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Stadtverkehr: Fahrplanwechsel am Sonntag, 14. Dezember 2014 mit vielen Neuerungen zur einfacheren Orientierung

Mobiler Zugang zu Mobilitätsdaten im Stadtverkehr ab Fahrplanwechsel an allen Haltestellen im Stadtgebiet. Foto: SVT

Mit dem Fahrplanwechsel im Stadtverkehr kommt es zu etlichen Neuerungen und Änderungen. Die wichtigsten hier im Überblick:  

Neue Linie 21 und engere Taktzeiten auf der Linie 22 zur Anbindung „Alte Weberei“

Um das neu entstandene Stadtquartier „Alte Weberei“ mit einem attraktiven Nahverkehrsangebot zu versorgen, startet mit dem Fahrplanwechsel die neue Linie 21 vom Hauptbahnhof (Hbf) über die Universität zur „Alten Weberei“. Die Line verkehrt auf diesem Linienweg von Montag bis Freitag in der Zeit von  6:44 Uhr bis 20:14 Uhr im 30-Minutentakt. Zudem wurde die Linie 22 mit Beginn des neuen Schuljahres, seit 15. September 2014, von montags bis samstags im Abendverkehr sowie sonn- und feiertags vom Stunden- auf einen Halbstundentakt verdichtet. Diese Linie erschließt ebenfalls das neue Wohngebiet „Alte Weberei“ und ergibt zusammen mit der neuen Linie 21 im Tagesverkehr von Montag bis Freitag eine Anbindung im 15-Mintutentakt.

Neuer Fahrweg für Linie 18 ins Gewerbegebiet Hirschau

Ebenfalls bereits zum September wurde das Angebot der Linie 18 zwischen Rottenburg und BG-Unfallklinik ergänzt. Neu fährt die Linie 18 nun im Berufsverkehr direkt auch ins Hirschauer Gewerbegebiet.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der dort ansässigen Firmen sollen so ebenfalls die Möglichkeit haben, den öffentlichen Personennahverkehr direkt zu nutzen.

Klinikexpress „X 15“ zwischen Hauptbahnhof und Klinikum fährt jetzt an allen Werktagen

Neu wird ab dem Fahrplanwechsel auch der Klinikexpress „X15“, der zwischen Hauptbahnhof und Kliniken ohne Unterwegshalte verkehrt, nun an allen Tagen des Normalfahrplanes fahren. Damit soll für eine größere Durchgängigkeit der Linie und damit für eine einfachere Merkbarkeit bei den Fahrgästen gesorgt werden. Zuvor fuhr die Linie „X15“ an 15 Tagen im Jahr nicht, an denen sich Schul- und Semesterferien überschnitten haben.

Neue Einsatzwagen im Schülerverkehr nachmittags von WHO und Derendingen

An Schultagen verkehrt ein neuer Einsatzwagen „E“ um 15.45 Uhr nun regelmäßig ab Haltestelle „Fichtenweg“ auf direktem Weg nach Lustnau, zum Herrlesberg und nach Pfrondorf. Ebenso verkehrt um 15:49 Uhr ein zusätzlicher Einsatzwagen ab Fuchsstraße über das Schulzentrum Feuerhägle zum Hbf. Damit reagiert der Stadtverkehr auf die sich ändernde Nachfrage durch zunehmenden Nachmittagsunterricht an den Schulen.

Linie 14 und Linie 24 jeweils drei Minuten spätere Abfahrt

Nach Fertigstellung und Wiederöffnung des Schlossbergtunnels fährt die Linie 14 ab der BG-Unfallklinik nun wieder 3 Minuten später ab. Die Linie 24 ab Unterjesingen Mitte Haltestelle „Bahnhof“ fährt zur Anschlusssicherung ab dem Fahrplanwechsel ebenfalls 3 Minuten später ab.

