Gasnotruf: 07071 157-112Störungsdienst: 07071 157-111

Stadtwerke Tübingen
Eisenhutstraße 6, 72072 Tübingen
Tel. 07071 157-300
info@swtue.de

TüBus
Tel. 07071 157-157
tuebus@swtue.de

Öffnungszeiten Kundenservice:
Montag - Freitag 8.00 - 18.00 Uhr

Anfahrt
Mit dem Bus, Linien 4, 7, 13, Haltestelle "Stadtwerke"
Mit dem Auto oder dem Fahrrad

Sie sind hier: Startseite » Unternehmen » Aktuell » Neuigkeiten » Deutsche Umwelthilfe zeichnet swt als „KlimaStadtWerk“ aus

Deutsche Umwelthilfe zeichnet swt als „KlimaStadtWerk“ aus

„Die Stadtwerke Tübingen verringern den Stromverbrauch in ihrem Versorgungsgebiet und schärfen das Bewusstsein für einen sinnvollen Umgang mit Energie im Alltag durch ihre Kampagne >Null-Komma-Strom – Wir sparen uns ein Kraftwerk<“, sagte Robert Spreter, Leiter Kommunaler Klimaschutz bei der Deutschen Umwelthilfe, bei der Auszeichnung in Tübingen.“ Spreter: „In Tübingen hat ein Umdenken stattgefunden. Das Projekt der Stadtwerke schafft es, Treibhausgase gar nicht erst entstehen zu lassen und macht den Kauf energiesparender Produkte attraktiv.“ „Wir gratulieren zur Auszeichnung. Die Stadtwerke Tübingen gehen als Vorreiter mit Blick auf energieeffizientes Wirtschaften und Handeln mit gutem Beispiel voran“, lobte Verena Gal, Projektmanagerin Kommunaler Umweltschutz der Deutschen Umwelthilfe, die auch den Wettbewerb „KlimaStadtWerk des Monats“ betreut.

„Ziel unserer 2012 gestarteten Klimaschutzkampagne „Null-Komma-Strom – Wir sparen uns ein Kraftwerk“ ist es, ein imaginäres Kraftwerk mit einer Leistung von 300 kW einzusparen. Damit sollten 1,5 Mio. kWh eingespart werden. Tatsächlich haben wir heute bereits über 80 Prozent der Ersparnis erreicht“, erläutert Ortwin Wiebecke, der Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Tübingen.

„Heute haben Stadtwerke andere Aufgaben als früher, über die zuverlässige Energieversorgung hinaus. Die Stadtwerke Tübingen haben sich vom reinen Energieversorger zu einem Anbieter intelligenter Effizienzdienstleistungen gewandelt. Klimaschutz gehört zu einem unserer wesentlichen Ziele in unserer Unternehmensstrategie“, so Dr. Achim Kötzle, Geschäftsführer Energiewirtschaft. In seinem Geschäfts-bereich ist bei den Stadtwerken auch die Abteilung Vertrieb angesiedelt, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die einzelnen Bausteine der Klimaschutzkampagne „Null-Komma-Strom – Wir sparen uns ein Kraftwerk“ konzeptionell, beratend und organisatorisch umgesetzt haben.

Neun Bausteine zum aktiven Stromsparen haben die Stadtwerke ihren Kunden im Rahmen dieser Klimaschutzkampagne angeboten. Der besondere Ansatz der Kampagne: Strom gar nicht erst zu verbrauchen. Für jeden Baustein haben die Stadtwerke Ertrags- und Verbrauchswerte errechnet und hinterlegt, die auch online einsehbar sind. „Mit gemeinsamem Engagement wollen wir die drei zentralen Ziele der Kampagne im öffentlichen Bewusstsein unserer Kundinnen und Kunden verankern: Erstens, den Stromverbrauch insgesamt zu senken; zweitens, Strom sinnvoll zu nutzen und drittens, auf erneuerbare Energien umzusteigen“, unterstreicht Kötzle die zum Kampagnenstart formulierten Leitlinien. Konkret bieten die Stadtwerke ihren Kunden einen Mix aus Maßnahmen an, wie beispielsweise: Heizungspumpe, Kühlschrank A++, Kühlschrank - Sozialfonds, Stromsparcheck für Haushalte mit einem überdurchschnittlich hohen jährlichen Stromverbrauch von über 4.500 kWh , Angebote im Energiesparshop, Stromsparpaket, Energiecoaching, Beleuchtungs-Contracting, Energieeffizienzberatung für Industrie- und Gewerbekunden. Extra für die Kampagne hatten die swt auch ein so genanntes Beleuchtungscontracting entwickelt, das sich speziell an Gewerbekunden richtet. Es umfasst den Austausch alter gegen neue Leuchtmittel, d.h. von der Beratung, über die Planung bis zur Ausführung durch einen externen Dienstleister im Auftrag der swt.

