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Stadtwerke Tübingen spenden E-Bikes an Ronald McDonald Haus

Freude über die neuen E-Bikes (v.l.n.r.): Dr. Andreas Kurz, Geschäftsführer BLUEmobility, Ortwin Wiebecke, Sprecher der swt-Geschäftsführung, Doris Jones, die Leiterin des Ronald McDonald Hauses Tübingen, und Guilio Domante, Giant-Store Rottenburg

„Für die Eltern bei uns im Haus ist die Flexibilität, die sie durch die E-Bikes gewinnen, sehr wichtig. In der akuten Behandlungsphase eines Kindes ist der Zeitplan oft sehr straff, und die Eltern haben im Tagesablauf nur wenige freie Momente  für Besorgungen oder um ein wenig an die frische Luft zu gehen. Die E-Bikes ermöglichen dies. Der schnelle Weg zum Supermarkt unabhängig von Fahrplänen oder ein paar Momente mit dem Fahrrad im Grünen sind somit gesichert. Vor allem aber sind die Räder eine Erleichterung für die Eltern, die  zwischen den Kliniken Tal und Berg pendeln müssen. Die E-Bikes geben diesen Familien die Möglichkeit, in der Mittagspause in das Ronald McDonald Haus zu kommen, um sich ein wenig zu erholen und neue Kraft zu tanken. Ich danke im Namen der Eltern und des Ronald McDonald-Hauses den Stadtwerken und den Projektpartnern für ihre Förderung. Sie unterstützen uns mit den E-Bikes in unserem Ziel, den Familien ein Zuhause auf Zeit in Kliniknähe zu bieten“, sagte Doris Jones, die Leiterin des Ronald McDonald Hauses Tübingen.

„Wir freuen uns, dass wir das Ronald McDonald Haus mit diesen beiden E-Bikes in seiner so wichtigen Arbeit unterstützen können. Hier treffen sich ökologische Mobilität und soziales  Engagement in idealer Weise“, sagte Ortwin Wiebecke der Sprecher der Geschäftsführung der  Stadtwerke Tübingen.

Die Stadtwerke Tübingen bieten als klassisches Querverbundunternehmen wesentliche Leistungen für die kommunale Infrastruktur, d.h.: von der Versorgung mit Strom, Erdgas, Wärme, Wasser, Telekommunikation bis zum  Betrieb der Bäder, der Parkhäuser und des Stadtverkehrs.

Mit dem Ronald McDonald Haus kooperieren die Stadtwerke bereits seit einigen Jahren. Am Beginn stand die Bereitstellung von Jahrestickets für den Tübinger Stadtverkehr, um Familienangehörigen ihren Weg zwischen den Klinken oder in die Stadt zu erleichtern. Die E-Bikes ergänzen und erweitern dieses Engagement für eine Mobilität der Nachhaltigkeit.

„BLUEmobility war Vermittler und praktischer Berater bei dieser besonderen Kooperation. Als regional verankertes Unternehmen freuen wir uns, dass wir unsere praktische Erfahrung und unser technisches Know-how einbringen konnten. Mit dem zunehmenden Einsatz von E-Bikes schreiben wir gemeinsam an der Geschichte der Entwicklung und des Ausbaus der urbanen Elektromobilität. Uns ist es besonders wichtig, dass langfristig ein guter Mix verschiedener elektrisch betriebener Verkehrsmittel zustande kommt. Der Fokus allein auf das Elektro-Auto führt aus unserer Sicht nicht zur Lösung des Problems überfüllter Straßen und Städte. Was wir brauchen sind an Menschen und ihr Lebensumfeld angepasste, bedarfsorientierte und damit flexible Angebote“, sagte Dr. Andreas Kurz, Geschäftsführer von BLUEmobility.

BLUEmobility und der Giant Store arbeiten eng zusammen: „Bei den besonderen technischen Anforderungen haben wir gerne beraten. Jetzt wünschen wir allen Nutzern der neuen E-Bikes eine gute und sichere Fahrt“, so Guilio Domante, Gesellschafter des Giant-Store in Rottenburg. Er konnte bei der Auswahl besonders auf die speziellen technischen Anforderungen eingehen, die im Ronald McDonald Haus gebraucht werden. So sollten die Räder besonders stabil sein und eine Höhe haben, die auch Patienten, die selbst noch etwas unsicher auf den Beinen sind, ein Gefühl von Standfestigkeit vermitteln. „Beide Kriterien werden von den ausgewählten Modellen optimal erfüllt“, erklärt der E-Bike-Spezialist. Damit die Räder auch lange und sicher in Betrieb bleiben, hat die Firma Abus Helme und Schlösser für die E-Bikes gesponsert.

Das erste Ronald McDonald Haus wurde 1974 in den USA gebaut. Weltweit gibt es heute weit über 300 Ronald McDonald Häuser. Alleine in Deutschland  gibt es 18 Ronald McDonald Häuser und drei „Oasen“, in denen Eltern schwer kranker Kinder während dieser schwierigen Lebensphase der Begleitung und Betreuung jenseits des meist eng mit Arztbesuchen und Behandlungen verplanten Klinikalltags Geborgenheit und Wärme finden, um Durchzuatmen und zur Ruhe zu kommen.

In Tübingen wurde das Ronald McDonald Haus von dem Stararchitekten Hadi Teherani gebaut. Angelegt mit zwei rechts und links weit auskragenden Gebäudeteilen über einem schlanken, weitgehend gläsernen Baukörper im Erdgeschoss, wirkt das Gebäude wie ein Schiff, das der Brandung trotzt. „Dieser Eindruck ist bewusst vom Architekten so gewählt“, erklärt Jones. „Die Idee, den Angehörigen einen Ort der Zuflucht in stürmischer See zu bieten, spiegelt sich auch in vielen Details im Gebäude wieder, wie beispielsweise in der gemütlichen, gleichzeitig offenen Kamingestaltung im Eingangsbereich. Offenheit und Transparenz, um den Kontakt zur Außenwelt herzustellen, ist ein weiterer wichtiger Aspekt des Architekturkonzepts. Denn trotz  aller Schwere und Düsterkeit, mit der die Familien in solchen Extremsituationen umgehen müssen, sollen sie durch Ein- und Ausblick und durch das durch die Fensterfronten großflächig eindringende Licht stets mit ihrer Umwelt verbunden bleiben“, sagt die Leiterin des Ronald McDonald Hauses Tübingen.

Informationen: www.swtue.de/aktuellwww.mcdonalds-kinderhilfe.orgwww.giant-rottenburg.dewww.blue-mobility.eu

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