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Aktionstag: „Mobil ohne Auto“ – kostenfrei unterwegs im Stadtverkehr Tübingen (SVT)

„Sonntag ist ein guter Tag, um endlich mit dem Bus fahren anzufangen“, so Oberbürgermeister Boris Palmer. „Günstig und umweltfreundlich war es bekanntlich schon immer - am Sonntag ist es sogar kostenlos."

„Der autofreie Sonntag bietet für uns eine hervorragende Möglichkeit, die Bürgerinnen und Bürger in Tübingen auf die Angebote des Tübinger Stadtverkehrs aufmerksam zu machen. Wer nicht ohnehin schon im TüBus unterwegs ist, hat an diesem Tag die Möglichkeit, kostenlos zu testen, wie schnell und einfach er sich im gesamten Stadtgebiet bewegen kann und dabei nicht nur zur Entlastung auf den Straßen im Tübinger Verkehr sorgt, sondern auch einen sinnvollen Beitrag für die Umwelt leistet“, so Hans-Jürgen Hennig, Leiter der Abteilung Stadtverkehr bei den Stadtwerken Tübingen GmbH (swt).

Schon heute sind die Fahrgäste im Stadtverkehr Tübingen umweltfreundlich unterwegs. Über 90% der TüBusse sind mit Rußfiltern ausgestattet. Die Deutsche Umwelthilfe nahm Tübingen daher 2005 als erste Stadt in Baden-Württemberg auf ihrer Karte „Rußfreie Busse“ in die höchste Kategorie für „Umweltfreundlichkeit“ auf. Rund 18 Millionen Fahrgäste (Stand: 2006) tragen im Tübinger Stadtverkehr jährlich zur Luftreinhaltung bei. Jeder Fahrgast in einem voll besetzten 2-Achs-Bus mit Rußpartikelfilter verursacht nur ein Vierhundertstel an Feinstäuben gegenüber dem Fahrer eines Diesel-PKW ohne Filter.

In Baden-Württemberg besteht der Trägerkreis von MOA aus einem Zusammenschluss von Verbänden, Vereinen und anderen Institutionen und Interessengruppen. Die Schirmherrschaft für den Aktionstag „Mobil ohne Auto“ hat 2007 Rudolf Köberle (MdL), der auch für Verkehr zuständige Staatssekretär des Innenministeriums Baden-Württemberg, übernommen. Mitglieder des Baden-Württembergischen MOA-Trägerkreises sind unter anderem: Die AOK Baden-Württemberg, die ARGE Radsport Baden-Württemberg, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der Landesnaturschutzverband (LNV), der Schwäbische Albverein sowie der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) sowie der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Kreis Böblingen.

Die Aktion „Mobil ohne Auto“ geht auf eine Initiative zurück, die 1981 begann. Anfang der 1990er Jahre wurde die Aktion unter dem Namen „Mobil ohne Auto“ bundesweit ausgedehnt. Seither wird sie von engagierten Bürgern, Kirchen, Umwelt-, Heimat- und Sportvereinen sowie Teilen der öffentlichen Verwaltung unterstützt. Ziel ist es, in der Öffentlichkeit das Mobilitätsbewusstsein, das in weiten Teilen immer noch auf das Auto als Fortbewegungsmittel gerichtet ist, auf die Möglichkeiten und Angebote des Öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV) auszudehnen.

Auch in Baden-Württemberg findet die Aktion, laut Veranstaltern, seit Mitte der 1990er Jahre ein begeistertes Echo. Bis zu 500.000 Menschen waren in Baden-Württemberg am autofreien Sonntag, jedem dritten Sonntag im Juni, schon unterwegs. Billige Tagestickets, Vergünstigungen oder kostenfreies Fahren wie jetzt im TüBus bieten den Umstieg auf den ÖPNV an.

2006 genossen erneut über eine halbe Million Menschen an über 120 Orten die von den Organisatoren des „Mobil ohne Auto“-Aktionstages vorbereiteten Angebote, und nahmen an autofreien Aktionen teil, wie dem seit einigen Jahren veranstalteten AOK-Radsonntag, der auch in diesem Jahr wieder in Tübingen stattfindet.

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