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Wie sicher sind die neuen Zähler?

Die neuen Zähler sind sehr sicher. Das Gateway des „intelligenten Messsystems“ wird vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik nach dem sogenannten „BSI Schutzprofil“ zertifiziert. Der angewandte Sicherheitsstandard des Gateways liegt höher als der Standard beim Onlinebanking und ist vergleichbar mit dem Sicherheitsstandard des Chips auf dem Personalausweis. 

Ihre historischen Verbrauchswerte an der modernen Messeinrichtung sind außerdem mit einer zählerspezifischen PIN geschützt, die nur Ihnen zusteht. Die notwendigen Informationen für die jährliche Zählerablesung erhalten Sie aber auch ohne PIN-Eingabe: So sind die Zählerstände in der ersten Zeile des Displays sichtbar (je Anwendungsfall: Lieferung, Bezug, HT/NT rollieren im Display). Nach Eingabe der PIN werden im Display die historischen tages-, wochen-, monats- und jahresbezogene Werte für die letzten 24 Monate angezeigt.

Woher bekomme ich die PIN, um Werte in meiner modernen Messeinrichtung einzusehen oder zu löschen?

Sprechen Sie uns an. Die PIN kann bei den swt per E-Mail (digitale-zaehler@swtue.de) beantragt werden. Bitte nennen Sie uns dafür die 14-stellige Zählernummer sowie Ihren Namen und die Adresse, dann erhalten Sie den Zähler-PIN postalisch zugeschickt. Eine mündliche Weitergabe oder der Versand per E-Mail ist nicht möglich.

Wie datenschutzrechtlich sensibel sind die mit intelligenten Messsystemen zu erhebenden Daten?

Es ist möglich, dass Daten entstehen, die Datenschutzrechtlich relevant sind. Jede digitale Kommunikationsinfrastruktur kann den Gefahren von Hacking-Angriffen ausgesetzt sein. Der Gesetzgeber sieht daher höchste Sicherheitsmaßnahmen vor, um die sensiblen Daten zu schützen. Dazu gehört z.B., dass die Gateways nur von einem zertifizierten Administrator parametriert werden dürfen.

Erhöhen die neuen Zähler das Risiko von Cyberangriffen?

Moderne Messeinrichtungen sind wie die heutigen Zähler nicht an ein Kommunikationsnetz angebunden. Es ist also unmöglich darauf von außen zuzugreifen.

Intelligente Messsysteme verfügen mit dem Gateway über eine Kommunikationseinheit, diese unterliegt jedoch den höchsten Sicherheitsstandards. So werden bestimmte Sicherheitsmerkmale bereits bei der Produktion im Gerät hinterlegt, was den Zugriff unberechtigter vermeiden soll. Der angewandte Sicherheitsstandard des Gateways liegt höher als der Standard beim Onlinebanking und ist vergleichbar mit dem Sicherheitsstandard des Chips auf dem Personalausweis.

Was geschieht bei einem Stromausfall mit den gespeicherten Daten?

Die Daten sind so abgespeichert, dass diese bei einem Stromausfall nicht verloren gehen.

Wie soll das geschaffene Sicherheitsniveau auch künftig gewährleistet werden?

Intelligente Messsysteme müssen dem technischen Fortschritt der kommenden Jahre angepasst werden, um dauerhaft einen Datenschutz- und Datensicherheitsstandard gewährleisten zu können. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) trägt kontinuierlich Informationen von Herstellern und Anwendern über bekanntgewordene Sicherheitslücken zusammen, wertet diese aus und entwickelt die Sicherheitsstandards stetig weiter. Die Gateways können auf dieser Basis kontinuierlich durch Updates sicher gehalten werden.