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Hallo Tübingen: Stadtwerke holen eScooter-Sharingdienst in die Universitätsstadt

Die ersten Meter mit COUP in Tübingen fuhren (v.l.n.r.): Oberbürgermeister Boris Palmer, Elke Gold (teilAuto), Thomas Mauer (COUP) und Ortwin Wiebecke (swt)
Testeten die COUP eScooter als erste in Tübingen (v.l.n.r.): Ortwin Wiebecke (swt), Elke Gold (teilAuto), Thomas Mauer (COUP) und Oberbürgermeister Boris Palmer.
Für Tübingen: 30 eScooter von COUP finden sich zukünftig im Stadtzentrum für jeden zum Ausleihen.
Ohne App geht nichts: Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer lädt sich für die erste Probefahrt die COUP-App herunter.
swt-Geschäftsführer Ortwin Wiebecke auf Probefahrt mit einem der 30 neuen COUP-eScooter. teilAuto-Vorstand Elke Gold folgt dahinter.
In der COUP-App sieht man das Geschäftsgebiet für Tübingen und die aktuellen Standorte der COUP-eScooter. Für den nächst gelegenen eScooter werden außerdem Entfernung, Ladezustand und damit mögliche Reichweite angezeigt.

Mit dem Start von COUP in Tübingen wird eScooter fahren ab sofort für jeden möglich, der flexibel und unabhängig unterwegs sein möchte. Rein elektrisch betrieben sind eScooter Teil der Elektromobilitätswende in Städten. Als eine weitere Lösung für den städtischen Verkehr ergänzt COUP das moderne und zukunftsweisende Mobilitätsangebot der Universitätsstadt. „eScooter brauchen wenig Platz und stoßen keine Schadstoffe aus. So schonen sie die Umwelt und entlasten den Verkehr in unserer Stadt. Das neue Angebot passt hervorragend zu Tübingen“, sagt Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer.

Bisher ist COUP schon in drei Großstädten vertreten: Nach dem erfolgreichen Start im August 2016 in Berlin, folgte Paris im Sommer 2017 und seit diesem Sommer sind die Elektroroller auch in Madrid unterwegs.

Nun testet COUP mit dem Piloten in Tübingen einen neuen Ansatz und bietet den Service erstmals in Zusammenarbeit mit lokalen Kooperationspartnern in einer Stadt mit knapp 100.000 Einwohnern an. Neben den Stadtwerken Tübingen ist auch der Carsharing-Anbieter teilAuto mit an Bord. „Nicht nur Großstädte wie Berlin, Paris oder Madrid haben mit Verkehrsproblemen zu kämpfen. Auch in Tübingen kennt man Stau und Parkplatznot. Wir freuen uns in Tübingern in Zusammenarbeit mit unseren starken Partnern eine weitere Mobilitätslösung anbieten zu können“, sagt Thomas Mauer, CFO der COUP Mobility GmbH. „Wir arbeiten stets daran unser Angebot zu erweitern, um uns zukünftig noch besser in die urbane Mobilität und damit in den Alltag der Menschen integrieren zu können und freuen uns sehr, mit diesem Pilotprojekt in Tübingen einen weiteren Schritt in diese Richtung zu gehen“, so Mauer weiter.

eScooter-Sharing schließt Lücke im Mobilitätsangebot

Die Stadtwerke betreten dabei als Betreiber des ÖPNV in Tübingen Neuland. Sie sehen vor allem die Chancen. „eScooter-Sharing schließt eine wesentliche Lücke im Mobilitätsangebot in unserer Stadt“, sagt swt-Geschäftsführer Ortwin Wiebecke. „Nun gibt es alle denkbaren Optionen, um ohne eigenes Auto in der Stadt kostengünstig mobil und flexibel zu sein: TüBus, teilAuto, COUP und auch nextbike – wer in Tübingen mobil sein möchte, hat von nun an die breite Auswahl. Dank der Erfahrungen in großen Metropolen haben wir mit COUP einen Partner gefunden, der einen ausgereiften, modernen und ansprechenden eScooter Sharingservice anbietet. teilAuto bringt seine Sharing-Erfahrung vor Ort mit ein. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass das neue Angebot in Tübingen gut ankommen wird.“

teilAuto hat sich in Tübingen als Car-Sharing-Anbieter erfolgreich etabliert. Beim COUP-Pilotprojekt ist der Projektpartner in das Flottenmanagement und die Organisation des COUP-Systems eingebunden – unter anderem beim Austausch und Aufladen der Akkus. Für Vorstand Elke Gold ist die Erweiterung eine spannende Aufgabe: „Sharing und Tübingen, das ist teilAuto! Wir freuen uns, dass wir jetzt auch Teil des Pilotprojekts COUP in Tübingen sind. Für uns war es keine Frage ob wir es machen, sondern nur wie. Und ich glaube, es ist uns etwas Gutes gelungen. Wir sind sehr gespannt und gleichzeitig guter Dinge, dass die Tübinger und Tübingerinnen die eScooter als Mobilitätsergänzung nutzen werden.“

Suchen, buchen, fahren

Mit der COUP App können Nutzer den nächstgelegenen eScooter finden und mit nur einem Klick aufschließen. Ein Schlüssel wird nicht benötigt. Eine Fahrt (30 Minuten) kostet drei Euro, jede weitere zehn Minuten kosten einen Euro. Die eScooter sind elektrisch angetrieben und fahren bis zu 45 km/h. COUP kann jeder nutzen, der über 21 Jahre alt ist und im Besitz eines Führerscheins der Klasse B oder AM ist. Nach der Nutzung können die Elektroroller überall im rund fünf Quadratkilometer großen Geschäftsgebiet abgestellt werden – auch auf Gehwegen, solange eine restliche Gehwegbreite von einem Meter frei bleibt.

Mehr unter http://www.joincoup.com/ und unter www.swtue.de/coup 

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Dr. Ulrich Schermaul

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