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Stadtwerke Tübingen bauen Erneuerbare Energien weiter aus

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Tübingen GmbH (swt) hat die geplante Ausbau-Strategie für Erneuerbare Energien bei seiner gestrigen Sitzung mit klarem Votum genehmigt. Die Stadtwerke Tübingen wollen in den kommenden fünf Jahren rund 50 Mio. Euro in den Ausbau Erneuerbarer Energien investieren.

 „Baden Württemberg erlebt derzeit einen Wettlauf um gute Windstandorte. Wir wollen unsere Verankerung in der Region als fairer Partner nutzen, um in der nahen Umgebung mit Gemeinden und Bürgern als Partnern die umweltfreundliche Stromerzeugung deutlich auszubauen", so der swt-Aufsichtsratsvorsitzende und Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer.

Bis 2020 sollen in Baden-Württemberg 10 Prozent des im Land benötigten Stroms aus heimischer Windkraft kommen. Die Landesregierung plant hierzu eine Änderung des Landesplanungsgesetzes. Demnach sollen in der Regionalplanung des Landes zukünftig nur noch Vorranggebiete für regional bedeutsame Windkraftanlagen ausgewiesen werden, Ausschlussgebiete sollen künftig entfallen. Im Fokus beim Ausbau der Windenergie: Naturschutz, Bürgerbeteiligung und Nachhaltigkeit.

„Mit unseren Investitionen wollen wir einen Beitrag zur Energiewende leisten, die mit breitem politischen Konsens beschlossen worden ist. In Zukunft wollen wir mit Schwerpunkt Baden-Württemberg verstärkt in den Bau und Betrieb von Windkraftanlagen investieren“, sagt Ortwin Wiebecke, der Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Tübingen. Damit setzen die Stadtwerke ihren seit etlichen Jahren eingeschlagenen Weg fort, die Eigenstromerzeugung mit Blick auf die Erneuerbaren Energien kontinuierlich auszubauen.

Mit der Genehmigung der Ausbau-Strategie durch den Aufsichtsrat haben die Stadtwerke auch die Aufgabe erhalten, konkrete Standorte und Projektpartner für die Investitionen zu definieren. Die Stadtwerke Tübingen setzen dabei auf kommunale Partner, wie Städte, Gemeinden und andere Stadtwerke. Ebenso ist ihnen die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ein großes Anliegen.

Ein positives Beispiel für Bürgerbeteiligung beim Ausbau Erneuerbarer Energien ist die BürgerEnergie Tübingen eG (BET). Eine Genossenschaft, die 2009 von den Volksbanken Tübingen und Ammerbuch in Kooperation mit den Stadtwerken Tübingen gegründet wurde und ihren Schwerpunkt derzeit auf Installation und Betrieb von Fotovoltaik-Anlagen gelegt hat.

„Ähnliche Beteiligungsformen wie bei der BürgerEnergie Tübingen können wir uns auch bei den geplanten Windpark-Projekten vorstellen“, so Ortwin Wiebecke. Beteiligen können sich Bürgerinnen und Bürger an der Genossenschaft mit schon geringen Beiträgen und so die Installation großer Anlagen fördern. Die Idee der 2009 gegründeten Genossenschaft: Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich mit wenig Aufwand und kleinen Beiträgen an großen Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung beteiligen zu können. Wer Mitglied bei der BET werden will, kann Anteile zwischen 500 Euro und 25 000 EUR zeichnen. Dabei steht der nachhaltige und langfristige Ausbau der Erneuerbaren Energien im Vordergrund. Zuletzt konnte mit Mitteln der BET Mitte Oktober 2011 die derzeit größte Tübinger Solar-Anlage im Stadtgebiet auf dem Dach des Parkhauses Crona des Universitätsklinikums Tübingen auf dem Schnarrenberg eingeweiht werden (Leistung: 189 kWp; Erzeugung: voraussichtlich rund 180.000 kWh pro Jahr). Aktuell verzeichnet die BET 240 Mitglieder und verfügt über ein Genossenschaftskapital von rund 1,6 Mio. Euro (Stand: 12/2011).

Informationen: www.swtue.dewww.buerger-energie-tuebingen.de

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