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Stadtwerke führen Ausbaupfad mit größter Solardachanlage fort

Die Solardachanlage der swt in Stutensee produziert 1,2 Mio. Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom pro Jahr. Foto: oystar/Beos AG

„Mit der Investition in Stutensee haben wir einen weiteren großen Schritt beim Ausbau der Photovoltaik gemacht. Unseren Weg, die regenerativen Energien sukzessive und stringent auszubauen, setzen wir damit fort“, sagte Ortwin Wiebecke, der Sprecher der Stadtwerke-Geschäftsführung.

Installiert ist die Anlage auf acht Dächern eines von der BEOS AG gemanagten Gebäudekomplexes. Diese ist auf das Management von gewerblichen Immobilien in Deutschland spezialisiert, die zumeist gemischt genutzt werden. In den Gebäuden in Stutensee bei Karlsruhe sind mehrere Firmen untergebracht, u.a. die Vertriebssparte der international tätigen BOA Group sowie die Oystar Packaging Group.

Auf einer Gesamtfläche von 27.500 mverteilen sich die rund 5.000 polykristallinen „Honey“-Module der Firma Trina Solar. Dieser Zelltypus soll, aufgrund einer verbesserten Oberflächenstruktur, mehr Sonnen-licht einfangen können. Zudem ist es Trina Solar gelungen, die übliche Zellreflexion, die normalerweise zu Erzeugungsverlusten führt, von 23 auf vier Prozent zu senken. Die Module erreichen damit eine Steigerung des Wirkungsgrades auf 15,3 Prozent. Zwei Wechselrichter des deutschen Herstellers SMA AG sorgen für eine optimale Auslastung. Projektiert wurde die Anlage von der Firma GEOSOL Gesellschaft für Solar-energie mbH. Die technische Betriebsführung für die Laufzeit von zwanzig Jahren hat die Schwesterfirma der GEOSOL, die Solar Asset Management GmbH (SAM) übernommen. SAM verfügt über eine mehr als zehnjährige Erfahrung in der Wartung und im Betrieb von Photovoltaikanlagen.

„Wir freuen uns, dass zusätzlich zu den technischen Qualitätsmerkmalen, bei der Solaranlage Stutensee alle Aspekte des Nachhaltigkeitsdreiecks aus sozialer Verantwortung, Ökologie und Ökonomie optimal berücksichtigt sind. So wurde Trina Solar, deren Module in Stutensee verwendet werden, schon zum zweiten Mal in Folge weltweit mit dem ersten Platz bei der Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards ausgezeichnet. Die Umweltbank, die das Projekt finanziert hat, verpflichtet sich ihrerseits mit ihrer so genannten >Umweltgarantie<, das Geld ihrer Kunden ausschließlich in ethisch-ökologische Projekte zu investieren“, so Julian Klett, Projektleiter aus der Abteilung „Erneuerbare Energien und Energieeffizienz“ (EE). Weitere Projekte im Bereich der Solar-, Bio- oder Windenergie zu finden, ist Aufgabe und Ziel der 2010 bei den Stadtwerken gegründeten, eigenen Abteilung. Abteilungsleiter Hanno Brühl: „Wir freuen uns über den erfolgreichen Abschluss in Stutensee und wollen in Zukunft vermehrt Solarenergie für Gewerbe und Industrie nutzen. Durch die technischen Fortschritte und gesunkene Systemkosten eignen sich mittlerweile nahezu alle – auch bisher statisch kritische – Dachflächen. Gerne würden wir auch in Tübingen und Umgebung mehr Dachflächen zur Stromerzeugung gewinnen. Wir freuen uns besonders über Eigentümer die aktiv auf uns zu kommen. Neben geeigneten Windkraftstandorten diese sonnenreichen Dächer für die umweltfreundliche Energiegewinnung nutzbar zu machen, daran arbeiten wir mit vollem Engagement. Mit GEOSOL haben wir für das Projekt in Stutensee einen erfahrenen und bewährten Partner gefunden.“ Das Unternehmen GEOSOL wurde 2004 unter anderem bekannt durch die Errichtung des damals weltweit größten Solarparks Leipziger Land. Erwähnt ist dieses Projekt als eines der Best-practice-Beispiele in dem Buch: „Updating Germany: 100 projects for a better future.“

In den Kauf des Solarparks in  Stutensee haben die Stadtwerke Tübingen rund 2,2 Mio. Euro investiert. Im Dezember 2012 hatte der Aufsichtsrat den Stadtwerken ein Investitionsprogramm von 50 Mio. Euro für Erneuerbare Energien im Lauf von fünf Jahren genehmigt. Im Januar 2013 haben die Stadtwerke einen Solarpark im ehemaligen Militärübungsgelände in Engstingen-Haid mit einer Leistung von 2.730 kW übernommen. Zuvor haben die Stadtwerke auf der Erddeponie Reute bei Horb am Neckar, gemeinsam mit der Energie Horb am Neckar (EHN) eine Freiflächenanlage mit einer Leistung von 3.200 kW gestartet. Über eine Beteiligung mit der BürgerEnergie Tübingen eG (BET) sind die Stadtwerke zudem an einem Solarpark mit einer Leistung von 504 kW auf der Kreismülldeponie in Hechingen beteiligt. Insgesamt haben die Stadtwerke mit der Übernahme der  Dachanlage in Stutensee (Leistung: 1.225 kW) nun eine Gesamt-leistung von über 7.600 kW an Photovoltaik in externen Gebieten. Im Tübinger Versorgungsgebiet der Stadtwerke konnte die Leistung an Photovoltaik ebenfalls ausgebaut werden. Hier wurde die Grenze von 10 MW an installierter Photovoltaik-Leistung in diesem Jahr überschritten.

Informationen: www.swtue.de

 

 

 

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