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Ist Tübingen dann auch Smart City?

Tübingen ist auf dem besten Weg zur Smart City.

Was ist denn eine Smart City?

Smart City ist ein Sammelbegriff, unter dem sich ganz viele Aspekte verbergen. Diese betreffen Wirtschaft, Politik, Verwaltung und die Zivilgesellschaft. Nachhaltigkeit ist einer dieser Aspekte, innovative Mobilitätskonzepte sind ein weiterer. Die Stadt der Zukunft soll nicht nur grüner und inklusiver, sondern auch fortschrittlicher und effizienter werden. Dabei lebt die Idee der Smart City davon, dass digitale Technologien diesen Fortschritt begründen. Und beflügeln. Ganz so wie im LebensPhasenHaus auf der Tübinger Rosenau.

TüNet legt den Grundstein

Ein erster Schritt wurde schon vor knapp 20 Jahren getan, als es den Begriff der Smart City ganz sicher noch nicht gab. Damals gründeten durchaus visionäre Manager der Stadtwerke Tübingen die TüNet. Diese sollte das kommunikative Rückgrat der Stadt erschaffen: mittels Glasfaser. Was als kleines Pflänzchen begann, kann heute auf ein hochmodernes Netz von über 185 Kilometern Länge verweisen: Tübingens Fundament für den digitalen Informationsaustausch. Und weitere 210 Kilometer Leerrohre stehen für die schnelle Bereitstellung von Glasfaser parat.

Nachhaltige Mobilität hat viele Facetten

Doch nicht nur Daten können in Tübingen flugs unterwegs sein: Smarte Mobilität hat hier bereits Tradition. Bekannt als Fahrradstadt, haben es Radfahrer gut. Es gibt Fahrradstraßen, eine Fahrradbrücke ist beschlossene Sache. Shared Space sorgt für ein gedeihliches Miteinander unterschiedlicher Verkehrsteilnehmer: kein Wunder also, dass der Anteil der Fußgänger und Radler am gesamten Verkehr weit über dem Bundesdurchschnitt liegt. Der TüBus ist vorzüglich ausgebaut und erfreut sich größter Beliebtheit, die Frage eines kostenlosen öffentlichen Nahverkehrs wird politisch diskutiert. Car-Sharing-Konzepte gibt es hier schon länger als anderswo, und mit der RegioStadtbahn könnte in einigen Jahren ein innovatives Mobilitätskonzept Tübingen mit der ganzen Region Neckar-Alb vernetzen. Die Elektromobilität nimmt in Tübingen mit ersten Projekten Fahrt auf. Mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur und der Weiterentwicklung von Elektrofahrzeugen, Elektrobussen und Batteriekapazitäten könnte sie sich in den nächsten Jahren zur zentralen Säule für den klima- und umweltfreundlichen Innenstadtverkehr mausern.

Wie lebt die Gesellschaft der Zukunft?

Bei aller smarten Technik bleibt die Frage nach der menschlichen Dimension all dieser Veränderungen. Wie wollen wir morgen leben? Wie werden Wohnungen und Häuser altersgerecht - und zwar für die ganz Jungen wie für die Älteren und Gebrechlichen? Und vor allem: Wollen Menschen morgen noch so altern wie gestern? Oder braucht es einfach ganz neue Lebensentwürfe wie die Alters-WG im Stadtzentrum? Auf manches haben wir schon die Antwort, auf vieles noch nicht. Eins aber ist sicher: Tübingen ist auf dem besten Weg zur Smart City.

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