Gasnotruf: 07071 157-112Störungsdienst: 07071 157-111

Stadtwerke Tübingen
Eisenhutstraße 6, 72072 Tübingen
Tel. 07071 157-300
info@swtue.de

Stadtverkehr Tübingen
Tel. 07071 157-157
stadtverkehr@swtue.de

Öffnungszeiten Kundenservice:
Montag - Freitag 8.00 - 18.00 Uhr

Anfahrt
Mit dem Bus, Linien 4, 7, 13, Haltestelle "Stadtwerke"
Mit dem Auto oder dem Fahrrad

Sie sind hier: Startseite » Unternehmen » Aktuell » Neuigkeiten » Gaskugel und Speichertanks werden rückstandsfrei saniert

Gaskugel und Speichertanks werden rückstandsfrei saniert

Nicht der Verpackungskünstler Christo war hier am Werk: Techniker arbeiten derzeit an der Sanierung der Oberflächenschicht der swt-Gaskugel. Foto: swt

Fachgutachterlich betreut werden die Sanierungsmaßnahmen vom TÜV SÜD unter Einhaltung spezieller Regeln (BGR 128, TRGS 519 / TRGS 505 / TRGS 524). Grund ist die schadstoffbelastete Beschichtung beider Behälter mit Schwermetallen und Asbest. Bei der Sanierung muss daher zunächst die schadstoff-haltige Korrosionsschutzbeschichtung an Gaskugel und Speicherbehältern vollständig entfernt werden, bevor eine neue, schadstofffreie Schutzschicht aufgebracht werden kann. „Asbest und Schwermetalle wurden häufig beim Korrosionsschutz verwandt. Die Sanierung nehmen wir daher als Chance, eine neue, umweltfreundliche Beschichtung aufzubringen. Die Einhaltung der höchsten Sicherheitsstandards ist uns dabei ein besonderes Anliegen“, erklärt Projektleiter Jean-Joachim Blum von der Abteilung Verteilung und Technik (VT) der Stadtwerke.

Vor Beginn der Arbeiten wurden Gaskugel und Speichertanks mit einem Arbeitsgerüst umschlossen und vollständig mit einem dichten Folienschutz ummantelt. Die bestehende schadstoffhaltigen Korrosionsschutzbeschichtung wird mit einem Wasserhöchstdruckstrahlverfahren entfernt. Während der Arbeiten, die durch eine Fachfirma ausgeführt werden, wird der Arbeitsbereich unter ständigem Unterdruck betrieben, d.h. es dringt nur Luft aus dem Außenbereich in den Innenbereich der Einhausung. Schadstoffhaltige Partikel im Arbeitsbereich sowie das Strahlgut werden filtriert abgeführt, gesammelt und gesondert entsorgt. So können keine Schadstoffe in die Umgebungsluft gelangen. Nach Abschluss der Arbeiten in einzelnen, getrennten Sanierungsbereichen werden diese vollständig gereinigt. Vor der Öffnung eines jeden Sanierungsabschnittes erfolgt eine Raumluftmessung, bevor einzelne Sanierungsabschnitte durch den TÜV SÜD freigegeben werden.

Nach Abschluss der ersten Arbeitsschritte werden die Oberflächen auf einen sogenannten Normreinheitsgrad vorbereitet, Flugrostpartikel entfernt und die Oberflächen mit einem neuen dreischichtigen Korrosionsschutz aus Grund-, Zwischen- und Deckschicht versehen. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis November abgeschlossen sein. Für Mitarbeiter und Anwohner besteht während der gesamten Sanierungsmaßnahme aufgrund der hohen Sicherheitsvorkehrungen keinerlei Gefahr. Die Anwohner wurden bereits im Juli schriftlich über die notwendige Gaskugel- und Speichersanierung informiert.

Daten und Fakten zur Gaskugel:

  • Baujahr: 1966
  • Durchmesser: 23,64 m
  • Höhe (gesamt): 24 m
  • Volumen: 6889 m3
  • Druck: 6 bar

Informationen: www.swtue.de/aktuell

 

 

Zurück