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Die wichtigsten Fragen direkt geklärt

FTTx? Symmetrie? Redundanz? Wenn Ihnen bei diesen Begriffen der Kopf schwirrt, sind Sie hier genau richtig. Unser Abteilungsmaskottchen Klara erklärt Ihnen auf dieser Seite die wichtigsten Begriffe aus der Telekommunikationswelt.  

Klara klärt: Binär-Code 0101

0101 ist der Binärcode für die Ziffer 5.

Binär kommt aus dem Lateinischen und bedeutet hier: aus zwei Informationseinheiten bestehend. Der Binärcode, auch Binärsystem oder Dualsystem genannt, rechnet mit der Grundzahl 2 und besteht aus den Ziffern 0 und 1. Jede Zahl lässt sich so darstellen, natürlich auch die Zahl 5:

1 x 22 + 0 x 21 + 1 x 20 = 101

Dargestellt in 4bit wird daraus 0101, in 8bit 00000101

Klara klärt: Breitbandinitiative

Im Februar 2009 von der Bundesregierung verabschiedet, soll sie der flächendeckenden Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen Beine machen: Leistungsfähige Anschlüsse für das ganze Land bis Ende 2010 sind das hochgesteckte Ziel.

Bis zum Jahr 2014 sollen 75 % aller deutschen Haushalte über Download-Raten von 50 Megabit pro Sekunde und schneller verfügen können. Das reicht vom Glasfaseranschluss über Telefonanlagen – klassisch oder virtuell –, breitbandige Internetanschlüsse, Unterbringung und Betreuung der Kunden-Hardware im Server-Hotel. Typisch TüNet: Die ganz persönliche, individuelle Beratung und technische Prozessoptimierung gibt es oben drauf.

Klara klärt: Call by Call und Preselection

Bei Call by Call kann man jedes Telefongespräch über einen anderen
Anbieter führen. Dazu muss man allerdings auch vor jedem Gespräch
die jeweilige Nummer des Anbieters vorwählen. Erst dann folgt die
übliche Rufnummer.
Bei Preselection wird die Vorwahlnummer eines Anbieters an Ihrer
Telefonanlage fest voreingestellt: Sie telefonieren wie gewohnt, wählen
schlicht die Vorwahl und die Rufnummer Ihres Gesprächspartners
– fertig ist das Telefongespräch.

Klara klärt: DigiNetz-Gesetz

DigiNetz-Gesetz ist das Kürzel für "Gesetz zur Erleichterung des Ausbaus digitaler Hochgeschwindigkeitsnetze". Einen Entwurf, der vom Deutschen Bundestag bislang noch nicht bestätigt wurde, hat die Bundesregierung am 27. Januar 2016 beschlossen. Kernelemente des DigiNetz-Gesetzes sind:

  1. Bei Neubau oder Sanierung von Straßen müssen Glasfaserkabel künftig mitverlegt werden.
  2. Wird ein Neubaugebiet erschlossen, müssen Glasfaserkabel direkt eingezogen werden.
  3. Auch die bestehende Infrastruktur soll ertüchtigt werden: Energie- und Abwassernetze an Straßen, Schienen und Wasserstraßen, die noch Kapazitäten frei haben, können künftig für die Verlegung von Glasfaserkabeln und weiteren Übertragungstechnologien mitgenutzt werden. Die TK-Unternehmen zahlen hierfür eine faire und angemessene Vergütung an die Infrastrukturbetreiber
Klara klärt: DSL

Im Allgemeinen wird der Begriff "DSL" als Bezeichnung für ein Produkt oder einen Anschlusstyp verwendet. In seiner eigentlichen Bedeutung steht "DSL" für "Digital Subscriber Line", die Überbrückung der Teilnehmeranschlussleitung (TAL) mittels digitaler Übertragungsverfahren. Erstmals eingesetzt wurde diese Technologie als Echokompensationsverfahren beim ISDN-Basisanschluss.
Im Zuge der wachsenden Internetnutzung und durch leistungsfähigere Signalprozessoren wurde DSL als Standard für die breitbandige Internetanbindung weiterentwickelt, um die bereits vorhandenen TAL über Kupferdoppelader besser auszunutzen.
Die heute verwendeten DSL-Verfahren nutzen für die Datenübertragung ein Frequenzband, das oberhalb der ISDN-Kanäle bzw. des analogen Sprachbandes liegt. Die Trennung von Daten- und Sprachverbindung erfolgt durch eine Kombination aus Hoch- und Tiefpassfiltern (Splitter).

