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Die Stars der swt-Umweltpreis-Gala heißen Umwelt- und Klimaschutz

Die Preisträger des 4. swt-Umweltpreises gemeinsam auf der Bühne mit Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer, Geschäftsführern der Stadtwerke Tübingen und Jurymitgliedern. (Foto: swt/de Maddalena)
Preisträger des ersten swt-Umweltpreises für Betriebe: die Ammertäler Metzgerei Egeler. (Foto: swt/de Maddalena)
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer richtete ein Grußwort an die rund 300 Gäste. (Foto: swt/de Maddalena)
Preisträger, neue Ökostrom-Kunden und Ehrengäste im gut gefüllten großen Saal des Landestheaters Tübingen. (Foto: swt/de Maddalena)

In den Kategorien „Umwelt, Klima und Natur schützen“, „Umweltbildung“ sowie „Ressourcen sparen und wiederverwerten“ hatten sich 32 gemeinnützige Umwelt- und Klimaschutzprojekte aus Tübingen und den angrenzenden Landkreisen beworben. Die ersten 20 sicherten sich gleich zum Wettbewerbsstart einen „Early-Bird-Bonus“ von jeweils 250 Euro.

Tübingens Oberbürgermeister und swt-Aufsichtsratsvorsitzender Boris Palmer unterstreicht die Signalwirkung des swt-Umweltpreises: „Das Insektensterben und der absehbare Fehlschlag bei Deutschlands Klimaschutzzielen zeigen eines ganz klar: Wir brauchen Menschen, die sich vor Ort für Umwelt und Natur einsetzen, um sie zu schützen. Gut, dass es sie gibt, gut, dass die Stadtwerke sie würdigen.“

Unter den rund 300 geladenen Gästen waren bei der Preisträger-Gala im LTT auch die Firmenvertreter derjenigen 19 regionalen Betriebe, die sich um den erstmals vergebenen swt-Umweltpreis für Betriebe beworben hatten. „Beeindruckend, welche Vielfalt an Ideen auch dieses Jahr wieder mit dabei waren“, sagt Ortwin Wiebecke, Geschäftsführer der Stadtwerke Tübingen. „Um etwas für den Umwelt- und Klimaschutz zu tun, gibt es verschiedene Wege. Alle tragen ihren Teil dazu bei, unsere Umwelt und ihre Ressourcen zu schonen und sie lebenswert zu erhalten. Dass auch Unternehmen in unserer Region hier viel tun, zeigen die Projekte der Betriebe im Firmenwettbewerb.“

Nach der bereits vor einigen Wochen abgeschlossenen Publikumswahl, bei der zehn Projekte per Online-Voting von 27.000 Besuchern der Internetseite prämiert wurden, vergab nun eine Jury ihre Preise. Alle Bewerberprojekte standen dabei nochmals zur Wahl. Der Jury gehören swt-Geschäftsführer Dr. Achim Kötzle, Bernd Schott (Umwelt- und Klimaschutzbeauftragter der Universitätsstadt Tübingen), Sepp Wais (Redakteur des Schwäbischen Tagblatts im Ruhestand) und Melanie Wasner (Sponsoring Stadtwerke Tübingen) an.

Für das Projekt „foodsharing – Lebensmittel retten“ bedeutete das Juryergebnis eine positive Überraschung: der Ansatz, Lebensmittel vor der Mülltonne zu retten und dafür einen Kreislauf zur Weiterverwertung zu etablieren, gewann den ersten Jurypreis in Höhe von 5.000 Euro. Mit dem zweiten Jurypreis und 3.000 Euro Preisgeld bedachte die Jury den Verein Bürger aktiv für Umwelt und Mensch Dußlingen mit ihrem Projekt  „Mitfahrbänkle und Carsharing, zwei Mobilitätsangebote für Klimaschutz, Teilhabe und soziales Miteinander in Dußlingen“. Platz drei ging mit 2.500 Euro Preisgeld an AiS – Arbeit in Selbsthilf für ihr Projekt „Streuobst und Naturschutz“. Der Verein Yirabah Gambia erhielt – nach 500 Euro bei der Publikumsabstimmung – weitere 1.500 Euro für das Projekt „Licht für Afrika – Kinder helfen Kindern“. Mit 1.000 Euro zeichnete die Jury das Aktionsbündnis Müllarmes Tübingen mit ihrem Projekt „tü-go – besser bechern: eine Initiative für Mehrweg“ aus. 

