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Kepler-Gymnasium Tübingen mit Glasfaseranschluss unterwegs - Zukunftsprojekt zum 100-jährigen Jubiläum gestartet

Foto (vlnr.): Ortwin Wiebecke (Kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke Tübingen), Boris Palmer (Oberbürgermeister der Universitätsstadt Tübingen), Marcus Müller (Sachgebietsleitung Technik, TüNet), davor Prof. Dr. Ulrich N

"Wer schneller surft, ist klar im Vorteil. Wir freuen uns über dieses Geburtstagsgeschenk für das Kepler-Gymnasium", begrüßte Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer die Anbindung des naturwissenschaftlichen Gymnasiums an das leistungsfähige Glasfasernetz als wichtigen Schritt in die Zukunft. Gerade schnelle Datenleitungen sind für Städte und Gemeinden ein wesentlicher Standortfaktor und so unverzichtbar wie die sichere Versorgung mit Strom und Trinkwasser oder ein zuverlässiges öffentliches Transportsystem.

Mit einer Übertragungsrate von bis zu 1 Gbit pro Sekunde können die fast 1.100 Schülerinnen und Schüler des Kepler-Gymnasiums ab sofort in ihren beiden Computer-Kabinetten surfen – ein absoluter Geschwindigkeitsrekord auf der Datenautobahn. Damit ist die neue Glasfaserleitung rund 500-mal schneller als der bisherige DSL-Anschluss mit einer Übertragungsrate von 2 Mbit pro Sekunde, der der Schule in den letzten Jahren zur Verfügung stand. Die technische Innova­tion freut nicht nur die Schülerschaft, sondern auch Schulleiterin Dr. Elke Bleier-Staudt: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, das Kepler-Gymnasium als attraktive, naturwissenschaftlich aus­gerichtete Schule weiter in der Tübinger Bildungslandschaft zu etablieren. Wie die schrittweise Sanierung unseres Schulgebäudes ist der leistungsstarke Internetzugang ein essenzieller Baustein dieses Vorhabens, denn er ermöglicht uns einen zukunftsorientierten Einsatz des Computers im Unterricht. Gerade heute, in unserer zunehmend vernetzten Welt, ist der Umgang mit digitalen Medien wichtiger denn je; dies möchten wir in den Klassen fördern. Gleichzeitig schaffen wir auf diese Weise den Anschluss an den digitalen Alltag unserer Schülerinnen und Schüler außerhalb des Schulgebäudes.“

Möglich machen dieses kommunale Zukunftsprojekt drei starke Kooperationspartner aus Verwaltung und Telekommunikation:

  • Die Universitätsstadt Tübingen, die mit der Anbindung des Medienzentrums in der Mensa Uhlandstraße die Basis für den neuen Netzanschluss der Schule geschaffen hat.
  • Die Stadtwerke Tübingen, die mit ihrer Abteilung Telekommunikation/TüNet die finale Installation der Leitungen im Schulgebäude und die Belegung eines Glasfaserstrangs finanzieren.
  • Die Dr.-Ing. Nepustil & Co. GmbH, die die kompletten Kosten für den Traffic, also für das Datenverkehrsaufkommen, das beim Surfen entsteht, trägt.

Das Gesamtpaket stellen die Förderer dem Kepler-Gymnasium Tübingen anlässlich seines 100-jährigen Jubiläums entgeltfrei zur Verfügung. Mit einer hohen Bandbreite kann nun ohne lange Wartezeiten gesurft werden.

„Wir freuen uns sehr über diese Kooperation, bei der öffentliche Hand und Privatwirtschaft auf vorbildliche Weise zueinander gefunden haben“, so Ortwin Wiebecke, Kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke Tübingen (swt) und Sprecher der Geschäftsführung. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten haben Projekte wie dieses Zukunftspotenzial. In enger Zusam­menarbeit mit den Verantwortlichen des Kepler-Gymnasiums konnten wir so unseren Beitrag zu einem interessanten und zeitgemäßen Unterricht leisten. Ein Angebot, das in der Schule hoffent­lich auf viel Zuspruch stoßen und mit Begeisterung täglich zu praktischer Anwendung gelangen wird.“

Hierfür wünscht Marcus Müller, Sachgebietsleitung Technik der swt-Telekommunikationssparte TüNet, Lehrern und Schülern allzeit staufreie Fahrt auf der neuen Datenautobahn! „Für Tübingen als bedeutende Universitätsstadt bietet eine schnelle Anbindung ans Internet einen ent­scheidenden Vorteil zur Zukunftsentwicklung. Die direkte Verfügbarkeit von Informationen und weltweite Vernetzung von Menschen und Medien ist für Lernende – egal ob Schüler oder Studenten – in der heutigen Zeit der Bildungskrise wichtiger denn je. Schauen wir in die Zukunft, wird schnell klar, dass für eine Stadt und ihre Wirtschaft nur mit gut ausgebildeten jungen Menschen ein Wachstum möglich ist“, so Marcus Müller.

Ähnlich sieht dies der dritte Partner im Bunde: "Die Sicherung unseres Wirtschaftsstandorts schaffen wir nur, wenn wir massiv in Bildung investieren. Und wir als Unternehmen möchten mit konkreten Taten hierzu beitragen“, begründet Prof. Dr. Ulrich Nepustil das Engagement seines IT-Unternehmens. „Mit modernster Glasfasertechnik und der Möglichkeit das neue Internet­protokoll IPv6 einsetzen zu können, ist das Kepler-Gymnasium ab heute am aktuellen Puls der Technik. Wir wünschen den Schülern und Lehrern viel Spaß und weiterhin viel Erfolg bei der Ausbildung.“

Mit seinem Vorstoß ist das Kepler-Gymnasium die erste Schule in Tübingen, die über solch einen leistungsstarken Internetzugang verfügt. Ein echtes Privileg, denn in den Genuss eines Breitbandzugangs über Glasfaserkabel kommen in Deutschland derzeit weniger als 1 % der Haushalte. Das Tübinger Glasfasernetz ist heute ca. 120 Kilometer lang. Angeschlossen sind in erster Linie Industrieunternehmen, mittelständische Betriebe und öffentliche Einrichtungen; der weitere Ausbau schreitet zügig voran. Die Stadtwerke Tübingen investieren mit ihrer Tele­kommunikationssparte TüNet kontinuierlich in die Erweiterung des superschnellen Breitband­netzes, dessen Leitungen schon heute, aber zukünftig umso mehr die Lebensadern einer modernen Informationsgesellschaft sein werden.

 

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