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Mitarbeiter der Stadtwerke nehmen ihre Rechte wahr - An Online-Abstimmung des Schwäbischen Tagblatts beteiligt

„Es ist schon erstaunlich, dass es unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern offensichtlich untersagt ist, sich bei einem für die Stadtwerke so wichtigen Projekt wie der Beteiligung an Brunsbüttel an einer öffentlichen Umfrage im Internet zu beteiligen. Dies wirkt umso befremdlicher, als ein Ausschluss von Beteiligten vorher nirgends festgelegt wurde. Die Seriosität und Aussagekraft einer Umfrage, bei der es weder einen Login-Bereich, noch eine Identifikationsmöglichkeit der Nutzer gibt, erscheint für ein objektiv verwertbares Ergebnis ohnehin mehr als fragwürdig. Noch fragwürdiger wird diese Form der Umfrage jedoch dann, wenn diese prompt eingestellt wird, wenn sie nicht das von den Initiatoren scheinbar gewünschte Ergebnis bringt“, so die swt-Geschäftsführung.

Über die Online-Umfrage des Schwäbischen Tagblatts hatten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Stimme nach einem von den Tagblattmachern vorgegeben Schema abzugeben für…:

1.) eine Beteiligung der Stadtwerke am Kohlekraftwerk
2.) den Vorschlag von TÜLL-Stadtrat Brenner in einen Windpark zu investieren
3.) in regenerative Anlagen allgemein zu investieren
4.) in ein lokales Energieprojekt zu investieren.

„Hier entsteht der Eindruck, wir würden durch unsere Beteiligung an einem Großkraftwerk weniger Geld in die regenerative Stromerzeugung investieren. Das Gegenteil ist der Fall: Wir investieren in den nächsten Jahren einen zweistelligen Millionenbetrag in den Ausbau regenerativer Energien. Konkret geplant ist der Bau einer Biogasanlage auf den Härten, die Beteiligung an einem Biomassekraftwerk in Herborn, der Erwerb und Umbau eines Wasserkraftwerks am Neckar in Horb, die Ausschöpfung der Wasserkraftpotentiale an der Ammer sowie die Beteiligung an der neuen Technologieplattform Bioenergie und Methan (TBM). Auch die Investition in eine Windkraftanlage in der Region und langfristig in Offshore-Windparks ist geplant. Der künftige Strom-Anteil aus Steinkohle am Tübinger Mix ist daher mit 10 % nur ein kleiner Anteil in unserem Gesamtportfolio. Die Darstellung, wir würden entweder, das Eine oder das Andere tun, entspricht faktisch nicht unserer Unternehmensstrategie“, erklärt die swt-Geschäftsführung.

In einem Rundschreiben (siehe Anlage) haben die swt-Geschäftsführer die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informiert, dass sie sich mit ihrer Stimme an der Umfrage beteiligen können. Begründung: „Bei Entscheidungen über die Zukunft der Stadtwerke sollten auch Mitarbeiter der Stadtwerke gehört werden. Sie haben die Möglichkeit, sich an der Umfrage zu beteiligen und ihre Meinung einzubringen.“

„Worin die Manipulation bestehen soll, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Arbeitsplätze von der jetzigen Entscheidung des Gemeinderates betroffen sind, darüber informiert werden, dass sie sich an diese Umfrage beteiligen können, ist uns schleierhaft. Wir haben uns der Kritik von Beginn an offensiv gestellt und stehen nach wie vor zu unserer Position. Wir stehen aber auch dazu, dass die freie Meinungsäußerung auch bei einem schwierigen Thema möglich sein muss“, erklärt die swt-Geschäftsführung.

Mit Informationsveranstaltungen in den Fraktionen, Infosendungen, Pressemitteilungen und Veröffentlichungen im swt-Kundenmagazin haben die Stadtwerke ihre Position mehrfach dargestellt. Auch im Internet ist ein Positionspapier der Stadtwerke eingestellt unter: www.swtue.de/aktuelles

Rundschreiben der Geschäftsführung an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Tübingen: http://www.swtue.de/l8mimages/21.07.2008_gf_informiert.pdf

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