Klara klärt: FTTx

FTTx bezeichnet den Glasfaserausbau auf der sogenannten „letzten Meile“ – der Verbindung zum nächstgelegenen Verteilerkasten, von dort zum einzelnen Gebäude und hier womöglich direkt ins einzelne Büro und in den einzelnen Haushalt.

Die Ausbautiefe der Anschlüsse wird durch folgende Kürzel unterschieden:

FTTC: Fiber-to-the-Curb
bezeichnet die Verlegung zwischen Ortsvermittlungsstelle und Kabelverzweiger.

FTTB: Fiber-to-the-Building
(oder Fiber-to-the-Basement) bezeichnet die Verlegung bis ins Gebäude.

FTTH: Fiber-to-the-Home
bezeichnet die Verlegung bis zum Teilnehmeranschluss (TA) in den Geschäftsräumen oder der Wohnung des Kunden.

FTTD: Fiber-to-the-Desk
bezeichnet die Verlegung bis zum einzelnen Schreibtisch, Computer oder Fernseher.

Klara klärt: Industrie 4.0

Die Bezeichnung steht für das Zusammenwachsen von Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnologie zu einer intelligent vernetzten Produktionsweise in den Fabriken der Zukunft. Die Produktion soll damit flexibler, effizienter, nachhaltiger und individueller werden. Die Fertigung steuert und optimiert sich zunehmend selbst. Material, Maschinen und logistische Systeme werden direkt miteinander kommunizieren, Informationen austauschen und Entscheidungen für den Menschen vorbereiten oder sogar selbst treffen.

Klara klärt: Interne Datenautobahn

Mit 'Datenautobahn' ist üblicherweise das schnelle, öffentliche Glasfasernetz
gemeint, das die Städte und Regionen miteinander verbindet.

Selbstverständlich können Hochgeschwindigkeitsleitungen aus Glasfaser auch
intern verlegt werden – wo immer Firmen und Institutionen auf den schnellen
Datenfluss angewiesen sind und z.B. einzelne Gebäude miteinander verbinden
wollen.

Klara klärt: Klara und ihre Klärungen

Ganz am Anfang brummte sie namenlos durch Tübingens Telekommunikationslandschaft, die kleine grüne Biene, Sympathieträgerin und Botschafterin der TüNet. Wann sie begann, so richtig Karriere zu machen, weiß der Terminkalender des Autors: einem Namenswettbewerb unter den Leserinnen und Lesern des Teleticker entschlüpfte der Name Klara. Anfang 2002 kam sie zur Welt, in der 2. Ausgabe des Teleticker.
Seither ist eine ihrer Hauptaufgaben, Sie schlau zu machen: Klara klärt Begriffe. Neues, Fremdes und Befremdliches aus der Fachsprechwelt der Telekommunikation.
Einige von Klaras Klärungen kommen allmählich aus der Mode, wie z. B. Call by Call und Preselection bei Telefongesprächen, die im Zeitalter flacher Tarife zunehmend ins Abseits geraten.
Andere Begriffe bleiben aktuell, wie z. B. VPN, weil das Thema sichere und geschützte Datenverbindungen ein Dauerbrenner bleibt wie der Sicherheitsgurt im Auto.
Wieder andere sind so brandheiß, dass man gar nicht weiß, wann sie aktuell werden: 2004 z. B. klärte Klara 6HOP, ein Projekt zur Zukunft der IP-Adressen. Nur: IP6 ist bis heute eine schlafende Angelegenheit. Dafür ist es Klara, die immer früh aufsteht und alles weiß, was Sie wissen wollen.
Fragen Sie sie doch mal: klara@tuenet.de

Klara klärt: LTE (Long Term Evolution)

LTE ist ein Mobilfunkstandard der vierten Generation (3,9G-Standard). Auf die analogen Systeme der ersten Generation (A-Netz, B-Netz und C-Netz) folgte der Mobilfunkstandard der zweiten Generation GSM (Global System for Mobile Communications), der wiederum von UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) abgelöst wurde. Sind mit UMTS Datenübertragungsraten bis zu 42 MBit/s möglich, so wachsen diese mit LTE auf bis zu 300 MBit/s. Ein weiterer Vorteil ist, dass die existierenden UMTS-Infrastrukturen kostengünstig und zügig nachgerüstet werden können.

