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Mit Bahnstrom der Stadtwerke Tübingen in Deutschland unterwegs

Modell einer Güterzuglok "powered by TüStrom" der swt. (Foto: swt/Schermaul)

Ortwin Wiebecke, Sprecher der Geschäftsführung der swt, freut sich über diese Entwicklung, denn das Geschäftsfeld Bahnstrom ist für die swt ein neues Betätigungsfeld. Die swt waren als einer der ersten Anbieter im Marktsegment Bahnstrom mit von der Partie, wie Wiebecke betont: „Wir haben es geschafft, unsere Kompetenzen und Erfahrungen bei den anspruchsvollen Vergabeverfahren 2015 in die Waagschale zu werfen. Dass wir als kommunaler Energieversorger den Zuschlag bei namhaften überregional tätigen Bahnunternehmen bekommen haben und dabei deutlich größere Stromlieferanten hinter uns lassen konnten, ist für uns ein schöner Erfolg.“

Ein Fünftel des privaten Bahnverkehrs fährt mit Strom aus Tübingen

Zu den dreizehn Unternehmen, die mit Tübinger Strom fahren, gehören unter anderem Abellio, die SBB Cargo International mit ihrem Güterverkehr in Deutschland und die Karlsruher AVG, deren Züge sogar mit Ökostrom fahren. Bei Abellio hatten sich die Tübinger Stadtwerke in einer europaweiten Ausschreibung durchgesetzt. Nun liefern sie seit Januar 2016 ein Gesamtvolumen von 460 Millionen Kilowattstunden Bahnstrom im Jahr, mehr als ganz Tübingen verbraucht. Sowohl im Personen-, als auch im Güterverkehr sind die belieferten Bahnunternehmen in vielen Teilen Deutschlands unterwegs. Von Halle über Hagen, Frankfurt und Berlin bis nach Karlsruhe, Leipzig, Kassel, Duisburg. Dr. Achim Kötzle, Geschäftsführer der Stadtwerke Tübingen, fasst die Reichweite des Stadtwerke-Engagements noch etwas konkreter: „Wir haben errechnet, dass die swt mit ihrem aktuellen Auftragsvolumen rund 20 Prozent des privaten Bahnverkehrs in Deutschland versorgen. Diesen Erfolg werten wir als weiteren Beleg für unsere günstigen Preise und unsere Bereitschaft zu neuen Geschäftsmodellen.“

Vorreiterrolle bei Bahnstrom als einer der ersten Anbieter am Markt

Die swt haben frühzeitig die Chancen der Marktöffnung beim Bahnstrom erkannt. Als einer der ersten Anbieter am Markt konnte der kommunale Tübinger Energieversorger früh die notwendigen Kompetenzen und betrieblichen Prozesse aufbauen. Eine wichtige Voraussetzung, sich erfolgreich in diesem speziellen Marktsegment mit komplexen Anforderungen, die beispielsweise Datenübertragungen betreffen, zu bewegen.

Mit ihrem Erfahrungsvorsprung sehen sich die swt auch in Zukunft für den Wettbewerb beim Bahnstrom gut gerüstet, wirft Dr. Achim Kötzle einen Blick voraus: „In einem noch recht jungen Geschäftsfeld wie dem Bahnstrom sind Innovationskraft, ein gutes Ansehen und günstige Preise wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Energieversorger und Bahnunternehmen. Die swt haben all das bereits jetzt im Portfolio und wir sind froh, bereits so viele gute Kooperationen im Bahnstromsegment unter Dach und Fach zu haben. Für die Zukunft haben wir noch einige Ideen, die unsere Position weiter stärken sollen. Ich denke dabei zum Beispiel an Energieaudits für Bahnunternehmen. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir uns beim Thema Bahnstrom im Markt nicht verstecken müssen, sondern im Gegenteil auch bei zukünftigen Vergabeverfahren eine Vorreiterrolle spielen werden“, so Kötzle.

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