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Pfleghofstraße: Baustelle länger als geplant

Parallel zur Sperrung der Mühlstraße soll im Bereich Pfleghof- und Wilhelmstraße eine neue Fernwärmeleitung zur Erschließung der Tübinger Altstadt verlegt werden. Seit Mitte Juni sind Bauunternehmen im Auftrag der Stadtwerke Tübingen (swt) dort im Einsatz. Die neue Trasse soll zwischen der „Pfleghofstraße“ (Haus Nr. 2) und der „Wilhelmstraße“ (auf Höhe Museum) verlegt werden.
 
Insgesamt ist die Baumaßnahme in drei Abschnitte unterteilt: Der erste Bauabschnitt von der „Pfleghofstraße“ bis zur Mitte „Neue Straße“ ist zwischenzeitlich weitgehend abgeschlossen. Mit Beginn der Sommerferien starten die Bauabschnitte zwei und drei.

Der zweite Bauabschnitt führt von der Wilhelmstraße (Höhe Museum) bis zur Einmündung Stadtgraben.

Der dritte Bauabschnitt mit der Verlegung der Fernwärmeleitung führt von der Einmündung „Am Stadtgraben“ in die „Wilhelmstraße“ über das „Lustnauer Tor“ bis vor zur Einfahrt in die „Neue Straße“. Die Verlegung der Fernwärmeleitung in diesen Bereichen soll voraussichtlich bis zum Ende der Sommerferien fertig gestellt sein.

In der Pfleghofstraße werden nach Zusammenführung der Fernwärmeleitungen auch die Leitungen für Gas, Wasser und Strom erneuert. Anschließend wird der Straßenaufbau erneuert. Diese Bauarbeiten sollten ursprünglich bis Ende Juli  abgeschlossen sein. Aufgrund der eingetretenen Behinderungen können sie nun erst nach Abschluss der Bauabschnitte zwei und drei voraussichtlich bis Mitte Oktober fertig gestellt werden.

Die Stadtwerke Tübingen haben den Großteil der Baumaßnahme, der sich teilweise über die viel befahrene Kreuzung am „Lustnauer Tor“ zieht, bewusst parallel zur Mühlstraßensperrung und zu den Sommerferien gelegt. „Wir hoffen, dass wir dadurch die Beeinträchtigungen der Verkehrswege so gering wie möglich halten können. Ganz vermeiden lassen sie sich leider nicht“, so Wilfried Kannenberg, Geschäftsführer Technik bei den Stadtwerken Tübingen GmbH (swt).

Für die Anwohner in der Pfleghofstraße besteht die Möglichkeit, sich im Zusammenhang mit der Baumaßnahme kostengünstig an das Fernwärmenetz der swt anschließen zu lassen.

Die Fernwärme wird in dezentralen Anlagen wie beispielsweise im Gemeinschafts-kraftwerk Tübingen (GKT) in der Brunnenstraße erzeugt. Dort erzeugen die swt Wärme und Strom umweltfreundlich und effizient in einem gemeinsamen Prozess, der so genannten Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Im Gegensatz zu Großkraftwerken wird die bei dieser Stromerzeugungsart entstandene Wärme nicht ungenutzt in die Atmosphäre abgegeben, sondern effizient und klimaschonend genutzt.

Informationen: www.swtue.de/waerme

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