Klara klärt: Micropipes

Micropipes sind Mini-Leerrohre aus Kunststoff. Es gibt sie in verschiedenen Größen. Gängig sind 7mm bis 20mmAußendurchmesser. Sie können bei Neubauten und bei Modernisierungen im Rahmen der Tiefbauarbeiten leer verlegt werden. Damit ist die Grundlage für eine Glasfaser-Erschließung gelegt, wodurch später kein weiterer Tiefbau mehr erforderlich ist. Meistens werden die Micropipes in Verbunden verlegt. Diese sind farblich codiert und können somit einzelnen Baueinheiten zugeordnet werden. Die Glasfaser kann dann ganz individuell eingeblasen werden, sobald sie benötigt wird.

Klara klärt: Musterbasierte Paketerkennung

Herkömmliche Firewalls haben die potentielle Gefahr eines Daten-Pakets nur daran festgemacht, woher es kommt und wohin es will. Stimmten diese Merkmale mit dem Paket überein, passierte das Paket die Firewall unbeachtlich seines Inhalts. Das sogenannte Next Generation Firewalling mit musterbasierter Paketerkennung schaut ins Paket hinein: Es weiß, was es enthalten darf und was nicht. Damit wird ein neues Sicherheits-Niveau erreicht ...

Klara klärt: Powerline

Bestechende Idee: Powerline ist Internet aus der Steckdose. Mit Hilfe
eines Moduls kann der Kunde die Signale über das Stromnetz direkt in
seiner Wohnung oder Firma empfangen.
In der Praxis erweist sich die Technologie als sehr teuer und nicht ausgereift:
Werden viele Daten gleichzeitig übertragen, sinkt die Geschwindigkeit.
Sprachdienste können nur unbefriedigend abgewickelt werden. Es
bilden sich hohe elektromagnetische Felder, die schwer zu beherrschen
sind. Fazit: Auch in Zukunft bleibt die Telefonnetz-Infrastruktur die erste
Wahl – vor allem, wenn man sie entsprechend weiterentwickelt.

Klara klärt: Redundanz

Redundanz bezeichnet „das mehrfache Vorhandensein funktional gleicher oder vergleichbarer technischer Ressourcen (meist aus Sicherheitsgründen), wenn diese für den störungsfreien Normalbetrieb nicht benötigt werden.“

So beschreibt es ganz richtig ein populäres Onlinelexikon. Wenn der sprichwörtliche Bagger zubeißt und im Falle der TüNet ein Glasfaserkabel durchtrennt, hilft das redundante Sicherheitskonzept, dass die Verbindungen trotzdem aufrecht erhalten werden können. Der Ringschluss, über den die meisten Tübinger Anschlüsse angebunden sind, macht’s möglich.

Klara klärt: Schwarze Blattlaus

Das traditionelle Sommermailing der TüNet fragte nach dem besten selbst erfundenen alkoholfreien Cocktail aus regionalen Zutaten. Das Patentrezept, um jeden Sommerdurst zu stillen, heißt Schwarze Blattlaus.
Erdacht hat es Harald Herde vom DRK Kreisverband Tübingen e.V. – viel Spaß beim Nach-Mixen!

190 ml Apfelsaft
80 ml Holunderbeersaft
80 ml schwarzer Johannisbeersaft
50 ml Honig

Klara klärt: Serverhousing

Serverhousing beinhaltet den qualifizierten Standort für Ihren Server oder
Ihre TK-Infrastruktur. Bei uns können Sie einzelne Standflächen sowie komplett
abschließbare Räume für Ihre datentechnischen Einrichtungen in zentraler
Lage in Tübingen anmieten.
Ihre Vorteile im Überblick:
• Moderne, klimatisierte Räume
• Obligatorischer Doppelboden
• Unterbrechungsfreie Stromversorgung
(USV mit 230/400 V, 50 Hertz, 48 V Gleichspannung)
• Brandmeldeanlage
• Alarm- und Überwachungssystem
• Zugang nur für autorisierte Personen
• Zugangsmöglichkeit "rund um die Uhr"
• Höchster Sicherheitsstandard
• 7 Tage-/24 h-Full-Service durch qualifiziertes Personal

Klara klärt: SLA (Service-Level-Agreement)

