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Blick auf die Baustelle im Bautagebuch

Entlang der Wilhelmstraße verläuft eine der zentralen Achsen der Tübinger Wasserversorgung. Die Stadtwerke Tübingen (swt) erneuern die dortige Transportwasserleitung auf einer Gesamtlänge von rund 1,9 Kilometern. Mit der rund 2 Millionen Euro teuren Maßnahme sichern die swt Entlastung, Stabilität, Versorgungssicherheit und legen einen Grundstein für die Weiterentwicklung Tübingens und seiner Wasserversorgung. 

Im Bautagebuch erfahren Sie Neuigkeiten und Wissenswertes zu den Bauarbeiten, zu Herausforderungen in den einzelnen Bauabschnitten und können den Baufortschritt anhand regelmäßig aktualisierter Bilder mit verfolgen.

Neue Wasserhauptleitung in der Wilhelmstrasse - Hintergrund

„Die Versorgungssicherheit beim Trinkwasser als einem der essentiellen Grundversorgungsmittel für Menschen hat für die Stadtwerke Tübingen eine sehr hohe Priorität“, erklärt Wilfried Kannenberg, Geschäftsführer der Stadtwerke Tübingen und betont: „Wir haben eine Verantwortung nicht nur für die Qualität des Trinkwassers, sondern auch dafür, dass es zuverlässig zu den Menschen kommt. Stabilität und Leistungsfähigkeit unseres Wasserleitungsnetzes sind hierbei entscheidend. Damit das in Tübingen so bleibt, investieren die swt in neue, leistungsfähige Wasserleitungen mit neuesten Techniken und Materialien. In der Wilhelmstraße ist das bei der Hauptleitung eine aufwändige und teure Baumaßnahme, die es  aber wert ist. Denn wir wollen rechtzeitig das Tübinger Wasserversorgungssystem für die Zukunft rüsten, damit es nicht nur den heutigen, sondern vor allem auch zukünftigen Ansprüchen gerecht wird.“  Die aktuellen Rohre mit einem Durchmesser von 300 Millimetern stammen aus den 1950er Jahren und haben das Ende ihrer technischen Nutzungsdauer erreicht. Auch die Erschütterungen durch das steigende Verkehrsaufkommen waren für die Rohre eine Belastung. Kannenberg: „Um die Trinkwasserversorgung in Tübingen muss sich keiner Sorgen machen. Aber mehrere Wasserrohrbrüche in der Wilhelmstraße in den zurückliegenden beiden Jahren zeigen, dass Handlungsbedarf besteht“.

In die Wasserhauptleitung in der Wilhelmstraße speisen die beiden großen Wasserbehälter Stauffenberg und Sand ein. Sie erfüllt bislang eine Doppelfunktion als Transport- und Versorgungsleitung, verteilt das Leitungswasser zwischen den Wasserbehältern und versorgt gleichzeitig die anliegenden innerstädtische Bereiche. Das Teilstück Wilhelmstraße ist einer der am stärksten beanspruchten Abschnitte im Wasserleitungsnetz. Besonderen Belastungen sind die Rohre zu Spitzenzeiten ausgesetzt, das heißt, wenn der Tübinger Wasserverbrauch am höchsten ist und die Tübinger Wasserbehälter große Wassermengen ins Netz einspeisen.

Die neuen Leitungsrohre werden daher mit einem Durchmesser von 400 Millimetern über deutlich mehr Kapazität verfügen. Das bringt Entlastung für die Rohre beim Wassertransport und der Wasserverteilung. Auch in Hinblick auf die Weiterentwicklung und Modernisierung des Tübinger Wasserversorgungsnetzes, die mit der städtischen Weiterentwicklung Schritt halten muss, sind die neuen Rohre eine strategisch sinnvolle Entscheidung. Das Netz soll nach Vorstellungen der swt nicht nur die aktuellen Anforderungen erfüllen, sondern auch noch Reserven für zukünftige städtische Entwicklungen haben.

Weiterführende Informationen lesen Sie in unserer Pressemitteilung vom 25. Januar 2017.