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Konzessionen: Stadtwerke Tübingen unterzeichnen Verträge mit Dettenhausen und Waldenbuch

„Mit der heutigen Vertragsunterzeichnung haben wir gemeinsam einen wichtigen Grundstein für die zukünftige Zusammenarbeit gelegt. Als kommunales, unabhängiges Energieversorgungsunternehmen freuen wir uns natürlich ganz besonders, über das Vertrauen, das uns die Gemeinderäte ausgesprochen haben. Dies bestätigt uns in dem Bestreben, unsere Erfahrung auf kommunaler Ebene über Tübingen hinaus auch in der Region aktiv einzubringen“, so Ortwin Wiebecke, Kaufmännischer Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung der swt.

Die Stadtwerke Tübingen bewerben sich seit 2006 um den Erwerb von auslaufenden Stromkonzessionen im Umfeld ihres Tübinger Stammgebietes. „Wir folgen dabei unserem Motto >in der Region, für die Region<“, so Dr. Achim Kötzle, Energiewirtschaftlicher Geschäftsführer der swt.

Bereits in vier Gemeinden haben die Stadtwerke infolge ihrer Bewerbungen Zusagen zur Übernahme der Stromkonzession erhalten. In Unterjesingen (Dezember 2006), in Waldenbuch (März 2007), in Dettenhausen (Mai 2007) und in Ammerbuch (Juni 2007).

Da in vielen Städten und Gemeinden Baden-Württembergs die Strom-Konzessionsverträge zum 31.12.2008 auslaufen, haben sich die swt zur Ausweitung ihres Netzgebietes um frei werdende Stromkonzessionen im näheren Umkreis beworben. Denn Kommunen können selbst bestimmen, welcher Stromversorger ihre Netze betreibt. Insgesamt haben sich die Stadtwerke seit 2006 in mehreren Städten und Gemeinden um Konzessionen beworben. Bewerbungsverfahren laufen derzeit noch in der Schönbuchgemeinde Schönaich, in Nagold und in Herrenberg. In Schönaich wird eine Entscheidung voraussichtlich nach den Sommerferien erwartet.

„Unsere kommunalfreundliche Ausrichtung ist für unsere künftigen Kooperationspartner ein Garant dafür, dass wir – ähnlich wie in anderen Geschäftsfeldern – auch im Bereich der Netze nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit handeln und das technisch Sinnvolle und Mögliche umsetzen werden, um die Versorgungssicherheit in Dettenhausen und Waldenbuch wie in unserm Stammgebiet auf bewährt hohem Niveau zu gewährleisten, unter anderem durch unsere rund um die Uhr besetzte Leitwarte“, so Wilfried Kannenberg, Technischer Geschäftsführer der swt.

Mit den 2007 neu dazu gewonnen Versorgungsgebieten Waldenbuch, Dettenhausen und Ammerbuch erweitert sich das Leitungsnetz der Stadtwerke Tübingen ab 01.01.2009 von derzeit rund 1.100 km um etwa 50%. Als Netzbetreiber versorgen die swt künftig rund 110.000 Einwohner mit Strom (bisher 84.100), das entspricht einem Wachstum von rund 30%.

Der Vertrieb von Strom über diese Netze wird davon unabhängig abgewickelt, und entspricht damit den Vorgaben des so genannten „Unbundling“, der Trennung von Netz und Vertrieb. Demnach sind alle Betreiber von Stromnetzen – ähnlich wie in der Telekommunikation – dazu verpflichtet, ihre Netzkapazitäten allen Stromanbietern diskriminierungsfrei zur Verfügung zu stellen. Für die Durchleitung des Stromes erhalten sie von den jeweiligen Stromanbietern ein so genanntes Netznutzungsentgelt, das unter anderem ab nächstem Jahr durch die neu hinzugekommene Anreizregulierungsverordnung (ARegV) gesteuert wird. Die Gemeinde erhält ihrerseits vom Netzbetreiber eine so genannte Konzessionsabgabe für die Nutzung öffentlicher Wege zur Verlegung und zum Betrieb der Leitungen. Die Höhe dieser Abgabe wird durch die Konzessionsabgabenverordnung geregelt.
 
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