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„Sicherer Schulweg mit Bus und Bahn“ – Sicherheitstraining mit Schulklassen des Wildermuth-Gymnasiums

Das Sicherheitstraining für Schülerinnen und Schüler des Wildermuth-Gymnasiums wurde von Bundes- und Landespolizei und Mitarbeitern des Stadtverkehrs begleitet. Im Vordergrund der neue Dummy des Stadtverkehrs: Max. Foto: Fanny Fazii

Das Sicherheitstraining richtet sich an die Einsteigerklassen der weiterführenden Schulen und soll Schüler dabei unterstützen, sicher und stressfrei mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule zu kommen. Vermittelt wird im Praxisteil: das richtige Verhalten an Haltestellen, das ordnungsgemäße Ein- und Aussteigen, mögliche Gefahren durch den „toten Winkel“ beim Omnibus sowie die sichere Fahrt im Bus durch rasche Sitzplatzsuche und festen Halt. Mittels eines Dummys wird gezeigt, was passieren kann, wenn der Abstand zum einfahrenden Fahrzeug an der Haltestelle nicht beachtet wird. Dann wird der Dummy vom Bus erfasst, um- und mitgerissen. Auch im Bus wird die Wirkung einer Vollbremsung mittels eines Dummys gezeigt.

„Damit wollen wir veranschaulichen, welche enormen Kräfte bei einer Notbremsung im Bus wirksam werden und wie wichtig es ist, sich nach dem Einstieg in den Bus, schnell festen Halt zu verschaffen“, erklärt Hans Zeutschel, Abteilungsleiter Stadtverkehr bei den Stadtwerken Tübingen (swt).

Insgesamt 32 Unterrichtseinheiten Theorie und 30 Unterrichtseinheiten Praxisteil umfasst das Sicherheitstraining. Im theoretischen Unterricht zeigen Mitarbeiter der Polizei unter anderem einen Videofilm, in dem Schülern wesentliche Gefahrenpunkte anschaulich vorgeführt werden.

Im Film werden verschiedene, negative Beispiele gezeigt, in denen sich Schüler durch Fehlverhalten in Lebensgefahr bringen, wie beispielsweise: Sitzen an der Bahnsteigkante und die Beine baumeln lassen, bis kurz vor Einfahrt des Zuges, Überquerung der Schienen außerhalb von gekennzeichneten Übergängen oder das Gehen auf Schienen. Im Anschluss an den Film werden die Situationen gemeinsam mit den Schulklassen analysiert und diskutiert.

Die persönliche Erfahrung, wie so ein Dummy bei einer Vollbremsung durch den Bus geschleudert wird, kommt als wichtiger Baustein zum theoretischen Unterricht dazu. „Denn kaum etwas geht über den Eindruck, wie so ein Dummy bei einer Vollbremsung krachend im Bus umfällt, selbst bei geringer Geschwindigkeit des Fahrzeugs“, sagt Zeutschel.

Auch in diesem Jahr wurde das praktische Sicherheitstraining von der Polizei und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stadtverkehrs Tübingen begleitet. Ein Omnibus des Stadtverkehrs stand hierzu am Busbereitstellungsparkplatz an der Europastraße, auf dem die praktischen Übungen live und praxisnah vermittelt wurden, wie beispielsweise: richtiges Ein- und Aussteigen, korrektes Festhalten im fahrenden Bus etc.

Entwickelt wurde das Projekt „Sicherer Schulweg mit Bus und Bahn“ 2003 auf Anregung der Initiative Schülerbeförderung der weiterführenden Schulen in Tübingen und des Gesamtelternbeirats Tübingen. Mitgewirkt haben: die Bundespolizeiinspektion Stuttgart, die Polizeidirektion Tübingen und die geschäftsführenden Schulleiter von Gymnasien und Berufsschulen sowie der Zweckverband ÖPNV im Ammertal.

Informationen: www.swtue.de

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