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Stadtverkehr mit drei neuen Gelenkbussen verstärkt

(v.l.n.r.): Thomas Pawlaczyk, Leiter der Abteilung Stadtverkehr bei den swt, der Tübinger Oberbürgermeister und swt-Aufsichtsratsvorsitzende Boris Palmer und Thorsten Müller, Betriebsleiter der TüBus GmbH. Foto: Gudrun de Maddalena

Die Universitätsstadt Tübingen hat sich zusammen mit dem Stadtverkehr Tübingen bereits frühzeitig auf die doppelte Herausforderung durch die deutlich höhere Zahl an Studierenden in diesem Jahr eingestellt. Welche Maßnahmen hierzu getroffen wurden und welchen Vorteil die neuen Gelenkbusse haben, stellten der swt-Aufsichtsratsvorsitzende und Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer jetzt gemeinsam mit dem Leiter der Abteilung Stadtverkehr bei den Stadtwerken Tübingen, Thomas Pawlaczyk und dem Betriebsleiter der TüBus GmbH, Thorsten Müller, der Öffentlichkeit vor.

„Tübingen ist eine Stadt des Wissens. Dass wir in diesem Wintersemester fast 28.000 Studierende in unserer Stadt haben, bestätigt den Titel Universitätsstadt eindrücklich. Ich freue mich, dass wir den erhöhten Anforderungen im Stadtverkehr nun auch mit neuen zusätzlichen Bussen begegnen können. Denn je mehr Studierende unser Busangebot nutzen, desto besser ist das für Umwelt und Klima“, so der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer.

Die drei neu beschafften Gelenkbusse der Marke Mercedes Benz Citaro entsprechen der Abgasnorm Euro 5 EEV. Mit hochmodernen Filtern ausgestattet, werden Partikelemissionen um bis zu 95 % zurückgehalten. Die Fahrzeuge verfügen über Euro 5 Motoren mit einer Leistung von 354 PS. Neu ist die Ausstattung mit getönten Fensterscheiben. Dadurch werden hohe Temperaturen im Sommer auf natürliche Weise um einige Grad reduziert, ohne den Einsatz von zusätzlichen Kosten und Energie. Im Innenraum sind die Sitzbezüge mit dem seit 2003 bekannten und bewährten Design ausgestattet, wie dies auch in London eingesetzt wird. Insgesamt verfügen die neuen Gelenkbusse über rund 150 Plätze, davon sind 41 Sitz- und 110 Stehplätze. Gefördert wird die Beschaffung nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz (GVFG) mit rund 52.500 Euro pro Fahrzeug. Insgesamt haben die Stadtwerke pro Fahrzeug über 350.000 Euro in den Kauf der neuen Gelenkbusse investiert.

„Dieses Geld ist gut und sinnvoll investiert. Die Zunahme bei den Fahrgastzahlen um mehr als eine halbe Million Fahrgästen im Vergleich zwischen 2011 und 2010 unterstreicht, die positive Annahme des Stadtverkehrsangebots in Tübingen. Unser Anspruch, das Leistungsspektrum des SVT – und damit verbunden auch der TüBus – kontinuierlich weiterzuentwickeln, zeigt sich darin, dass wir mittelfristig flexibel und langfristig nachhaltig agieren“, sagte Stadtverkehrsleiter Thomas Pawlaczyk.

Auf die besondere Situation im Wintersemester 2012 / 2013 haben sich Stadt und Stadtverkehr frühzeitig vorbereitet. Dennoch kam es insbesondere zu Semesterbeginn in Spitzenzeiten, d.h. am Morgen zwischen 7 und 9 Uhr und am späteren Nachmittag, zwischen 16 und 17 Uhr, sowie am Abend gegen 20 Uhr zum Ende und Beginn der letzten Vorlesungen des Tages, zu Kapazitätsüberlastungen im Stadtverkehr.

„Der Stadtverkehr Tübingen hat daher zu Spitzenzeiten bis zu zwei Mitarbeiter zusätzlich am Busbahnhof eingesetzt. Sie beobachten die Situation und koordinieren den Einsatz kurzfristig benötigter Verstärkerfahrzeuge“, berichtet Thorsten Müller, Betriebsleiter der TüBus GmbH.

Gekennzeichnet sind die Anzeigetafeln der Verstärkerfahrten mit der jeweiligen Ziffer der Linien-Nummer, die verstärkt werden soll, und dem Zusatz „E“, für Ersatzwagen. Ein Verstärkerfahrzeug für die Linie 13 hat demnach die Anzeige: „13E“.

Über das bestehende Fahrtenangebot aus Linien- und Verstärkerwagen hinaus wurden in den ersten beiden Semesterwochen zwischen 7:20 Uhr und 8:00 Uhr zunächst drei Fahrzeuge am Hbf bereitgestellt, die bei Bedarf weitere Fahrten durchführen konnten. „Die Erfahrung der ersten Wochen und Monate hat gezeigt, dass davon in der Regel tatsächlich nur ein Fahrzeug zum Einsatz kommt. Daher wurde die Zahl inzwischen auf ein Fahrzeug reduziert“, erklärt Müller.

Neben der Fahrtendisposition wurde zudem durch zusätzliche Beschilderungen am Hbf versucht, Fahrgäste, deren Fahrtziel in der Altstadt oder im Campus Tal liegt, gezielt zu den Linien in Richtung Waldhäuser Ost (Linien: 2, 3, 4 und 6) und Lustnau (Linien: 1 und 7) zu lenken. Diese Linien sind in der Regel nicht so stark ausgelastet wie die Linien 5, 13, 18 und 19 zu den Kliniken. Damit konnten weitere Kapazitäten für durchfahrende Fahrgäste zu den Kliniken freigemacht werden. Grundsätzlich verkehrt auf dieser Strecke im Tagesverkehr Montag bis Freitag mit den sich überlagernden Linien 5 und 13, 18, 19 durchschnittlich alle 5 Minuten eine Fahrt

Zum Fahrplanwechsel bestand die Möglichkeit, im Stadtverkehr weitere Anpassungen zur Kapazitätserweiterung umzusetzen, die im zuvor bestehenden Umlauf- und Dienstplan nicht oder nur mit sehr hohem Aufwand möglich waren.

Informationen: www.svtue.dewww.swtue.de

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