Ein SLA (Service-Level-Agreement) wird auch bezeichnet als Dienstgütevereinbarung (DGV) oder Dienstleistungsvereinbarung (DLV). Für Auftraggeber soll hier transparent gemacht werden, welche Leistungen, Reaktions- und Bearbeitungszeiten vereinbart sind. Die TüNet regelt ihren Notruf und die Behebung von Störungen über ihre Allgemeinen Vertragsgrundlagen (AVG) für das jeweilige Produkt - vereinbart werden hier grundsätzlich die schnellstmöglichen Reaktions- und Bearbeitungszeiten ohne jegliche Abstriche. Konkret: Die TüNet ist für ihre Kunden rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erreichbar und garantiert eine Reaktionszeit von zwei Stunden.

Klara klärt: Symmetrisches Internet

Bei den meisten Internetverbindungen ist die Downloadrate – also die Geschwindigkeit, mit der man Daten aus dem Internet herunterladen kann – um ein Vielfaches höher als die Uploadrate. Das ist gut für alle, die viel herunterladen und schlecht für jene, die selbst viele Daten zu verschicken haben.

Symmetrisches Internet wie es die TüNet anbietet, hat für den Uplaod dieselbe hohe Leistungsfähigkeit wie für den Download.

Klara klärt: TK-Contracting

TK-Contracting ist so eine Art Rundum-Sorglos-Paket für die Telekommunikation
und eignet sich für größere Projekte. Von der Projektierung,
Planung und Durchführung über Wartung und Service bis hin
zur Finanzierung wird ein individuelles Gesamtpaket geschnürt. In
einem mittel- oder längerfristig geschlossenen Vertrag werden die
Kosten planbar über mehrere Jahre verteilt. Ihr Vertragspartner tätigt
die Investition, Sie bezahlen die vereinbarte Nutzung monatlich ab.

Klara klärt: Universelle Gebäudeverkabelung (UGV)

Die Universelle Gebäudeverkabelung (UGV) ist besser bekannt als Strukturierte Verkabelung. Sie stellt einen einheitlichen Aufbauplan für Verkabelungen unterschiedlichster Dienste dar (Sprache, Daten). Eine Strukturierte Verkabelung ist Teil der technischen Infrastruktur einer Liegenschaft und wird eingeteilt in Primär- (Verkabelung benachbarter Gebäude), Sekundär- (vertikale Stockwerkverkabelung) und Tertiärbereich (horizontale Stockwerkverkabelung).

Für die Strukturierte Verkabelung gibt es vom Europäischen Komitee für Elektrotechnische Normung (CENELEC) die Europäische Norm EN 50173-1 für Anwendungsneutrale Kommunikationskabelanlagen, die auch als DIN-Norm veröffentlicht ist.

Klara klärt: Verfügbarkeit

Die Verfügbarkeit kennzeichnet im technischen Umfeld die Zuverlässigkeit eines bestehenden Systems:
Verfügbarkeit = (Gesamtzeit - Gesamtausfallzeit)  x 100%
                                     Gesamtzeit
Die vertraglich garantierte Verfügbarkeit der TüNet-Systeme beträgt 99,8 % pro Jahr. Das heißt nur 0,7 Tage (17,5 h) im Jahr dürfen aktive oder passive technische Komponenten oder das Datennetz stehen. Den Rest des Jahres garantiert das TüNet-Team reibungslose Funktionstüchtigkeit.
Unser Service bezieht sich auf 7 Tage in der Woche und 52 Wochen im Jahr – Auch nachts, an Feiertagen und bei Wind und Wetter.

Klara klärt: Viruswall

Bei der Viruswall laufen alle eingehenden Daten und E-Mails erst einmal über einen externen Server und werden dort auf alle bekannten Viren überprüft. Erst danach und wenn die Daten „clean“ sind, werden sie an Ihren Rechner weitergeleitet. Wenn Sie den Carrierservice-Secure unseres Kooperationspartners Nepustil nutzen, können Sie sicher sein, dass Ihre Daten mit stündlich aktualisierter Software überprüft werden.

