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TüNet informiert: Deutschland im FTTH European Ranking erneut auf dem vorletzten Platz

FTTH European Ranking Februar 2017 des Fibre to the Home Council Europe: Deutschland belegt erneut den vorletzten Platz.

Damit liegt Deutschland weit hinter seinen europäischen Freunden zurück und belegt wie bereits im Jahr 2015 den vorletzten Platz. Spitzenreiter in diesem Jahr ist Lettland, das bereits mehr als 45% seiner Haushalte mit Glasfaser ausgestattet hat, davon mehr als die Hälfte mit Leitungen direkt bis ins Zuhause (Fiber to the Home). Im Herbst 2015 lag es noch bei ca. 36% und kann sich über einen enormen Zuwachs an schnellen Internetzugängen freuen. Auch Schweden, das den zweiten Platz belegt, erzielte einen Zuwachs von mehr als 5%.

Überraschung sind die Neueinsteiger Serbien und Österreich, die im Frühjahr 2017 die 1% Hürde geknackt haben und nun mit in das Ranking gezählt werden. Serbien liegt mit seinen 1,6% breitbandversorgter Haushalte sogar mit Deutschland gleich auf.

In Europa lässt sich anhand der im Ranking verzeichneten Wachstumsraten ein klarer Trend in Richtung Breitbandausbau erkennen. Dies ist oftmals die Konsequenz politische Weichenstellungen, wie beispielsweise in Frankreich, das ein Wachstum von fast 3% im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Neben einem Plan zu flächendeckenden Breitbandanschlüssen mit High Speed Internet treiben dort auch die lokalen Behörden den Glasfaserausbau voran.

Wir vom TüNet Team betrachten die weit abgehängte Position Deutschlands im FTTH European Ranking mit Sorge. Wenn Politik und Behörden nicht bald handeln, wird Deutschland seine wirtschaftliche Vorreiterstellung nicht beibehalten können. Wir sind überzeugt: Glasfaser ist der Weg in die digitale Wirtschaft und damit in die Zukunft.

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