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Stadtwerke sehen Brunsbüttel auf gutem Weg

Derzeit laufen bei der SüdWestStrom Kraftwerksgesellschaft die Verhandlungen mit einem größeren Energieversorger, der als strategischer Partner Interesse bekundet hat, Kraftwerksanteile in größerem Umfang zu übernehmen. Insgesamt befindet sich das Projekt weiter auf einem guten Weg. Bis zum Jahresende sollen die Verhandlungen abgeschlossen sein.

Die kontinuierliche Nachfrage nach Beteiligungen am geplanten Steinkohle-kraftwerk in Brunsbüttel bestätigt die hervorragende Standortqualität. Der Standort in Brunsbüttel bietet aufgrund seiner unmittelbaren Nähe zum Tiefseehafen an der Elbe sowohl ökonomisch als auch ökologisch enorme Vorteile. Da die Kohle direkt mit Hochseeschiffen angeliefert werden kann, entfällt der teure und energieintensive Transport über Land. Hinzukommt, dass das geplante Großkraftwerk durch die direkte Nutzung der Elbe als Kühlwasser einen besonders günstigen Wirkungsgrad im Vergleich zu Altanlagen erzielt. Im Vergleich zu einer Altanlage werden somit in dem neuen, hochmodernen Steinkohlekraftwerk etwa 30% weniger Steinkohle eingesetzt und damit ca. 30% CO2 eingespart.

Die SüdWestStrom Kraftwerksgesellschaft mit Sitz in Tübingen hat es sich zum Ziel gesetzt, kleinen und mittleren Stadtwerken den Zugang zum Erzeugungsmarkt zu ermöglichen. Aktuell beherrschen vier Großkonzerne über 80 % der Erzeugungskapazitäten im Strommarkt. Um langfristig den Kunden Strom zu fairen Preisen zu gewährleisten und die Unabhängigkeit und Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Stadtwerken zu bewahren, bietet die SWS Kraftwerksgesellschaft Beteiligungsmöglichkeiten am Bau eines Großkraftwerks wie jetzt in Brunsbüttel. Die große Nachfrage zeigt für die Planer, die Ausdehnung der Aktivitäten von Stadtwerken auf den Erzeugungsmarkt ist der richtige Weg in die Zukunft. Dabei ist den meist kommunal geprägten Energieversorgern die Verantwortung für kommunale Infrastrukturen ebenso wichtig, wie für ökonomische und ökologische Belange.

Die Stadtwerke Tübingen (swt) haben an dem modernen Steinkohlekraftwerk in Brunsbüttel, das mit einer elektrischen Leistung von 1.600 bis 1.800 MW geplant ist, 7 MW gezeichnet. Dies entspräche in Zukunft etwa 10 % des Tübinger Strombedarfs. Insgesamt setzen die Stadtwerke Tübingen auch weiterhin ihren Schwerpunkt vor allem auf den Ausbau der Eigenerzeugung im Bereich der Erneuerbaren Energien und der umweltfreundlichen Kraftwärmekopplung (KWK).
 
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