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Wirtschaft Vierpunktnull

Wirtschaft 4.0 - schon bald in Tübingen?

So soll sie werden, die Fabrik der Zukunft: Intelligent. Vernetzt. Anspruchsvoll. Deshalb ist der Begriff "Industrie 4.0" neuerdings in aller Munde. Er steht für die "vierte industrielle Revolution", in die wir gerade hineinstarten. Viele hätten lieber einen offeneren Begriff, "Wirtschaft 4.0" beispielsweise. Da ist was dran. Denn diese vierte industrielle Revolution wird nicht nur die großen Unternehmen im produzierenden Gewerbe betreffen, sondern die meisten unserer Unternehmen und praktisch sämtliche Mitarbeiter. Besonders schnell erreicht diese Entwicklung Baden- Württemberg. Wie steht es darum in unserer Region? Ist das hier ein Thema? Oder geht es im Tagesgeschäft unter, während die Weichen Richtung Zukunft anderswo gestellt werden?

Das Land Baden-Württemberg als Leitanbieter

Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) startete im Frühjahr die Initiative "Allianz Industrie 4.0" und ist damit der erste Wirtschaftsminister in Deutschland, der sich dem Thema Digitalisierung der industriellen Produktion in dieser Tiefe widmet. Er will das Land als Leitanbieter für Industrie 4.0 etablieren und dabei besonders auch kleinen und mittleren Unternehmen Orientierung geben. Die Allianz hat er pfiffig gezimmert: Seine Bündnispartner sind Industrieverbände und Gewerkschaften, Kammern und Clusternetzwerke sowie Hochschulen und Forschungsinstitute. "Wir werden mit der Allianz Industrie 4.0 Baden- Württemberg die Aufbruchsstimmung in der Wirtschaft stärken und die Rolle des Landes als führender Industrieausrüster sichern," so der Minister.

Deutlich unterschiedliche Geschwindigkeiten in der Region

Martin Drognitz von der IHK Reutlingen sieht deutlich unterschiedliche Geschwindigkeiten in der Region: "Die großen Player wie Bosch haben das seit Jahren schon oben auf der Agenda," während "bei vielen der kleinen und mittleren Unternehmen das Thema eher wieder hinten runtergefallen" ist, berichtet er über seine unterschiedlichen Erfahrungen. Auch IT-Leiter Peter Härle vom Pfrondorfer Elektro-Spezialisten Brennenstuhl konstatiert, dass die fortschreitende Digitalisierung "für den Mittelstand noch nicht ganz alltäglich" ist, sieht aber speziell sein Unternehmen ganz vorne mit dabei. Für ihn steht die Digitalisierung oben auf der Tagesordnung, von der Artikelklassifizierung für Webseiten über Unified Communication bis hin zum virtuellen Arbeitsplatz mit Zugriff von überall.

Zusammenspiel von Mensch, Technik und Organisation

Für ihn sind aber auch die Sicherheitsaspekte "vordringlich" und "absolut das Thema". Industrie 4.0 wird nur proaktiv und im Zusammenspiel von Technik, Organisation und Mensch gelingen können. Da ist es gut, dass das Thema jetzt auch mit massiver Förderung in die Berufsschulen und in die berufliche Weiterbildung getragen wird. Die Mitarbeiter von morgen werden praktisch durchgängig digitale Kompetenzen brauchen, die sie früher weder hatten noch brauchten. Das Internet wird dabei die Schlüsselrolle übernehmen und die Akteure direkt miteinander verbinden. Hochleistungsstarke, symmetrische Glasfaserverbindungen werden essentieller Bestandteil der vierten industriellen Revolution. Das gut ausgebaute Glasfasernetz der TüNet steht dafür bereit.

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