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Deutlich höhere Netzentgelte lassen Strompreise steigen – Preise für Erdgas bleiben stabil und sinken für Fernwärme

Die Kosten der swt für die Nutzung der vorgelagerten Stromnetze steigen deutlich an. Insbesondere aufgrund steigender Entgelte für die Nutzung der Stromnetze der EnBW-Tochter Netze BW ist eine Preisanpassung erforderlich. Die swt müssen deshalb für 2016 in ihrem eigenen Netz mit durchschnittlich acht Prozent höheren Netznutzungsentgelten kalkulieren. „Diese Kostensteigerung können wir nur teilweise durch günstigere Beschaffungskosten auffangen“, erläutert Dr. Achim Kötzle, energiewirtschaftlicher Geschäftsführer der swt. Die Netzentgelte machen bei den swt insgesamt etwa 25 Prozent am Strompreis aus.

Neben weiteren staatlichen Abgaben und Umlagen wird die vorgegebene Umlage zur Förderung Erneuerbarer Energien (EEG-Umlage) im kommenden Jahr um drei Prozent auf 6,354 Cent pro Kilowattstunde steigen. Die gesetzliche Steuer- und Abgabenbelastung bleibt damit unverändert hoch: Etwa 52 Prozent des Preises, den Kunden für Strom zahlen, sind staatliche Steuern, Abgaben und Umlagen. „Zusammen mit den Netzentgelten können von uns damit faktisch rund drei Viertel des Strompreises nicht beeinflusst werden“, erklärt Kötzle.

Der hohe Anteil verbrauchsunabhängiger Kosten am Strompreis (Grund- und Abrechnungspreis Netz, Messstellenbetrieb, Messung) kann immer weniger in der bisher verbrauchsorientierten Preisstruktur abgebildet werden. Um einer weiteren Entkopplung zwischen Preis- und tatsächlicher Kostenstruktur entgegenzuwirken, passen die swt die Preisstruktur an. Im Grundversorgungstarif TüStrom Basis und im Tarif TüStrom 2016 gibt es zukünftig nur noch eine Tarifstufe. Auf diese Weise trägt jeder Anschlussnutzer seinen Anteil an den verbrauchsunabhängigen Netzkosten. Nebenbei wird die Tarifstruktur transparenter.

Erdgastarife bleiben stabil

Beim Erdgas steigen die Netznutzungsentgelte der Netze BW ebenfalls. Allerdings können die swt die Mehrkosten durch eine günstige Beschaffungssituation ausgleichen. Die Erdgaspreise 2016 bleiben deshalb sowohl in der Grundversorgung als auch in allen anderen Tarifen stabil und unverändert.

Preise für Fernwärme sinken

Anders als bei Strom und Erdgas sind die swt in der Fernwärme nicht auf die Nutzung vorgelagerter Netze angewiesen. Hier kommt es aus diesem Grund zu keiner Kostensteigerung bei der Netznutzung. Den Preisvorteil rückläufiger Erdgas- und Ölpreise kann die swt daher direkt an ihre Kunden weitergeben. Die verbrauchsabhängigen Kosten sinken im nächsten Jahr um durchschnittlich sieben Prozent.

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