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Lebensphasenhaus: TüNet liefert Schlüsseltechnologie

Von der Nutzung intelligenter (Assistenz-)Systeme und modernen Heimanwendungen bis hin zu höchstauflösenden Überwachungskameras und Multimediasystemen – der Bedarf an Bandbreite wird in Zukunft immer weiter steigen. „Wir sprechen hier nicht von Science-Fiction – sondern von innovativen Zukunftsideen, die schon ganz bald Realität sein können“, sagt Ortwin Wiebecke, kaufmännischer Geschäftsführer und Sprecher der Stadtwerke Tübingen (swt). Umso wichtiger ist es, bereits beim Bau oder der Sanierung einer Immobilie an eine Datenanbindung über Glasfaser zu denken. Auch heute schon. Denn sowohl Kupfer- als auch Koaxialkabel werden bald an ihre physikalischen Grenzen stoßen. Das haben die Experten der TüNet, der Telekommunikationssparte der swt, bereits vor Jahren erkannt und seither fast alle Gewerbegebiete in Tübingen mit Glasfaser erschlossen.

„Fiber to the desk“
Mit einem hochbitratigen Glasfaseranschluss können nicht nur Multimediadienste wie z.B. Video-on-Demand mit maximaler Geschwindigkeit, sondern auch Heimanwendungen wie Home-Office, E-Learning oder Telemedizin störungsfrei genutzt werden. „In der Praxis heißt das: Arbeiten von zu Hause aus wird immer einfacher“, so Ortwin Wiebecke. „Aber: Auch Sitzungen mit dem Hausarzt wären dann rein technisch gesehen von zu Hause aus möglich. Das erscheint uns heute noch unwahrscheinlich – könnte in Zukunft aber eine Möglichkeit sein, das Wohnen im Alter in den eigenen vier Wänden zu erleichtern und verlängern und damit letztlich das Gesundheitssystem zu entlasten.“ 

Und auch in Sachen Sicherheit ergeben sich mit einem Glasfaseranschluss ganz neue Möglichkeiten. Bei längerer Abwesenheit könnte man zukünftig etwa das eigene Grundstück selbst online oder über die Leitwarte der Stadtwerke Tübingen mit einer Kamera überwachen. Die sogenannte 4K-Kamera liefert gestochen scharfe Bilder in Echtzeit ohne Verzögerung oder Wackeln. Kommt der Nachbar um Blumen zu gießen? Oder ertappen Sie den Einbrecher, der sich am Haus zu schaffen macht? „Genau solche Ideen möchten wir im LebensPhasenHaus entwickeln und erproben“, so Wiebecke.

Energie in allen Lebensphasen
Und auch im Bereich Energie gibt es viel Entwicklungspotential. Den Stromverbrauch immer im Blick – das ermöglicht heute der Einbau von intelligenten Stromzählern, sogenannten Smart Metern. Wann wird wie viel Energie verbraucht? Was bedeutet das für den Einsatz von Haushaltsgeräten? Und für den Geldbeutel? Was heute lediglich der Information dient, kann in Zukunft viel mehr sein. Die Stadtwerke Tübingen entwickeln Ideen, die morgen nicht nur den Alltag erleichtern, sondern gleichzeitig auch den Energieverbrauch optimieren. Oder, die Alternativen aufzeigen: Eine E-Tankstelle für das Elektroauto brauchen heute noch die wenigsten. „Trotzdem haben wir die Garage des Lebensphasenhauses genutzt, um eine Ladestation für das E-Auto zu installieren“, erklärt Wiebecke. „Ich bin überzeugt, dass neue Formen der Mobilität in Zukunft eine noch viel wichtigere Rolle spielen werden – in allen Lebensphasen.“

Engagement für das Projekt LebensPhasenHaus
Menschen in Tübingen und der Region können in allen Lebensphasen von den Dienstleistungen der swt profitieren. Die Zukunft Tübingens aktiv zu gestalten und Innovationen voranzutreiben ist dabei ein besonderes Anliegen der swt. Ortwin Wiebecke: „Die Beteiligung am Projekt „LebensPhasenHaus“ bietet eine Möglichkeit, in den Bereichen Kommunikation, Energie, Mobilität und Sicherheit neue innovative und zukunftsfähige Lösungen für Menschen in allen Lebensphasen zu entwickeln.“

 

Weitere Informationen:
www.lebensphasenhaus.de
https://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/das-leben-im-alter-erleichtern-1.html 

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