Gasnotruf: 07071 157-112 Störungsdienst: 07071 157-111

Stadtwerke Tübingen
Eisenhutstraße 6, 72072 Tübingen
Tel. 07071 157-300
info@swtue.de

TüBus
Tel. 07071 157-157
tuebus@swtue.de

Öffnungszeiten Kundenservice:
Montag - Freitag 8.00 - 18.00 Uhr

Anfahrt
Mit dem Bus, Linien 4, 7, 13, Haltestelle "Stadtwerke"
Mit dem Auto oder dem Fahrrad

Sie sind hier: Startseite » Geschäftskunden » Telekommunikation » Aktuell » News und Events » Österberg: Mobilfunk trifft Glasfaser

Österberg: Mobilfunk trifft Glasfaser

Seit Mitte Februar 2014 mit Glasfaser erschlossen: der Österbergturm

Die meisten Leute kennen ihn als Österbergturm, eingeweiht wurde er als Kaiser-Wilhelm-Turm am 3. Juli 1891.
Erst war er reiner Aussichtsturm, dann, in den 1960er Jahren, wurde er Fernsehumsetzer. Seit Anfang des Jahres geht er in seinen dritten Frühling und ist quasi zur Speerspitze des kommunikativen Fortschritts avanciert: Denn jetzt verbindet er Mobilfunk mit Dark-Fiber-Glasfaser der TüNet.

Hunger nach Bandbreite

Die unglaubliche Vermehrung der Smartphones und Tablet-Computer lässt den Hunger nach Bandbreite beinahe ins Unermessliche wachsen. Die vielen Anwendungen bis hin zum Datenstreaming von Filmen verlangen einfach mehr Power: „Wenn zehn Leute in einer Funkzelle viele Daten bewegen, ist das easy“, erläutert Tobias Weinmann, Techniker der TüNet und verantwortlich für den technischen Netzausbau, „aber wenn es Tausende sind, wird das zum Problem.“ Dem sind Richtfunkstrecken und Kupferkabel dann nicht mehr gewachsen. Daraus ziehen die Mobilfunkanbieter die einzig vernünftige Konsequenz und rüsten ihre Anlagen mit hochbitratigen Glasfaseranbindungen auf.

LTE und Glasfaser: Eine tolle Kombination

Das wird auch nötig im Hinblick auf LTE, den Mobilfunkstandard der vierten Generation, der im Moment Einzug in die deutschen Mobilfunknetze hält (siehe Klara klärt). Mit LTE lassen sich bis zu 300 Megabit pro Sekunde und damit deutlich höhere Downloadraten erreichen als mit dem parallel angebotenen Standard UMTS.
Beispiel E-Plus: Gleich drei Tübinger Mobilfunk-Standorte hat die TüNet für den Mobilfunkanbieter in den vergangenen Monaten auf Glasfaser umgerüstet. Neben dem symbolträchtigen Standort auf dem Österberg sind das auch die Mobilfunkstationen Waldhäuser Ost (Rittweg) und Heuberg. Diese wiederum sind nicht die ersten, denn auch in der Hinteren Grabenstraße (seit 2013) und auf dem Sand gibt es bereits erschlossene Standorte. Das findet Tim Spielmann, Referent Contracting bei E-Plus „absolut zukunftsweisend“, denn „ohne die Glasfasertechnologie ginge dem Breitbandausbau an vielen Standorten einfach die Puste aus“, schildert er die Ertüchtigung der Netze und freut sich über die neugewonnenen Möglichkeiten.

Redundanzsysteme helfen gegen Störungen

Nicht nur E-Plus setzt in Tübingen auf die Vorzüge der Glasfaseranbindung durch die TüNet. Auch vodafone und Telefonica (O2) schätzen die Möglichkeiten der hochbitratigen Glasfaserverbindungen: Sei es, um Richtfunkstrecken zu ersetzen, aber auch, um Redundanzsysteme aufzubauen, mit denen Störungen nicht gleich zum Zusammenbruch jeglicher Erreichbarkeit führen.

Startschuss zu einer längerfristigen Entwicklung

Antje Fleischer, Abteilungsleiterin der TüNet, betrachtet dies denn auch als Startschuss zu einer längerfristigen Entwicklung: „Über kürzer oder länger werden wohl nicht nur einzelne Mobilfunkstandorte mit Glasfaser erschlossen, sondern alle“, gibt sie sich überzeugt. Damit – und mit der flächendeckenden Verfügbarkeit von LTE – können dann auch in Zukunft die Möglichkeiten von Tablet, Smartphone und Co. komplett ausgeschöpft werden. Und der Österbergturm wird zum Sinnbild für den technologischen Fortschritt 2014

Zurück