Gasnotruf: 07071 157-112Störungsdienst: 07071 157-111

Stadtwerke Tübingen
Eisenhutstraße 6, 72072 Tübingen
Tel. 07071 157-300
info@swtue.de

Stadtverkehr Tübingen
Tel. 07071 157-157
stadtverkehr@swtue.de

Öffnungszeiten Kundenservice:
Montag - Freitag 8.00 - 18.00 Uhr

Anfahrt
Mit dem Bus, Linien 4, 7, 13, Haltestelle "Stadtwerke"
Mit dem Auto oder dem Fahrrad

Sie sind hier: Startseite » Unternehmen » Aktuell » Neuigkeiten » Gemeinschaftskraftwerk: Stadtwerke stellen Nordnetz von Dampf- auf Heißwasserversorgung um

Gemeinschaftskraftwerk: Stadtwerke stellen Nordnetz von Dampf- auf Heißwasserversorgung um

„Wir hoffen, dass wir durch diese Terminierung der Baumaßnahmen – trotz der erforderlichen, sehr aufwändigen Tiefbauarbeiten – Störungen im Tübinger Verkehr möglichst gering halten können“, so Wilfried Kannenberg, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Tübingen (swt). „Ganz werden sich Sperrungen und Änderungen in der Verkehrsführung jedoch nicht ausschließen lassen. Wir sind daher auf die breite Unterstützung und das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger angewiesen, um dieses für die Energieversorgung in Tübingen wichtige Projekt durchführen zu können. Denn die Umstellung in dem über siebzig Jahre alten Netzbereich auf ein modernes Heißwassersystem ist dringend erforderlich. Sie leistet einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Versorgungssicherheit und der Energieeffizienz – beides Themen, die gerade im Umfeld der Gebäude des Universitätsklinikums und der Universität auch wichtige Standortfaktoren sind“, so Kannenberg.
Die swt haben das Gemeinschaftskraftwerk Tübingen erst im letzten Jahr vollständig vom Land Baden-Württemberg übernommen, mit dem sie zuvor die Anlagen und Netze als 50 %-Anteilseigner in Zusammenarbeit mit der Fernwärmegesellschaft Baden-Württemberg (FBW) betrieben haben.

Die Stadtwerke werden rund 6,5 Mio. Euro (netto) in die Umstellung und Modernisierung investieren. Zusätzlich sind Investitionen in Millionenhöhe seitens der Nutzer für die Umstellung der Hausanschlüsse erforderlich. „Mit diesen Investitionen leisten die Stadtwerke – neben der Verbesserung der Versorgungssicherheit – auch einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherung der umweltfreundlichen Energieerzeugung durch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in Tübingen. Daher ist diese Investition ökologisch und ökonomisch sinnvoll und richtig“, so Ortwin Wiebecke, Kaufmännischer Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung der swt.

In Tübingen liegt der Anteil an Strom, der durch das umweltschonende Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt wird schon heute mit rund 27 % deutlich über dem Bundesdurchschnitt mit gerade einmal 12 %. Durch die Erzeugung von Wärme und Strom in einem gemeinsamen Prozess ist diese Art der Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern besonders effizient und klimafreundlich. Im Jahr 2006 haben die swt durch den Einsatz von KWK im GKT erhebliche CO2-Einsparungen erzielt.

Die Trassenlänge des neuen Heißwassernetzes beträgt über 2.600 lfm. Daher wurden die erforderlichen Leitungsbaumaßnahmen in insgesamt 4 Bauabschnitte unterteilt. Die Arbeiten in den Bauabschnitten 1 und 2 haben jetzt begonnen und gehen voraussichtlich bis Mitte November 2008. Die Baustelleneinrichtungen in der Wilhelm- und Hölderlinstraße wurden vorgenommen. Abgeschlossen sein sollen die gesamten Baumaßnahmen voraussichtlich Ende 2009.

Über Stand, Verlauf und Fortschritt der Baumaßnahmen werden die swt begleitend informieren und einen Überblick über aktuell anstehende Trassenabschnitte geben.

Bauabschnitt 1

Bauzeit: Ende Juli 2008 bis Mitte November 2008
Trassenhauptachsen: GKT - Ammerquerung - Wilhelmstraße - Silcherstraße - Hölderlinstraße - Einmündung Hölderlinstr. / Liebermeisterstraße.

Auf Grund der umfangreichen Bauarbeiten sind in diversen Teilabschnitten der Wilhelm- und Hölderlinstraße halbseitige Straßensperrungen erforderlich. Die Silcherstraße muss für einen längeren Zeitraum vollständig gesperrt werden.

Bauabschnitt 2

Bauzeit: Mitte August 2008 bis Anfang Dezember 2008
Trassenhauptachsen: Kreuzung Hölderlinstraße/Silcherstraße - Hölderlinstraße - Sigwartstraße – Nauklerstraße - Hausanschluss Uni-Mensa.

In Bauabschnitt 2 kommt es ebenfalls zu Fahrbahnverengungen und Verkehrsbehinderungen. Entlang der Hölderlinstraße ist eine teilweise Sperrung des Geh- und Radweges erforderlich. Weitere Sperrungen sind im unteren Teil der Sigwartstraße zwischen der Hölderlin- und Nauklerstraße zu erwarten. Der Verkehr wird in dieser Zeit umgeleitet.
In beiden Bauabschnitten ist zudem mit einer Beeinträchtigung des ÖPNV sowie mit reduzierten Parkmöglichkeiten zu rechnen.

Bauabschnitt 3

Bauzeit: Anfang August 2008 bis Anfang Dezember 2008
Trassenhauptachsen: Kreuzung Hölderlinstraße/Liebermeisterstraße – Liebermeisterstraße - Osianderstraße - Psychiatrische Klinik.

Da im Innenhof der Psychiatrischen Klinik diverse Abrissarbeiten geplant sind, wird die Fernwärmeleitung vorab Anfang August 2008 eingelegt.

Bauabschnitt 4

Bauzeit: März 2009 bis August 2009
Trassenhauptachsen: Kreuzung Osianderstraße/Liebermeisterstraße - Liebermeisterstraße -neue Frauenklinik.

In den Bauabschnitten 3 und 4 wird es im Bereich der Liebermeisterstraße ebenfalls zu Einschränkungen und Umleitungen kommen.


Bis Ende August 2008 sind im Rahmen von Bauabschnitt 1 bzw 2 zunächst folgende Arbeiten geplant:

- Trasse Wilhelmstraße zwischen Gmelin- u. Silcherstraße: Ende Juli 08 bis Ende August 08

- Querung Wilhelmstraße Höhe Silcherstraße: Anfang August 08 bis Mitte August 08

- Trasse Rümelinstraße bis Silcherstraße: Ende Juli 08 bis Mitte August 08

- Querung Silcher- / Hölderlinstraße / Rümelinstraße: Anfang August 08 bis Mitte August 08

- 2. Querung Hölderlinstraße Höhe Kupferbau: Mitte August 08 bis Ende August 08

Im Bauabschnitt 3 sind folgende Arbeiten bis Ende August 2008 vorgesehen:

- Innenhof Psychiatrischen Klinik: Anfang August 08 bis Mitte August 08

- Hausanschluss ZMK-Klinik: Ende August 08 bis Anfang September 08

Hierfür sind im Bereich Wilhelm- und Hölderlinstraße diverse halbseitige Straßensperrungen erforderlich. Die TüBus-Haltestellen „Neue Aula“ und „Hölderlinstraße“ werden verlegt; die Ersatzhaltestellen werden vor Ort ausgeschildert.
 
Zurück