„Das Beleuchtungscontracting und die Energieeffizienzberatung sind wichtige Bausteine der Kampagne. Insbesondere in Kooperation mit unseren so genannten Sondervertragskunden, unseren Firmenkunden, haben hierbei wir große und wichtige Schritte auf unserem gemeinsamen Energie-Einspar-Weg erzielt“, berichtet Thomas Clauss, Energieberater bei den swt. Zusammen mit seinen Kollegen Jens Hindennach und Sebastian Jäger hat er vor allem die Bereiche Energieeffizienzberatung, Energiecoaching und Leuchtmittel-Contracting betreut und ausgebaut. „Gerade in Firmen, mit hohem technischen Produktionsaufwand und Maschinen, die fast rund um die Uhr im Einsatz sind, ist das Einsparpotenzial enorm hoch“, berichtet Clauss. Als Kunden konnten unter anderem das Waldenbucher Traditions- und Familienunternehmen HAKA Kunz gewonnen werden, das Reinigungs- und Körperpflegeprodukte herstellt.

Im Ergebnis konnte seit dem Kampagnenstart durch das Gesamtspektrum aller neun Kampagnen-Bausteine und Maßnahmen eine Einsparung von rund 1, 26 Mio. kWh und damit über 80 % des Kampagnenziels erreicht werden.

Die Klimaschutzkampagne „Null-Komma-Strom – Wir sparen uns ein Kraftwerk“ läuft noch bis 31. Dezember 2014 (Info: www.null-komma-strom.de). Mitmachen und Energiesparen kann jeder, ob in seinem privaten oder beruflichen Umfeld. Dabei helfen auch die Angebote im online zur Verfügung stehenden „Energiespar-Shop“ der Stadtwerke Tübingen: http://shop.swtue.de/ Die Stadtwerke kooperieren dabei mit dem Unternehmen „Grünspar“, das selbst energie- und wassersparende Gebrauchsgegenstände vertreibt und gleichzeitig mit über 100 Unternehmen und Energieversorgern zusammenarbeitet.

Der DUH-Wettbewerb „KlimaStadtWerk des Monats“  ist eine Initiative der Deutschen Umwelthilfe. Gefördert wird sie vom „Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative. Durchgeführt wird sie in Kooperation mit dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU), dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB). Der Wettbewerb „KlimaStadtWerk des Monats“ begleitet das Gesamtprojekt „KlimaStadtWerk – Klimaschutzstrategien für Stadtwerke als Baustein der lokalen CO2-Minderung“.

Um eine Auszeichnung im Rahmen des Wettbewerbs können sich Stadtwerke mit Klimaschutz-Projekten aus den Themenbereichen: Strom- und Wärmeerzeugung, Energieeffizienz, Verkehr oder Abfall- und Abwasserwirtschaft bewerben. CO2-Einsparung und strategische Klimaschutzmaßnahmen stehen dabei im Fokus. Wer sich um die Prämierung bewerben will, hat dazu bis 30. Juni 2014 Gelegenheit. Die Kampagne „KlimaStadtWerk“ des Monats läuft noch bis Ende September 2014.

Informationen und Bewerbungsunterlagen: www.klima-stadtwerk.de

 

Foto: Bildunterschrift: Strahlende Überbringer der frohen Botschaft (v.l.n.r.): Verena Gal (Projektmanagerin Kommunaler Umweltschutz DUH) und Robert Spreter (Leiter Kommunaler Umweltschutz DUH) übergeben die Auszeichnung „KlimaStadtWerk des Monats Mai 2014“ an die swt-Geschäftsführer Wilfried Kannenberg, Ortwin Wiebecke und Dr. Achim Kötzle.

Bildquelle: Foto: Gudrun de Maddalena

Zurück