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MEHR TÜBUS – GLEICHER PREIS

Kürzere Wartezeiten, unveränderte Preise und weiterhin ticketfreie Samstage – der TüBus wird ab dem Fahrplanwechsel am 12.12.2021 noch besser. 80.000 zusätzliche TüBus-Fahrten sorgen für verlässliche Mobilität flächendeckend. 1,2 Mio. Euro jährlich lässt sich das die Universitätsstadt Tübingen kosten. 

Was ändert sich? Das Wichtigste in Kürze

Gilt ab dem Fahrplanwechsel am 12.12.2021

Mindestens 30-Minuten-Takt
Der Stundentakt ist Vergangenheit: Auf allen Linien kommt der nächste TüBus nach spätestens 30 Minuten. Außerdem werden die Zeitfenster für die dichteren Takte erweitert. Mehr Infos

Linien 11 und 12: mehr Fahrten und geänderter Weg
Über die größte Veränderung dürfen sich Fahrgäste in den Tübinger Westen freuen. Hier verdoppelt sich das Angebot tagsüber, abends sowie an Sonn- und Feiertagen. Die neue Fahrstrecke führt künftig – anstatt über die Krumme Brücke – über die Keltern- und Belthlestraße mit den Haltestellen Kelternplatz, Weberstraße und Haagtor. Mehr Infos

Ticketpreise bleiben stabil
Die allgemeine Preiserhöhung von 2,5 Prozent im Verkehrsverbund naldo wird in Tübingen nicht übernommen. Für diese „Nullrunde“ leistet die Universitätsstadt Ausgleichszahlungen in Höhe von 200.000 Euro an naldo. Mehr Infos

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Dichterer Takt und zusätzliche TüBus-Fahrten

Denn der Stundentakt wird nun überall abgeschafft. Auf manchen Linien war vor allem abends und am Wochenende Geduld gefordert.

Den Linien 11 und 12 beschert der neue Fahrplan neben der größten Taktverdichtung auch eine neue Fahrstrecke, die statt über die „Krumme Brücke“ künftig über die Keltern- und Belthlestraße führt mit den Haltestellen „Kelternplatz“, „Weberstraße“ und „Haagtor. Allein diese Erweiterung erfordert zusätzliche Fahrzeuge. Zwei weitere E-Busse,  Vorführfahrzeuge von MAN und Mercedes – der eine ein halbes, der andere ein Jahr alt – konnten die Stadtwerke kurzfristig übernehmen. Angesichts der aktuell langen Lieferzeiten ein Glücksfall.

Für Experten: Angebotsstufen und Bustakt im Detail

Einfacher ans Ziel

Mehr Klarheit soll auch das Abschaffen von Ausnahmen im Fahrplan bringen. Manche Linien haben bisher je nach Tag und Uhrzeit unterschiedliche Strecken bedient. Die Linienführung abends und an den Wochenenden wird nun optimiert, so dass die Busse immer dieselben Ziele ansteuern: In der Südstadt fährt der 3er künftig immer in die Gartenstadt, der 5er immer nach Derendingen. Gleiches gilt fürs Französische Viertel: Dorthin fährt nun jeder Bus der Nummer 1, die Linie 13 endet und beginnt grundsätzlich an der Aixer Straße. 

Schneller nach Lustnau

Veränderungen stehen auch in Lustnau an: Durch einige enge Kurven im Ortskern muss sich die Linie 1 bald nicht mehr quälen. Sie wird gerade gebogen, verläuft stadtauswärts auf  direktem Weg zum Lustnauer Zentrum. Viele Fahrgäste kommen so schneller ans Ziel. Weiterer Vorteil: An der Endhaltestelle bleibt mehr Puffer, um Verspätungen abzubauen – gut für die Pünktlichkeit. Zum Ausgleich darf der 21er-Bus künftig auch samstags zwischen Alter Weberei und Hauptbahnhof pendeln.

Die Stadt nimmt viel Geld in die Hand

1,2 Millionen Euro nimmt die Universitätsstadt für die Angebotsverbesserungen in die Hand. Trotzdem bleiben die Ticketpreise im Stadttarif Tübingen stabil. Die allgemeine Preiserhöhung von 2,5 Prozent im Verkehrsverbund naldo will man, anders als für die Verbundunternehmen vereinbart, in Tübingen nicht mitmachen. Dafür waren Entscheidungen in mehreren Gremien erforderlich. Für Tübingens „Nullrunde“ werden nun Ausgleichszahlungen in Höhe von 200.000 Euro an naldo geleistet – auch das übernimmt die Universitätsstadt Tübingen, ganz im Sinne ihrer Klimaziele und um die defizitäre TüBus-Sparte der swt nicht zusätzlich zu belasten.

Für Experten

Vergleich der Angebotsstufen und Taktzeiten im TüBus vor und nach dem Fahrplanwechsel am 12.12.2021