Fahrgastinformation verbessert: Neuer Zentralrechner für DFI

Verbesserungen gibt es auch bei der Fahrgastinformation. Neu laufen die Daten ab dem Fahrplanwechsel über einen zentralen Prognoseserver. Beim bisherigen System bestand das Problem, dass die Prognoserechner in den Anzeigern nicht leistungsfähig genug waren, um Informationen aus vorherigen Fahrten im Umlauf zu verarbeiten. Dadurch kam es vor, dass an den Haltestellenanzeigern, insbesondere am Beginn einer Fahrt erst spät oder gar keine Abfahrtsprognose in Echtzeit zur Verfügung stand. Daher wurde in diesen Fällen nur die Abfahrt laut Fahrplan angezeigt, die mit der tatsächlichen Verkehrssituation gerade in Stoßzeiten jedoch nicht mehr übereingestimmt hat. Die manuelle Eingabe von Änderungen war ebenfalls nur sehr aufwändig möglich, da alle rund 40 Anzeiger im Stadtgebiet einzeln angesteuert werden mussten. Über den zentralen Prognoseserver können die Daten nun rascher geändert und eingepflegt werden. Der zentrale Prognoseserver verarbeitet die von den Bussen während ihrer Fahrt ausgesendeten Funktelegramme. Im Unterschied zur vorherigen Situation, kann er dies nun auch fahrtübergreifend erledigen. Damit entfällt das Problem der fehlenden Echtzeit-Anzeige an der ersten Haltestelle einer Fahrt, die aufgrund der kurzen Strecke und zeitlichen Verzögerung für die Prognoseberechnung teils noch übertragen worden war. Allerdings: Funksignale aus den Bussen können nur bei Erreichen der verschiedenen Haltepunkte im Funksystem erfolgen. Bleibt ein Fahrzeug aus technischen Gründen oder aufgrund von Stau liegen, fallen die Funksignale aus. Damit rutscht die Fahrt automatisch aus der Datenerfassung- und Übertragung heraus und kann am Display an der Haltestelle nicht in Echtzeit angezeigt werden.

QR-Codes an allen Haltestellen

Bislang gibt es die Anzeigentafeln an den meist frequentierten Haltestellen im Stadtgebiet. Rund 40 Anzeigentafeln sind es derzeit. Ab dem Fahrplanwechsel können Fahrgäste an Haltestellen ohne Anzeigentafel künftig auch über QR-Codes, die sich dann an jedem Haltestellen-Aushang befinden, in das Dynamische-Fahrgast-Informationssystem einklinken und die voraussichtliche Abfahrtszeit ihrer Linie sehen. Damit soll die Fahrgastinformation flächendeckend verbessert und der mobile Zugang zum Öffentlichen Personennahverkehr verbessert werden.

Inklusion durch Symbole auf den Außenanzeigen der Busse

Gemeinsam mit dem „Forum und Fachstelle Inklusion“ und dem Projekt „Move“ vom Freundeskreis Mensch hat der Stadtverkehr eine Auswahl an Symbolen getroffen, die ab dem Fahrplanwechsel ergänzend auf den Außenanzeigen der Busse und den Aushangfahrplänen an den Haltestellen stehen. Denn: Voraussetzung für Inklusion und Teilhabe ist Mobilität. Menschen mit Leseschwierigkeiten von Zahlen und Texten sollen die Symbole die Orientierung vereinfachen. So stehen künftig neben der Linie-Nummer und Angabe des Fahrtzieles auch Symbole auf den Bussen wie Katze, Elefant, Haus, Schere etc. Die Katze steht beispielsweise für die Linie 1 nach Lustnau. Wer sich dieses Symbol einmal für seine Linie gemerkt hat, kann sich damit leichter, selbstständig und ohne fremde Hilfe zurechtfinden.

Neue Ticketpreise ab 1. Januar 2015

In Anlehnung an den Verkehrsverbund naldo hat der Verkehrsbeirat der Stadtwerke zum 1. Januar 2015 eine  Erhöhung der Fahrpreise im Stadtverkehr um durchschnittlich 3,9  % beschlossen. Einzel- und Kurzstreckentickets kosten dann jeweils 10 Cent mehr, für Kinder 5 Cent mehr. Das Tagesticket für Erwachsene gibt es dann für 3,80 Euro. Das 2014 eingeführte Tagesticket Kind bleibt bei 2,20 Euro. Die Preise für Monats- und Abokarten ändern sich je nach Kategorie um 70 Cent bis 2,80 Euro pro Monat. Für Schülermonatskarten ändern sich die Preise zwischen 1 Euro bzw. 1,30 Euro. Die Jahresabokarten kosten künftig 423,60 (persönlich) und 470,40 (übertragbar). Normale Einzeltickets können Fahrgäste seit Sommer 2014 im gesamten naldo-Verbundgebiet auch mit dem Smartphone online über „Touch & Travel“ kaufen.

Neue Website des Stadtverkehrs

Und neu ist seit Kurzem, und damit pünktlich zum Fahrplanwechsel, auch die Website des Stadtverkehrs und der Stadtwerke Tübingen. Sie ist im responsive Design angelegt und in Darstellung, Schriftgröße, Bild- und Textanordnung an die Anforderungen mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablets angepasst  – ein weiterer Schritt in Richtung Mobilität der Zukunft.

Informationen zu allen Fahrtzeiten, Tickets und Linien: www.swtue.dewww.naldo.de

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