnen steigende TüBus-Fahrgastzahlen

Bei der im Verkehrsbeirat vorgelegten Auswertung der Fahrgastzahlen-Statistik des Jahres 2016 wurde deutlich, dass sich im Gelegenheitsverkehr der Vorjahrestrend fortgesetzt und eine Verlagerung von Einzelfahrscheinen und 4er-Karten in Richtung Tagestickets stattgefunden hat. Dagegen zeigten sich die Beförderungszahlen im Ausbildungsverkehr mit einem Minus von einem Prozent leicht rückläufig. Im Berufsverkehr registrierten die swt bei den Zeitkarten für Erwachsene einen deutlichen Anstieg um 4,5 Prozent. Ein gewichtiger Anteil daran darf dem 2016 eingeführten Jobticket für Beschäftigte des Landes Baden-Württemberg zugeschrieben werden. Auch bei den Seniorenjahreskarten gab es eine Steigerung um 2,6 Prozent, die deutlich stärker ausfiel als noch im Vorjahr (2015: +0,5 Prozent).

Überlegungen zur Ausweitung der Busbevorrechtigung

Bislang hat der TüBus an 80 von insgesamt 120 Ampelanlagen in Tübingen eine Bevorrechtigung. Zukünftig sollen die Busse an weiteren 26 Anlagen schneller weiterkommen. Alle Fahrzeuge der TüBus-Flotte sind bereits mit der notwendigen Bordtechnik ausgestattet. Details zum Ablauf der Umrüstungen stellten die swt im Verkehrsbeirat vor.

Die bislang gemachten Erfahrungen mit der Busbevorrechtigung sind positiv. Aspekte, die für die Fahrgäste wichtig sind, ließen sich verbessern: kürzere Reisezeiten, höhere Pünktlichkeit, optimierte Sicherung der Anschlüsse oder auch die allgemeine Erhöhung des Fahrkomforts durch Vermeidung von Brems- und Anfahrtsvorgängen an Ampelkreuzungen sind einige dieser Vorteile, die gleichzeitig den TüBus als verlässliches, öffentliches Verkehrsmittel in der Stadt auszeichnen. Die zusätzlichen Ampelanlagen sollen im Zuge der Umstellung gleichzeitig komplett erneuert werden. Sie sind teilweise schon ein Vierteljahrhundert in Betrieb. Die Umrüstung sieht den Einsatz der 1-Watt-Technologie bei den Leuchtmitteln vor. Das bringt eine nochmalige Energieeinsparung gegenüber der bisher eingesetzten LED-Technik um 50 Prozent und eine Einsparung gegenüber Altanlagen mit herkömmlichen Glühbirnen um 80 bis 90 Prozent mit sich. Bis Ende des Jahres sollen die 27 Anlagen, so die Pläne der swt, erneuert und mit der neuen Busbevorrechtigung versehen sein.

Weiterentwicklung der Busflotte  

Erstmals haben die Stadtwerke Tübingen zwei Diesel-Hybrid-Busse in ihre Flotte aufgenommen. Die beiden Gebrauchtfahrzeuge werden mit Radnabenmotoren rein elektrisch betrieben, ein kleiner Dieselmotor dient lediglich als Generator zur Stromerzeugung. Die Zwischenspeicherung übernimmt eine Batterie. Damit kann ein Hybrid-Bus einzelne Streckenabschnitte mit ausgeschaltetem Dieselmotor absolvieren. Weiterhin testen die Stadtwerke Tübingen aktuelle Elektrobusse. Zur Modernisierung der TüBus-Flotte trägt außerdem die Ersetzung der restlichen noch verbliebenen Busse mit Abgasnorm Euro 3 durch Neufahrzeuge bis Ende des Jahres bei. Die Umrüstung von 26 Bussen der Abgasnorm Euro 5-EEV mit einem sogenannten „Refreshing“, bei dem die Emissionen nochmals deutlich reduziert werden können, soll im Herbst abgeschlossen sein. Und die Busfahrer werden zukünftig beim Fahrerwechsel am Tübinger Hauptbahnhof auf zwei Elektroautos zurückgreifen können.

Bei drei der neuen Solobusse wird es sich erstmals um Busse in Leichtbauweise handeln. Sie haben ein um rund 20 Prozent niedrigeres Leergewicht und verfügen zudem über ein Start-Stopp-System. Verbunden mit einem deutlich niedrigeren Verbrauch – trotz eingebauter Klimaanlagen – ist gleichzeitig eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes verbunden. Im November erwarten die Stadtwerke Tübingen außerdem die Lieferung von vier neuen Gelenkbussen des Typs Mercedes-Benz Citaro, die den TüBus-Fahrgästen jeweils eine elektrische Klimatisierung und eine komfortable Sitzpolsterung bieten werden.

Umstellung im Abendverkehr der südlichen Weststadt

Für die südliche Weststadt planen die Stadtwerke Tübingen testweise eine Umstellung des Abendverkehrs der Linien 9, 11 und 12 von SAM- auf Busbedienung. Die einjährige Testphase beginnt zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017. Mit dieser Angebotsverbesserung rechnen die swt mit einer Steigerung der Nachfrage auf TüBus-Fahrten im Gebiet der südlichen Weststadt (westliche Altstadt, Schlossberg, Schleifmühleweg, Sindelfinger Straße, Schwärzlocher Straße). Laut Statistiken sind die Einwohnerzahlen in diesen Wohngebieten in den zurückliegenden Jahren deutlich angestiegen, so dass der Bedarf an Mobilität – auch abends – vorhanden sein könnte. Die Linie 9 und eine kombinierte Linie 11/12 verkehren dann probeweise täglich zwischen 20:30 Uhr und 23:30 Uhr abwechselnd im Stundentakt. Die Anmeldung der Fahrten wie beim SAM-Angebot entfällt und macht auch eine spontane TüBus-Nutzung möglich. 

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Dr. Ulrich Schermaul

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