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Bauboom mit Wachstumsschmerzen – Teil 2

Tübingen: Jede Baubauungsfläche wird durchdacht genutzt, um den wertvollen Grund optimal zu nutzen.

Große Pläne der Kliniken und der Universität

Auch das Uniklinikum und die Universität haben große Pläne und Hunger auf Flächen, auf denen sie wachsen können. "Das Klinikum wird künftig noch mehr Aufgaben übernehmen", berichtet der Leitende Ärztliche Direktor Prof. Michael Bamberg. Dabei spielt nicht nur die Krankenversorgung eine Rolle, denn Forschung und Lehre gewinnen weiter an Bedeutung. Und die sind – wie die Unternehmen auch – auf die schnellen Glasfaserverbindungen der TüNet angewiesen und profitieren vom hohen Ausbaugrad in der ganzen Stadt: Glasfaser liegt praktisch überall schon "ums Eck". Cord Soehlke deutet an, dass "ein sehr guter Kompromiss greifbar ist, der die Gebiete auf der Sarchhalde und auf dem Steinenberg mit einbezieht". Aber auch das bereits überbaute Gebiet des UKT auf dem Schnarrenberg wird "sehr viel dichter werden müssen und in einigen Jahren völlig anders aussehen", ist sich Soehlke sicher.

Dominosteine machen die Tal-Uni städtischer

Die Bebauung des Schiebeparkplatzes, die Sanierung und der Abbruch von Universitäts-Gebäuden und die Renovierung der Mensa sind der Auftakt für "13, 14 unterschiedliche Bausteine, die das Gebiet wie Dominosteine städtischer machen und stark verändern werden – bis hin zu deutlich mehr Aufenthaltsqualität mit Plätzen zum Flanieren und urbaner Anmutung", beschreibt Soehlke die Pläne entlang der Wilhelmstraße.

Entwicklungsflächen in fast allen Teilorten

Und die Teilorte? "In nahezu jedem wird es Entwicklungsflächen geben", schildert Soehlke. Seine Idee: "Die Stadt kauft die Grundstücke – und nur dort, wo wir alle besitzen, gibt es Bebauungspläne", beschreibt er den Mechanismus. Das soll verhindern, dass beispielsweise Großeltern für ihre noch nicht einmal geborenen Enkel Grundstücke kaufen und sie Jahre oder gar Jahrzehnte lang brach liegen lassen.

20 Prozent mehr Arbeitsplätze seit 2007

Thorsten Flink, der Geschäftsführer der WIT Wirtschaftsförderungsgesellschaft Tübingen, untermauert die schwunghafte wirtschaftliche Entwicklung der Stadt mit beeindruckenden Zahlen: "Zwischen 2007 und 2016 stieg die Zahl der Arbeitsplätze von 36.000 auf knapp 45.000, also um fast 1.000 pro Jahr. Das sind insgesamt 25 Prozent." Große Betriebe wie Horn, Walter oder Zeltwanger konnten in jüngerer Zeit glücklicherweise noch erweitern, doch mittlerweile gehen die Flächen aus.

Auf der Suche nach 10 Hektar

"Wir brauchen in den nächsten Jahren weitere 10 Hektar Gewerbeflächen für die produzierenden Betriebe", schätzt Thorsten Flink. Hinzu kommt: Tübingen hat einen starken Dienstleistungsschwerpunkt, und das führt zu einer "anhaltend starken Nachfrage nach Büroflächen". Im Moment entstehen solche am Neckarbogen auf dem Sidler-Areal und sind bereits von der TüNet mit Glasfaser erschlossen.

Strukturierte Inhouse-Verkabelung mit Vorbildcharakter

Antje Fleischer, Abteilungsleiterin der TüNet, erläutert: "Die Erschließung am Neckarbogen ist ein Pilotprojekt für die strukturierte Inhouse-Verkabelung mit Glasfaser und wird Vorbildcharakter mit Strahlkraft in die ganze Stadt haben. Das Interesse ist enorm", so Antje Fleischer, "denn wir hatten mit einer Vermarktung im Zeitraum von fünf Jahren gerechnet – und jetzt ging alles viel schneller". Überhaupt werden Architekten, Baugruppen und Bauherren mittlerweile sensibel dafür, dass Glasfaser bis ins Haus sich zum unerlässlichen Standard mausert. "Da spielt uns die sehr konzeptionelle Stadtentwicklung mit ihrem vielfältigen Nutzungsmix in die Hände", weiß Fleischer, denn Wohnen und Gewerbe wachsen zusammen. Klar, die sogenannten "First Mover" wollen schnelle Datenverbindungen, aber nicht nur sie: Wer von zuhause aus arbeitet – und das werden immer mehr Menschen im sogenannten Home Office – braucht sie genauso wie alle, die ihre Immobilien zukunftssicher ausstatten wollen.

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