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Stadtverkehr: Bahn und Bus starten neue Kooperation

Voll im Einsatz: Stefanos Laoumtzis, TüBus-Einsatzleiter (vorne rechts), führt dem Stadtwerke-Aufsichtsrats-vorsitzenden und Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer vor, wie er die Reisedaten der Deutschen Bahn zur Anschluss-sicherung zwischen Zug und Bus abrufen kann. Links dahinter: Hans-Jürgen Hennig, Geschäftsführer TüBus und Abteilungsleiter Stadtverkehr sowie sowie TüBus-Kollege Uwe Freigang. (Foto: Gudrun de Maddalena)

Im Stadtverkehr Tübingen wird eine neue Kooperation zur Anschlusssicherung und Anschlussaufnahme zwischen Bahn und Bus gestartet. Kooperationspartner sind die TüBus GmbH, die Tochtergesellschaft der Stadtwerke Tübingen, und die DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH. Zweck der neuen Kooperation ist es, die Anschlusssicherung und Anschlussaufnahme von Reisenden, die in Tübingen ankommen, zwischen Zügen und Bussen im Stadtverkehr Tübingen zu verbessern.

Möglich wurde die Kooperation, da mit der Neustrukturierung des Stadtverkehrs im letzten Jahr erstmals eine zentrale Einsatzzentrale bei der TüBus GmbH installiert worden ist. Von hier aus können alle Busse im Stadtverkehr erreicht werden. Der jeweilige Einsatzleiter kann – auf Basis der jetzt geschlossenen Vereinbarung zwischen den Kooperationspartnern – von der Zentralen Leitwarte der TüBus aus, das Reise-Informations-System (RIS) einsehen. Dieses umfasst auch die Daten über die Ankunftszeiten der Züge der Hohenzollerischen Landesbahn (HzL) in Tübingen.

Der Einsatzleiter hat nun die Möglichkeit, insbesondere in den so genannten Tagesrandlagen, d.h. früh am morgen oder spät am Abend, den Buslinien am Hauptbahnhof (Hbf) über Funk mitzuteilen, dass sie auf ankommende Züge warten sollen. Die Wartezeit beträgt in der Regel zwischen 5 bis 7 Minuten, damit die weiteren Umläufe trotzdem gewährleistet werden können. „Wir starten jetzt gemeinsam in eine Testphase, in der wir zusammen Erfahrungen sammeln werden, wann dies besonders zweckmäßig ist“, erklärt Hans-Jürgen Hennig, Geschäftsführer der TüBus GmbH und Abteilungsleiter Stadtverkehr Tübingen. „Die finanziellen Aufwendungen sind gering und belaufen sich im Jahr auf wenige hundert Euro. Der Effekt hingegen, insbesondere für die Reisenden, die von der Deutschen Bahn auf den Stadtverkehr Tübingen umsteigen, ist enorm“, so Hennig.

Für Fernreisende und Pendler, die in Tübingen ankommen, bringt die jetzt geschlossene Kooperation eine Verbesserung der Reisequalität insgesamt.

„Durch die engere Vernetzung zwischen Schienen- und Stadtverkehr gewinnt die Attraktivität des Angebots im Öffentlichen Personennahverkehr. Für Fernreisende wie Pendler, die gerade die Früh- und Spätverbindungen häufig nutzen, bringt die Kooperation einen Gewinn an Service und Zeit. Das ist ein erfreuliches Signal für Fahrgäste, die in Tübingen ankommen", lobte der Tübinger Oberbürgermeister und swt-Aufsichtsratsvorsitzende Boris Palmer die neue Kooperation zwischen der DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH (RAB) und der TüBus-GmbH, der Tochtergesellschaft der Stadtwerke.

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