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Systemrelevante Sicherheit: Technisches Netz der Stadtwerke Tübingen mit hohem Sicherheitsniveau

Die TüNet-Techniker arbeiten eng mit nds it systemhaus zusammen an der Sicherheit des technischen Netzes der Stadtwerke Tübingen. (Foto: swt/de Maddalena)

Bereits seit fünf Jahren arbeitet die Telekommunikationssparte der swt, TüNet, mit nds it systemhaus an der Infrastruktur, die man als vorbildlich bezeichnen kann. Ausfallzeiten sollen dabei erst gar nicht auftreten. Ein Sicherheitsniveau auf höchstem Level, auf dessen Performance sich swt und damit auch ihre Kunden jederzeit verlassen können – das ist eine fortlaufende und ganz entscheidende Aufgabe, die einer permanenten Weiterentwicklung bedarf. Verlässlichkeit brauchen nicht nur die swt selbst, sondern auch alle Kunden der Energie- und Versorgungssparten.

„Anlagen und Systeme von Energie- und Versorgungsunternehmen sind technisch anspruchsvoll und seit einigen Jahren – nicht erst im Zuge der Digitalisierung – auch immer komplexer geworden“, sagt Thomas Deyerberg, Bereichsleiter Informatik und digitale Transformation bei den Stadtwerken Tübingen. „Für uns als Stadtwerke, mit dem Auftrag zur Grundversorgung vieler Menschen, muss die Sicherheit oberste Priorität haben. Das betrifft auch die technische IT- und TK-Infrastruktur, von der in Zeiten rasanter Digitalisierung immer mehr abhängt. Gerade in Zeiten der Pandemie ist es für uns und für unsere Kunden gleichermaßen gut zu wissen, dass unsere Systeme ein sehr gutes Sicherheitsniveau haben.“

Von der Analyse zum Modernisierungsplan

Den Ausgangspunkt bildete eine Ist-Analyse des technischen Netzes durch die Telekommunikation-Sparte der swt, der TüNet, gemeinsam mit nds it systemhaus. 800 Endpunkte galt es zu begutachten. Mit den Herausforderungen entwickelte ein Experten-Lenkungskreis Lösungen, die seither konkret umgesetzt wurden: Die Homogenisierung der Netzwerk-Komponenten ermöglicht eine effizientere Steuerung, ein Patchmanagement sorgt für schnelle Updates bei der Hardware, ein Lifecycle-Management ermittelt kontinuierlich den optimalen Austauschzeitpunkt von Geräten, um Ausfällen vorzubeugen. Einen Performanceschub erreichte man bei den swt durch den Einbau moderner Switch-Strukturen und durch das Deaktivieren nicht mehr genutzter Schnittstellen.

„Für uns als IT-Dienstleister ist diese Zusammenarbeit sowohl ein Leuchtturmprojekt als auch ein Geschenk. Hier können wir unsere IT-Expertise in ein wichtiges Projekt einfließen lassen und es hat sich gleichzeitig eine Partnerschaft entwickelt“, blickt nds-Geschäftsführer Jochen Fischer auf die letzten fünf Jahre zurück.

Geprüfte Sicherheitsstandards

Ihr technisches Netz und die IT-Infrastruktur lassen die Stadtwerke Tübingen regelmäßig von den Sicherheitsspezialisten der Tübinger Firma SySS überprüfen. Den Stresstest in Form eines simulierten Hackerangriffs bestanden die swt – ein beruhigendes Ergebnis hinsichtlich der Versorgungssicherheit.

Seit 2018 ist außerdem das Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) der Stadtwerke Tübingen zertifiziert. Die ISMS-Zertifizierung ist von der Bundesnetzagentur verpflichtend für alle Betreiber von Gas- und Stromversorgungen gefordert. Es analysiert, überwacht und optimiert sämtliche Schnittstellen, Abläufe, organisatorische Zuständigkeiten und etliche weitere Aspekte. Eingebunden in das System sind mehrere Fachbereiche der Stadtwerke Tübingen, darunter Betriebsmanagement, Telekommunikation und Netze. Alle drei Jahre steht eine Re-Zertifizierung an, zusätzlich überprüft ein jährlicher Überwachungsaudit den kontinuierlichen und funktionstüchtigen Betrieb.

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