Klara klärt: VKU und BREKO

BREKO steht für Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. Gegründet 1999, ist
er eine aktive und kompetente Interessenvertretung der Telekommunikationsdienstleister in Deutschland mit Sitz in Bonn.
VKU ist die Abkürzung für Verband kommunaler Unternehmen. Ihm gehören  alle
Stadtwerke Deutschlands an. Da die Telekommunikation mittlerweile  als Bestandteil der Daseinsvorsorge gilt, kümmert sich der VKU jetzt  auch um die Vertretung  der Stadtwerke in dieser Hinsicht.
Der VKU hat seinen Standort in Berlin, auf der Ebene der Bundesländer gibt es Landesgeschäftsstellen als Ansprechpartner.

Klara klärt: VOIP ist nicht gleich VOIP

VOIP = Voice over IP = Sprachkommunikation via Internet
Zwei unterschiedliche technische Lösungen werden darunter verstanden:
1. Telefonie über das öffentliche Internet
Sprache wird in IP-Datenpakete umgewandelt und über das öffentliche Internet
transportiert. Dies birgt einige Sicherheits- und Qualitätsrisiken. Vor allem
im Privatkundensegment findet diese Art von VOIP Anwender.
2. Telefonie über ein geschlossenes IP-Netz eines Carriers
Die Sprachkommunikation erfolgt ebenfalls IP-basiert. Jedoch ist das Übertragungsmedium
ein geschlossenes Providernetz. Es erfolgt hierbei eine
bedarfsgerechte Bandbreitensteuerung. Sicherheit, Qualität und Verfügbarkeit
sind optimal. Aus diesem Grund ist diese Variante von VOIP besonders für
Geschäftskunden empfehlenswert.

Klara klärt: VPN (Virtual Private Network)

Mit Hilfe eines VPN können Sie mehrere Standorte über das providereigene
Netz oder über das Internet, geschützt und gesichert vor Zugriffen Dritter,
miteinander verbinden. In einer Stadt. In vielen Städten. International. Sie
können mit Ihrem Außendienst kommunizieren. Oder mit externen Mitarbeitern.
Oder mit Ihren Niederlassungen. Oder mit einem Kooperationspartner
irgendwo in der Welt. Oder Sie können von jedem Ort der Welt aus
auf Ihre betrieblichen Daten zugreifen. Das funktioniert mit besonders
hohen Sicherheitsvorkehrungen und ist oft eine Alternative zu einer eigenen
Datendirektverbindung. Die dafür notwendige Hardware können Sie kaufen
oder mieten, wie z.B. bei zeitlich begrenzten Projekten.

Klara klärt: Was ist Managed Service?

3-in-1 plus Service: So kurz gefasst packt Managed Service Internet, Datenleitung und Telefon in ein pfiffig geschnürtes Paket.

Das reicht vom Glasfaseranschluss über Telefonanlagen – klassisch oder virtuell –, breitbandige Internetanschlüsse, Unterbringung und Betreuung der Kunden-Hardware im Server-Hotel. Typisch TüNet: Die ganz persönliche, individuelle Beratung und technische Prozessoptimierung gibt es oben drauf.

Klara klärt: Wireless-LAN

Ein alter Traum wird wahr: Mit Wireless-LAN können Sie kabellos ins
Internet. Sie brauchen lediglich ein Laptop (oder einen PC) und ggf.
eine WLAN-PC-Karte, und schon können Sie ohne Strippen kommunizieren.
Kein Vorteil ohne Pferdefuß: Ein Wireless-LAN kann große Sicherheitslöcher
in Ihr Unternehmensnetz reißen. Eine Untersuchung
ergab, dass bis zu 85% der WLAN-Verbindungen überhaupt keine
Sicherungssysteme installiert haben. Sie sollten also auf jeden Fall entsprechende
Maßnahmen ergreifen. Das geht am sichersten durch ein
Virtual Private Network (VPN).

Klara klärt: 6HOP

Die bisherigen Protokolle für Wireless-LAN sind für das neue Internet
Protokoll Version 6 (IPv6) nicht geeignet. 6HOP ist der Name eines Projekts,
das Protokolle für IPv6-basierte, heterogene W-LANs erarbeitet.
Mit 6HOP sollen sich die heute verbreiteten W-LAN-Standards
802.11a/b/g und die Funktechnik Bluetooth unter einen Hut bringen
lassen.
Die Protokolle sind plattformunabhängig und sollen bis Ende Juni
2004 fertig sein. Aktuelle Tests laufen auf Linux, der Einsatz unter
Windows und Mac OS X sowie auf PDAs und sogar Mobiltelefonen ist
nach Angaben der Projekt-Verantwortlichen möglich.