Ammertäler Metzgerei Egeler ist erster Preisträger des swt-Umweltpreises für Betriebe

Für den in diesem Jahr erstmalig vergebenen „swt-Umweltpreis für Betriebe“ bewarben sich 19 Unternehmen mit betrieblichen Klima- und Umweltschutzmaßnahmen. Erster Preisträger ist die Ammertäler Metzgerei Egeler aus Ammerbuch. Die Jury bewertete die konsequente ökologische Umrüstung des kompletten Betriebs als herausragendes innerbetriebliches Umweltengagement. Unter anderem mit Wärmerückgewinnung, Wasser-Vernebelungsanlage, LED-Beleuchtung und Photovoltaikanlage wirtschaftet der Ammerbucher Betrieb ressourcenschonend. Zusätzlich bringt die Zusammenarbeit mit regionalen Zulieferern kurze Transportwege und stärkt die Regionalität. Die Metzgerei erhält von den Stadtwerken Tübingen ein exklusives Werbepaket im Wert von 17.000 Euro und wird damit in nächster Zeit im Stadtgebiet Tübingens deutlich sichtbar und prominent vertreten sein.

Im Rahmenprogramm unterhielten Beatboxer Robeat und das Harlekin Theater mit Theatersport die Gäste. Projektpräsentationen, Interviews, Preisvergaben und Showeinlagen wechselten sich ab. Seit seiner erstmaligen Vergabe im Jahr 2014 haben die Stadtwerke Tübingen mit dem swt-Umweltpreis bereits 60 Projekte mit insgesamt 120.000 Euro gefördert.

Die Preisträger 2017 im Überblick:

Jurypreise:

1.     Preis (5.000 Euro):
foodsharing Gruppe Tübingen („Foodsharing Tübingen)

2.     Preis (3.000 Euro):
Bürger aktiv für Umwelt und Mensch e.V. Dusslingen („Mitfahrbänkle und Carsharing, zwei Mobilitätsangebote für Klimaschutz, Teilhabe und soziales Miteinander in Dußlingen“)

3.     Preis (2.500 Euro):
AiS – Arbeit in Selbsthilfe gGmbH („Streuobst und Naturschutz“)

4.     Preis (1.500 Euro)
Yirabah Gambia e.V. („Licht für Afrika – Kinder helfen Kindern“)

5.     Preis (1.000 Euro)
Aktionsbündnis „müllarmes Tübingen“ („tü-go – besser bechern: eine Initiative für Mehrweg“)

Publikumspreise:

1.     Preis (3.000 Euro):
foodsharing Gruppe Tübingen („Foodsharing Tübingen”)

2.     Preis (2.500 Euro):

Wirtschaftsjunioren der Wilhelm-Schickard-Schule e.V. („Klimafreundliche Schule aus eigener Kraft“)

3.     Preis (2.000 Euro):

Klasse 8a/b der Carl-Joseph-Leiprecht-Gemeinschaftsschule Rottenburg („Das kommt mir nicht in die
(Plastik-)Tüte!“

4.     Preis (1.500 Euro):

Waldkindergarten Schurwaldspatzen e.V. („Wer kann uns das Wasser reichen? – Ein Wasserprojekt“)

5.     bis 10. Preis (je 500 Euro):

Förderverein Katholisches Kinderhaus Helene von Hügel e.V. („Kräuter à la Helene von Hügel“)

Frühbühlschule Engstingen („FBS goes Nature)

NaturFreunde Berkheim e.V. („Umweltdetektive / Naturforscherwerkstatt“)

Yirabah Gambia e.V. („Licht für Afrika – Kinder helfen Kindern“)

Förderverein Kinderhaus Rotbad e.V. („Wir holen die Natur in den Kindergarten“)

NATuR e.V. („Wildtierschutz“)

Preisträger für Betriebe:

Ammertäler Metzgerei Egeler GbR, Ammerbuch

Liste weiterer teilnehmender Betriebe:

ARCHE IntensivKinder gGmbH, Elektrizitätswerk Karl Stengle GmbH & Co. KG, Feinkost-Metzgerei & Küche Truffner, Gutbrod Fenster und Türen GmbH & Co. KG, HOLZ+FORM Schreinerei GmbH, Holzbau Flack GmbH & Co. KG, Home Service Gerhard Kunkel, Kanzlei Reichl & Vetter, Karosserie- und Lackierfachbetrieb Jörg Möhrle, Kino im Waldhorn, Natursteine Rongen GmbH & Co. KG, Neuman Aluminium Fließpresswerk GmbH, OC Recruitment GmbH & Co. KG, Silberburg am Markt, SPEICHER umgedacht, Streuobstgut Christian Schmid, style afFAIRe GmbH & Co. KG, Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus gGmbH.

Alle Projekte im Portrait finden sich auf der Wettbewerbsseite unter www.swt-umweltpreis.de

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