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Stadtverkehr Tübingen bestreikt

Der Stadtverkehr Tübingen (SVT) wird seit dem frühen Morgen sukzessive bestreikt. Nachdem zunächst noch der Klinikverkehr aufrecht gehalten werden konnte, wurden die Straßen rund um die Innenstadt von den Streikenden zunehmend blockiert und keine Busse mehr durchgelassen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtverkehrs haben umfangreiche Anstrengungen unternommen, um möglichst viele Fahrgäste über die Auswirkungen des Streiks zu informieren. Am Hauptbahnhof waren seit 5 Uhr Mitarbeiter/Innen des Stadtverkehrs am SVT-Infostand im Einsatz. Sie informierten die Fahrgäste über aktuelle Entwicklungen und versorgten Pendler mit Heißgetränken.

Im Internet informierte der Stadtverkehr laufend über die aktuellsten Veränderungen. Durch die Vielzahl der Anfragen war zunächst der Server der Webseiten von www.svtue.de überlastet. Aktuelle Informationen konnten Fahrgäste daher bis gegen 11 Uhr zunächst nur über die Internetseiten von www.tuebingen.de und www.tagblatt.de abrufen.

Durch die sukzessive Blockierung der Straßen und Festsetzung von Fahrzeugen durch die Streikenden, war gegen 9:30 Uhr nur noch der Betrieb von zwei Sonderlinien über den Busbereitstellungsplatz möglich. Die Sonderlinien verkehrten zunächst über die Herrenberger Straße zu den Kliniken, auf die Wanne, nach Waldhäuser-Ost und zur Haltestelle „Linsenbergstraße“. Zwischen der Haltestelle „Linsenbergstraße“ und Pfrondorf verkehrte die Linie 1, ebenso ging es von dort in Richtung Sand.

Die Linien der Rottenburger Omnibus-Firma Groß, Linie 18 (Tübingen-Hirschau) und Linie 19 (Tübingen-Bühl) verkehrten bis gegen Mittag etwa im 30-Minutentakt zu den Kliniken. Durch die Blockade des Busbereitstellungsplatzes in der Nähe des Hauptbahnhofes, mussten beide Linien ab etwa 13 Uhr ohne Zwischenhalt in Richtung Kliniken geleitet werden.

Insbesondere mit Blick auf die Aufrechterhaltung des Klinikverkehrs hatten im Vorfeld der Verhandlungen mit ver.di zwischen dem Stadtverkehr und Gewerkschaftsvertretern deutlich andere Einschätzungen über die benötigten Fahrkapazitäten bestanden. Insgesamt waren rund 80 % des Stadtverkehrs von dem Streik bis am Mittag betroffen. Gegen 14 Uhr kam der Öffentliche Personennahverkehr fast vollständig zum Erliegen. Angesichts dieser Situation wurde mit verd.i. vereinbart, dass ab 15 Uhr jegliche Fahrtätigkeit eingestellt wird. Dafür sollen die Linien 18 und 19 wieder im regulären Turnus fahren können.

Informationen zum Stadtverkehr Tübingen: www.svtue.de/aktuell

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