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Am Lötkolben berufliche Klischeevorstellungen widerlegt

Werkstattleiter Peter Köhler erklärt die richtige Technik im Umgang mit der Feile. (Foto: swt/Schermaul)
Die Azubis unterstützen bei der filigranen Arbeit mit dem Lötkolben. (Foto: swt/Schermaul)

Zwar finden sich in den vormals klassischen Männer- und Frauenberufen immer noch eindeutige Geschlechterverteilungen, die Grenzen verschwimmen jedoch seit längerem zunehmend. Die KFZ-Mechatronikerin ist heute ebenso anzutreffen wie der Kindergärtner. „Viel wichtiger, als sich mit der Frage zu beschäftigen, ob ich einen Mädchen- oder Jungenberuf lerne ist, dass ich mich frühzeitig orientiere, ausprobiere und mich dann für den Berufsweg entscheide, bei dem ich meine Talente beweisen, meinen Interessen nachgehen kann und mich gut aufgehoben fühle“, lautet die Empfehlung von Bettina Vetter, Ausbilderin bei den Stadtwerken Tübingen, an die Jugendlichen. „Wir sind als Stadtwerke immer auf der Suche nach motiviertem Nachwuchs und daher auch in diesem Jahr beim Girls‘ Day wieder mit dabei“. Immerhin 37 Prozent der Mädchen können sich, laut der letztjährigen Evaluation des Aktionstages, vorstellen, bei dem am Girls‘ Day kennengelernten Unternehmen und Betrieb eine Ausbildung oder ein Praktikum zu machen. Bei den Stadtwerken Tübingen gibt es beispielsweise die Möglichkeit einer Ausbildung zur Elektronikerin für Energie- und Gebäudetechnik oder zur Anlagenmechanikerin für Rohrsystemtechnik.

Azubi-Paten berichten aus der Ausbildungspraxis

Um die Einblicke in die technischen Ausbildungsberufe möglichst breit zu fächern, durften die Teilnehmerinnen zunächst auf eine Besichtigungstour über das swt-Gelände mit Zentralwerkstatt und Leitwarte gehen und besichtigten im Anschluss einige swt-Anlagen. Anschließend ging es schließlich ans praktische Ausprobieren und Kennenlernen der Arbeit mit Lötkolben, Bohrer, Schrauber und Co. bei einer „Heißer Draht“-Station.  

Begleitet wurden die Teilnehmerinnen, wie schon im Vorjahr, von „Azubi-Paten“. Auszubildende der Stadtwerke Tübingen standen bei allen Aktionen mit Rat und Tat zur Seite, berichteten über ihre Erfahrungen als swt-Azubis und verrieten vor allem ihre damaligen Beweggründe für die Ausbildung in einem technischen Beruf bei den Stadtwerken Tübingen.

Der „Girls‘ Day – Mädchen-Zukunftstag“ gilt als das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit. Seit 2001 gibt es die Aktion, an der bislang rund 1,5 Millionen Mädchen teilgenommen haben. Berufsschwerpunkte, die von den beteiligten Unternehmen und Betrieben vorgestellt werden, sind IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik. Zeitgleich mit dem „Girls‘ Day“ findet jährlich auch der „Boys‘ Day – Jungen-Zukunftstag“ statt.

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