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Ökologisch mobil bei den swt mit Job-Rad und Job-Ticket

Den Umstieg gewagt: Die Vorhut der JobRadlerInnen hier vor dem swt-Hauptgebäude mit Elektrotankstelle in der Eisenhutstraße. Foto: de Maddalena

Das „Schnupper-Job-Ticket“ ist ein auf den jeweiligen Namen des Inhabers persönlich ausgestelltes Ticket, das Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der der swt-Personalabteilung beantragen können. Die Antragsteller erhalten bei Angabe ihres Arbeitsweges zusammen mit dem „Schnupper-Job-Ticket“ von der Personalabteilung auch gleich ihren „persönlichen Reiseplan“.

„Wir wollen mit diesem zusätzlichen Angebot zum bestehenden Job-Ticket, weitere Kolleginnen und Kollegen aus der swt-Belegschaft dazu motivieren, umzusteigen oder es zumindest auszuprobieren. Viel hat mit Gewohnheit zu tun. Und für das Umstellen von Gewohnheiten braucht es Zeit und positive Anreize, die wir damit schaffen wollen“, sagt Ortwin Wiebecke, der Sprecher der swt-Geschäftsführung.

Die Ökologie gehört seit vielen Jahren zu den strategischen Leitlinien der swt. Dieses strategische Ziel umfasst auch die Mobilität. Angestoßen durch die 2010 gegründete Abteilung „Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (EE), wurden unternehmensintern kontinuierlich Maßnahmen entwickelt, um die Ökologische Mobilität im Unternehmen noch stärker zu verankern. So wurde beispielsweise 2014 mit dem „JobRad“ das Dienstrad-Konzept eingeführt.

Beim „JobRad-Programm“ handelt es sich um ein Leasingmodel. Pro swt-Mitarbeiter/in kann ein E-Bike oder Pedelec im Mindestwert von 749 Euro erworben werden. Ausgesucht wird das „JobRad“ bei einem beteiligten Fachgeschäft vor Ort, einem so genannten „JobRad-Partner“. Finanziert wird das „JobRad“ über 3 Jahre. Der Vorteil: durch den direkten Einzug der Rate vom Brutto-Gehalt entstehen steuerliche Vorteile gegenüber dem Direktkauf und die hohen Anschaffungskosten entfallen. Am Ende der 3 Jahre kann das Rad zu einem Restwert von 10% des Kaufpreises erworben werden.

Seit seiner Einführung hat das Förderprogramm regen Zuspruch in der Belegschaft erhalten. Nina Rühlig, Energiemanagementbeauftrage der swt: „Ich freue mich, dass es gelungen ist, so viele Kolleginnen und Kollegen vom Umstieg aufs Job-Rad zu überzeugen, und sie den Weg zur Arbeit jetzt mit dem Rad, statt mit dem Auto zurücklegen.“

„Um die Kollegen zu informieren haben wir mehrere Wege genutzt: zum einen haben wir über das Intranet informiert, zum anderen haben wir eine eigene Informationsveranstaltung im April, also rechtzeitig zum Beginn der Fahrradsaison, angeboten und den JobRad-Flyer zusammen mit der Gehaltsabrechnung an die gesamte Belegschaft verschickt. Information, Kostenvorteil und die Motivation, durch Bewegung etwas für die eigene Gesundheit und für die Umwelt zu tun, waren letztlich die Faktoren, die zur erfolgreichen Annahme des JobRad-Programm geführt haben“, erklärt Rühlig.

Im firmeneigenen Fuhrpark verfügen die swt heute über 47 Fahrzeuge, die mit Erdgas betrieben werden und sind seit dem Frühjahr 2015 auch Mitglied im Verein „Erdgas-Mobil Baden-Württemberg“. Zudem halten sie einen Fahrradpool mit 4 E-Bikes und 2 normalen Fahrrädern für Dienstfahrten vor. Seit 2004 betreiben die swt zudem die Erdgastankstelle an der Aral-Tankstelle in der Reutlinger Straße.

Engagiert sind die swt auch beim Thema Elektro-Mobilität. An ihrem Hauptsitz in der Eisenhutstraße betreiben sie seit 2011 eine Elektrotankstelle. 2014 kam eine weitere im Parkhaus Metropol an der Blauen Brücke hinzu. Auch die Entwicklung der Elektromobilität bei Bussen und PKW beobachten die swt aktiv und haben bereits mehrere Testfahrten im Stadtverkehr durchgeführt. Allerdings kämpfen die Modelle derzeit noch mit dem besonderen Tübinger Gefälle zwischen Berg und Tal.

Informationen:  www.swtue.de • www.jobrad.orgwww.erdgasmobil.de

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