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Technik-Update bei TüBus-Infrastruktur: Neue stationäre Fahrscheinautomaten und bessere Fahrgastinfo

Am Europaplatz (Hauptbahnhof) stand einer der ersten neuen Fahrscheinautomaten. (Foto: swt/Marquardt)
Die neuen Automaten stehen an besonders hoch frequentierten Orten: zum Beispiel auch am Lustnauer Tor. (Foto: swt/Kugler)

Alle TüBus-Linienbusse wurden bereits in der ersten Jahreshälfte mit neuen Fahrscheinautomaten im Fahrgastraum ausgestattet – barrierefrei und gut erreichbar positioniert in der Fahrzeugmitte. An neun Standorten können Fahrgäste ihre Fahrscheine nun zusätzlich auch am stationären Automaten lösen: Hauptbahnhof, Neckarbrücke, Aixer Straße, BG Unfallklinik, Nonnenhaus, Uni Kliniken Berg, Wanne Kunsthalle, Wilhelmstraße und Ahornweg (Waldhäuser Ost). Die Stadtwerke Tübingen wählten bei den Standorten zentrale und stark frequentierte Orte aus, an denen der größte Bedarf für einen Fahrkartenautomat besteht.

Erhältlich sind an den Automaten naldo-Tickets für Tübingen und den gesamten Verkehrsverbund, Baden-Württemberg-Tickets und MetropolTagesTickets – außer Abokarten und Tickets mit KreisBonusCard-Rabatten. Die neuen Automaten bieten zukünftig auch Monatskarten, 9-Uhr-Monatskarten und Schülermonatskarten an. Bezahlen kann man mit Girocard (EC-Karte), Kreditkarten (Mastercard, VISA) und mobil mit dem Smartphone (per NFC). Weiterhin sind auch Bargeldzahlungen mit Münzen oder Banknoten möglich. Die Automaten werden mit dem swt-eigenen Ökostrom betrieben. Nach wie vor eine komfortable, mobile und kontaktlose Option für Einzelfahrscheine und Tagestickets ist das Handy-Ticket über die App des Verkehrsverbundes Neckar-Alb-Donau (naldo).

DFI-Anzeiger in neues System eingebunden

Seit Mitte November ist die Digitale Fahrgastinformation (DFI), die auf den Anzeigetafeln an den Haltestellen die Verbindungen anzeigt, in ein neues System eingebunden. Damit können die Fahrten, nach der technischen Umstellungsphase, wieder in Echtzeit angezeigt werden. Enthalten ist auch die von RAB betriebene Linie 19. Eine Ausnahme ist die von Omnibus Groß betriebene Linie 18, deren Fahrten aus technischen Gründen nicht angezeigt werden können. Für die TüBus-Leitstelle und den Fahrbetrieb bringt das modernere System mehr Flexibilität und Handlungsoptionen. Dort sieht man die Fahrten „live“ auf dem Monitor. Dadurch können die swt, beispielsweise bei unvorhergesehenen Ereignissen wie kurzfristigen Umleitungen oder gesperrten Straßen, schneller reagieren, betroffene Linienwege mit wenigen Klicks ändern und die Fahrgäste informieren. Noch in Umsetzung ist die sogenannte „virtuelle DFI“. Sie soll zukünftig auch über die Fahrtauskunft im Internet und auf mobilen Endgeräten unter der Adresse www.swtue.de/abfahrt eine Live-Auskunft in Echtzeit bieten.

Bereits seit einigen Monaten fertig ist die Fahrplanintegration in Google Maps – allerdings nicht in Echtzeit. Somit können Fahrgäste ihre Verbindungen auch über einen der am meisten genutzten Routenplaner suchen, den TüBus in die Reiseplanung integrieren und sich aktuelle Verbindungen unterwegs auf ihren mobilen Endgeräten anzeigen lassen.

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