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Über die Sicherheit in der virtuellen Welt

Ihm ist es zu verdanken, dass wir die Frage, wie wir uns vor virtuellen Einbrechern, Datendieben und großen Ohren schützen, neuerdings mit einem ganz anderen öffentlichen Stellenwert behandeln. Spröde Appelle an die Vernunft hätten dies niemals vermocht.

 

Wie steht es bei der TüNet um die Sicherheit?

Zwischen Laisser-faire und Hysterie stellt sich natürlich nahtlos die Frage, wie es denn um das Thema Datensicherheit bei der TüNet und bei den Stadtwerken Tübingen (swt) bestellt ist. Außerdem: Worauf sollten die Nutzer der Tübinger Glasfasernetze achten? Erst einmal ist es so, das Glasfaser prinzipiell relativ leicht abgehört werden kann. Umso wichtiger sind die Sicherheitsvorkehrungen, wie sie die TüNet grundsätzlich, konsequent und in ihrem gesamten Netz getroffen hat. Die Lokationen in ganz Tübingen werden sorgfältig überwacht und mit Alarmanlagen gesichert, sämtliche Technik-Schränke sind verschlossen. Wollte hier trotzdem jemand einen Switch manipulieren, so würde der betroffene Port entweder sofort automatisch heruntergefahren oder ein Alarm beim TüNet-Notdienst ausgelöst, der rund um die Uhr besetzt ist. Ihm gehört auch Thomas Dreher an. Dreher ist Security Admin, TüNet-Urgestein und als Mitarbeiter der ersten Stunde mit von der Partie.
Das Thema Datensicherheit ist bei ihm in kompetenter Hand, laufende Fortbildung zum Thema steht bei ihm auf der Tagesordnung.

Ausgeklügelte Sicherheitsvorkehrungen im Netz der swt

Auch das eigene Netz für den Betrieb der swt funktioniert mit ausgeklügelten Sicherheitsvorkehrungen, wie uns Thomas Dreher erläutert. Erstens: Eine neue Firewall löste erst vor kurzem die bisherige Lösung ab. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht nur klassische, sondern auch neue Bedrohungen abzuwehren vermag. Musterbasierte Paketerkennung heißt hier das Zauberwort (siehe auch „Klara klärt“). Zweitens: kleine, segmentierte und voneinander getrennte Netzwerke. Sie verhindern, dass man sich beispielsweise in einem Parkhaus der swt über die dortige Kamera mit einem Laptop ins Netz einschleicht und von dort aus ein ganzes Kraftwerk lahmlegt. Drittens: viele VPNs (Virtual Private Networks). Auch wenn kein Kabelanschluss vorhanden ist, haben Stationen der Stadtwerke einen eigenen Internetanschluss, der via DSL oder Mobilfunk über einen verschlüsselten Tunnel mit der Leitwarte der swt verbunden ist.

Schon 20% verschlüsselte E-Mails würden viel helfen

Wie kann man sich denn nun als Institution oder Unternehmen vor Ausspähung schützen? „Die absolute Sicherheit gibt es nicht“, sagt uns Thomas Dreher, „aber man kann die Ausspähung sehr effektiv schwieriger machen. Ein Beispiel: Wenn nur 20 bis 30 % der E-Mail-Nutzer ihren Emailverkehr vernünftig verschlüsseln würden, wäre der Aufwand für seine Entschlüsselung derart hoch, dass es sich einfach nicht mehr lohnen würde.“ Der beste Schutz vor Spionagesoftware sei Open-Source-Software, so Dreher: Denn „hier sind die Programmbestandteile einfach zu durchleuchten“. Das ist mit ein Grund, warum auch große Anbieter verstärkt dazu übergehen, ihre Software für Open Source freizugeben. Über langjährige Partner der TüNet kann man sich mehr Sicherheit ins Haus holen. Und Fragen der Kunden zu diesem erschreckend umfassenden Thema beantworten Thomas Dreher und seine Teamkolleginnen und -kollegen gerne. Am Ende ist es in der virtuellen wie in der analogen Welt dasselbe: Vorsicht bleibt die Mutter der Porzellankiste.

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