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Teurer, Kleiner, Digitaler

Wohnraum in Tübingen ist knapp und teuer. Der Trend geht zu kleinen, hochwertig ausgestatteten Wohnungen mit Barrierefreiheit und Smart Home Möglichkeiten.

Rar und heiß begehrt

Der Raum ist rar und heiß begehrt. Die Folge: Wohnungsknappheit und steigende Preise. Neubaugebiete gibt es praktisch keine. Denn fast sämtliche in den letzten Jahren neu gebauten Wohnungen entstanden durch Nachverdichtung und Umwidmung von Industriebrachen - in Anbetracht der topografischen Lage der Stadt ist das auch eine vernünftige und ökologische Vorgehensweise. Die Entwicklung ist stürmisch - und trotzdem hält die Zahl der neu gebauten Wohnungen nicht Schritt mit dem Bedarf.

Günstiger Wohnraum ist eine politische Aufgabe

"Die meisten wollen nicht ins Umland, sondern nach Tübingen - und dort möglichst nah ans Zentrum", berichtet Matthias Petzold, der sich bei der GWG (Gesellschaft für Wohnungs- und Gewerbebau Tübingen) um Projektentwicklung und Verkauf kümmert. Gerade der GWG kommt in der Stadt eine besondere Funktion zu: Schließlich geht es darum, den überhitzten Wohnungsmarkt nicht weiter zu befeuern, sondern auch erschwingliche Wohnungen anzubieten, sei es nun zum Kauf oder zur Miete. "Die GWG hat viele Wohnungen, die günstig sind", so Paul Schmid, der Prokurist des Unternehmens. Besonders wichtig ist ihm, dass das auch künftig möglich ist. "Dafür sollte man das Planungsrecht und das Bauen einfacher machen. Es braucht aber auch günstige Grundstücke, eine gute Ausnutzung des wertvollen Grunds und Förderprogramme. Der politische Wille muss da sein", so Schmid.

Kleiner, wertiger, digitaler

Einem Teil der Preissteigerungen ein Schnippchen schlagen kann man durch den Kauf oder die Anmietung einer kleineren Wohnung. "Und genau das ist auch der Trend in Tübingen", schildert Matthias Petzold von der GWG seine Erfahrungen beim Verkauf der begehrten Objekte. Zugleich werden die Wohnungen wertiger, barrierefreier und digitaler. Schon bei zweigeschossigen Gebäuden steht ein Aufzug auf der Wunschliste, bei mehr Etagen sowieso. Und nicht nur Ältere wollen barrierefreie und leicht zugängliche Wohnungen. "Smart Home kommt mehr und mehr in die Gänge und steht jetzt genauso selbstverständlich in den Exposés der Anbieter wie Eichenparkett", berichtet Antje Fleischer, die Abteilungsleiterin der TüNet. Von der Videoüberwachung bis zum Fernöffnen der Haustüre, wenn der Paketdienst vor der Tür steht, während man selbst gar nicht zuhause ist, gibt es viele zeitgemäße Funktionen - bis hin zu den ganzen smarten Helferlein, die per App gesteuert werden können, um die Heizung, den Geschirrspüler oder den Rasenmäh-Roboter zu regeln. Dienste wie diese oder gar der digitale Concierge muten noch futuristisch an. Wahrscheinlich werden sie schneller gang und gäbe, als wir uns das im Moment noch vorstellen.

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