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Bauherren-Falle: Die Gebäude-Verkabelung

Wie geht das Kamel "Datenmenge" durchs Nadelöhr? Willkommen in der Bauherren-Falle!

Lange Zeit war es Kupfer: das Medium der Wahl, um Privat- und Gewerbebauten mit dem Rest der Welt zu verbinden. Effektiv, preiswert und ausreichend. Mittlerweile sieht das ganz anders aus. Gerade wenn es um die folgenschwere Entscheidung geht, wie Neubauten für die Telekommunikation erschlossen werden. Wer hier heute noch auf Kupfer setzt, hat womöglich schnell ein Problem: Wie geht das Kamel "Datenmenge" durchs Nadelöhr? Willkommen in der Bauherren-Falle! Bei 100 MBit/s ist bei Kupferkabeln die Grenze der Leistungsfähigkeit erreicht. Wer mehr braucht: Fehlanzeige. Und der Hunger nach Bandbreite steigt Jahr für Jahr.

Heute heißt die Antwort also quasi zwangsläufig Glasfaser. Am besten mittels "Strukturierter Gebäudeverkabelung"(oder auch Universeller Gebäudeverkabelung UGV, s.a. "Klara klärt"). Ihr großer Vorteil: Egal, wohin und wie schnell sich die Kommunikation in Zukunft entwickelt und egal, wie viel Bandbreite das erfordert: Die UGV macht Neubauten auf einfache Art und Weise zukunftssicher. Und das systemunabhängig.

Entscheidung für Jahrzehnte

Gebäude werden in der Regel für eine Lebenszeit von vielen Jahrzehnten gebaut. Entscheidungen für die Infrastruktur der Haustechnik, die man beim Bau trifft, sollten doch wenigstens zwanzig Jahre oder länger halten. Umso verblüffender ist in diesem Zusammenhang, dass sich viele Bauherren mit dieser Frage oft nur in zweiter Linie beschäftigen und ihr nicht den Stellenwert beimessen, der ihr eigentlich zukommt. Die unangenehme Folge: Wer später auf neue Technik umstellen will - weil das Kamel nicht mehr durchs Nadelöhr passt - der kann sich auf eine Kostenexplosion mit oft ungeahnten Ausmaßen einstellen. Dabei sind die Basics eigentlich ganz simpel: Wer sich keine Chance vergeben will, lässt auch im Gebäude Leerrohre verlegen, in die jederzeit Glasfaser eingeblasen werden kann.

Wasser, Strom und Glasfaser in einem Rutsch

Es kommt aber noch besser: Mit einer sogenannten Mehrspartenhauseinführung können die Stadtwerke die Infrastruktur für Wasser, Strom und Glasfaser in einem Rutsch verlegen. Die Synergieeffekte sind dabei erheblich. Dass Glasfaser zusammen mit den Stromkabeln verlegt werden kann, liegt an ihrem großen Vorteil, dass sie unempfindlich gegen Störungen aller Art ist. So können keine Interferenzen entstehen wie es bei Kupferleitungen gerne mal vorkommt.

Gute Beispiele an vielen Ecken Tübingens

Wie man es richtig anstellt, lässt sich in Tübingen auf dem Entwicklungsgebiet am Güterbahnhof besichtigen. Auch am Neckarbogen zwischen Bismarckstraße und Schaffhausenstraße entstehen gerade gehobene Büro- und Wohneinheiten, und die TüNet schafft dort bereits die Voraussetzungen für Geschwindigkeiten bis 1 Gbit/s. Mittels passiver Leerrohrerschließung können sich Privat- wie Geschäftskunden jederzeit den Glasfaseranschluss der TüNet legen lassen. Und das mit geringem Aufwand, weil die Leerrohre dann schon liegen. Auch in die Wohnungen, die Aldi als Bauträger in der Derendinger Wohlboldstraße momentan realisiert, werden die notwendigen Leerrohre eingebaut, sodass Glasfaser schnell und einfach verfügbar ist, sobald man sie benötigt. Aber das ist nicht selbstverständlich: Nicht überall setzt man von Anfang an auf die strukturierte Gebäudeverkabelung und Glasfaser als das richtige Medium. Umso wichtiger, dass die Bauherrenfalle nicht zuschnappt und das Kamel im Nadelöhr stecken bleibt. Denn nur so kann die Zukunft kommen.

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