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Stadtwerke planen neue PV-Anlage auf Schuldach

„Die Dachflächen auf dem Schulgebäude des Carlo-Schmid-Gymnasiums sind von Ausrichtung, Statik und Lage her hervorragend für die regenerative Stromerzeugung aus Sonnenenergie geeignet“, so Wilfried Kannenberg, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Tübingen. „Wir freuen uns daher, dass die Stadt gemeinsam mit den Stadtwerken als ihrem kommunalen Partner hier die Potentiale zur nachhaltigen und umweltfreundlichen Stromgewinnung ausschöpfen will“, so Kannenberg.

„Die Installation von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden wie beispielsweise Schulen hat aus unserer Sicht nicht nur einen hohen ökologischen Wert, sondern erzeugt durch die tägliche Präsenz der Anlage zusätzlich einen wertvollen Lerneffekt innerhalb der Schulgemeinschaft. Denn der Anblick dieser allein schon durch ihre Größe weit hin sichtbaren Anlage, lädt geradezu dazu ein, über den bewussten Umgang mit Energie nicht nur theoretisch nachzudenken, sondern zeigt auch, wie sich der nachhaltige Umgang mit Ressourcen praktisch in den Alltag integrieren lässt“, erklärt Kannenberg.
Auf den Dachflächen des Carlo-Schmid-Gymnasiums, die in weiten Teilen erst in diesem Jahr saniert worden sind, soll eine große PV-Anlage mit einer Leistung von bis zu 55 kWpeak entstehen. „Dies ist für alle Beteiligten, die Schule, ebenso wie für Stadt und Stadtwerke eine herausragende Möglichkeit, ökologisch, effizient und wirtschaftlich die Eigenerzeugung des Stroms in Tübingen im Bereich der regenerativen Energien weiter auszubauen“, freut sich Kannenberg. „Diese Chance sollten wir gemeinsam nutzen.“

Für die Stadtwerke wäre dies die vierte größere Anlage, nach Beteiligung und Bau der PV-Anlagen auf der Paul-Horn-Arena (2003), dem Technologiezentrum Tübingen- Reutlingen (TTR, 2004) und der Inbetriebnahme der PV-Anlage auf dem Dach der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik (BGU) im Mai 2008, die unter anderem durch Mittel aus dem Ökostromtarif energreen gefördert werden konnten.

Insgesamt haben die Stadtwerke im letzten Jahr mit Photovoltaik, Wasserkraft und Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) rund 106 Mio. kWh Strom umweltfreundlich erzeugt. Damit können die Stadtwerke schon heute mehr als ein Viertel des Tübinger Strombedarfs selbst produzieren. Der Anteil an eigen erzeugtem Strom soll in den nächsten Jahren weiter kontinuierlich ausgebaut werden. „Dies ist für uns eine wichtige Grundlage, um als kommunales Unternehmen unsere Unabhängigkeit von den Großkonzernen langfristig zu bewahren. Dabei wollen wir auch in Zukunft unseren Schwerpunkt bei der regenerativen Stromerzeugung setzen“, so Kannenberg.

Die Stadt Tübingen hat erst kürzlich ihre neue Solardachbörse gestartet. Hierfür stellt die Universitätsstadt große städtische Dachflächen wie beispielsweise auf Schulen, Sporthallen oder Kindergärten kostenfrei zur Verfügung. Die Stadtwerke unterstützen diesen Schritt und beteiligen sich mit der Installation von mehreren PV-Anlagen an neuen Standorten, die im Moment geprüft werden. Die Stadt bietet über die Solardachbörse Dächer zur Nutzung an.

Das Carlo-Schmid-Gymnasium ist seit 1988 ein eigenständiges Gymnasium mit drei bis vier Parallelklassen pro Stufe. Insgesamt werden dort rund 800 Schülerinnen und Schüler von etwa 65 Lehrerinnen und Lehrern betreut.
 
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