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Hagelloch: Stadtwerke nehmen Erdgasnetz offiziell in Betrieb - Ortsvorsteher und Ortschaftsräte freuen sich über Erschließung

Erdgas für Hagelloch: Ortsvorsteher Martin Lack und Matthias Jeckel von den Stadtwerken Tübingen bei der offiziellen Inbetriebnahme des Erdgasnetzes.

„Dass der Fortschritt bei Energieversorgung und Klimaschutz in Hagelloch angekommen ist, dafür ist die nachhaltige Sanierung der Turn- und Festhalle und die jetzige Umstellung auf Erdgas ein hervorragendes Beispiel“, so Ortsvorsteher Martin Lack.

„Es war ein ausdrücklicher Wunsch vieler swt-Kunden hier am Ort, Hagelloch ans allgemeine Erdgasnetz der Stadtwerke anzuschließen. Dank der engagierten Unterstützung der Ortsverwaltung war es uns möglich, dieses Ziel wie geplant rasch und erfolgreich umzusetzen. Dafür danken wir Herrn Lack ebenso wie allen Ortschaftsräten. Als regionaler Energieversorger möchten wir die Netze nicht nur optimal warten und sanieren, sondern bei Bedarf unserer Kunden auch ausbauen“, so Matthias Jeckel, Abteilungsleiter Verteilung und Technik bei den Stadtwerken Tübingen GmbH (swt).

Seit Juni 2010 haben die Stadtwerke Tübingen Leitungen verlegt, Hausanschlüsse gesetzt und Verbindungsrohre installiert. Bislang war in Hagelloch nur die Versorgung mit Flüssiggas durch provisorische Tanks von den swt möglich.

Die Baumaßnahmen waren in drei Abschnitte unterteilt: Erstes Erschließungsgebiet war der Bereich Alte Steige, Viehtorstraße und Schloßgartenstraße. Im weiteren Bauverlauf wurden die Bereiche Hagenloher Straße zwischen Geißwiesenstraße und Walhau erschlossen. Der dritte Bauabschnitt lag zwischen Walhau, Hagenloher Straße und Quellgasse.

„Wichtig für uns ist es, zu wissen, wo ein konkretes Interesse an der Versorgung mit Erdgas besteht. Denn nur so können wir unser Erschließungskonzept optimal an die Bedürfnisse der Kunden anpassen“, erklärt Wolfgang Kurz, Projektleiter von der Abteilung Verteilung und Technik (VT) bei den swt. Er hat die Bauarbeiten vor Ort betreut.

Die jetzige Teilerschließung von Hagelloch mit Erdgas soll in den kommenden Jahren – abhängig vom tatsächlichen Bedarf – Schritt für Schritt ausgebaut werden. Hierzu setzen die swt auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger, sich aktiv an der Umstellung zu beteiligen.

Anwohner hatten während der Bauarbeiten die Möglichkeit, sich einen „Baggerzuschuss“ der swt in Höhe von 250 Euro zu sichern. Aber auch jetzt lohnt sich die Umstellung auf Erdgas. Denn Eigentümer von Einfamilienhäusern können bei Umstellung ihrer alten Heizungsanlage auf Erdgas einen einmaligen Förderzuschuss von 500 Euro (brutto) erhalten, Eigentümer von Mehrfamilienhäusern ab 4 Wohneinheiten von 1.000 Euro (brutto).

Die Grundlagen für die jetzige Teilerschließung mit Erdgas hatten die Stadtwerke Tübingen bereits 2005/06 im Zuge des großen Gemeinschaftsprojekts der drei Städte und Stadtwerke Tübingen, Rottenburg und Herrenberg, dem Bau der Erdgashochdruckleitung, geschaffen. So wurde bereits in diesem Rahmen eine Reglerstation am Abzweig in Richtung Hagelloch gesetzt. Sie ist an der Schnittstelle zwischen dem Nordstrang des Erdgasnetzes der swt vom

Schnarrenberg und dem Netzstrang in Richtung Ammerbuch installiert und reduziert den Druck von der Hochdruckleitung auf den Versorgungsdruck des Ortsnetzes.

Insgesamt haben die swt bislang rund 430.000 Euro in die Erdgaserschließung in Hagelloch investiert.

Neue Heizzentrale in der Turn- und Festhalle

In den Sommerferien 2010 wurde im Zuge der Erschließung des Tübinger Ortsteils Hagelloch mit Erdgas und der energetischen Gebäudesanierung der Universitätsstadt Tübingen in der Turn- und Festhalle in Hagelloch ein neuer Wärmeerzeuger installiert.

Der vorhandene Ölkessel (Baujahr: 1989) mit einer Leistung von 165 kW wurde durch einen modernen Erdgas-Brennwertkessel ersetzt. Dieser passt die Wärmeproduktion dem tatsächlichen Bedarf an und verfügt über eine modulierende Leistung zwischen 43 und 170 kW.  Von der neuen Heizzentrale aus werden die Turn- und Festhalle in Hagelloch sowie die angrenzende Grundschule, der Kindergarten und der Vereinsanbau mit Wärme versorgt.

Bislang betrug der Wärmebedarf für diesen Verbund etwa 260.000 kWh pro Jahr. Durch die energetische Sanierung der Turnhalle wird ein deutlich geringerer Wärmebedarf von künftig ca. 200.000 kWh pro Jahr erwartet – ein deutliches Plus auch fürs Klima. Denn der jährliche CO2-Ausstoß durch die Ölkesselanlage lag bei etwa 80 t CO2. Durch die energetische Gebäudesanierung und die Umstellung auf Erdgas kann der CO2-Ausstoß hier künftig halbiert werden.

Interessenten für einen eigenen Erdgas-Hausanschluss in Hagelloch können sich bei den Stadtwerken Tübingen melden. Ansprechpartner sind: Petra Vollmer, Telefon: 07071 157 - 213 oder Siegbert Braun, Telefon:  07071 157 - 432 oder per Mail: hausanschluss@swtue.de.

Informationen zum Thema Erdgas finden Sie auch unter: http://www.swtue.de/erdgas.html

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