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25 Jahre Internet änderten die ganze Welt

...änderten die ganze Welt

Ein junger britischer Informatiker namens Tim Berners-Lee war es, dem ein Informationsmanagementsystem vorschwebte. Simpel sollte es sein und den Austausch unter Forschern sollte es vereinfachen. Der Mechanismus: ein universeller Übertragungsstandard. Und der brachte dann auch die Revolution.

Ein Adressformat für alle

Unabhängig vom Computersystem konnten alle Websites über das gleiche Adressformat erreicht werden. Zum Navigieren genügte ein Mausklick auf einen elektronischen Querverweis (Hyperlink).

WorldWideWeb hieß der erste Browser, später umbenannt in Nexus. Und schnell verließ die Technologie die stickigen Büros von Physikern, um einen Siegeszug um die ganze Welt anzutreten. Populär wurde das Web mit dem Browser Netscape, der unter dem Namen Mosaic an den Start gegangen war. Auf einen Schlag wurde die Welt zum Dorf, nur hatte sie's nicht gleich bemerkt. Diese Entwicklung sollte sich erst nach und nach einschleichen und unser tägliches Leben in einem Maße verändern und prägen, wie es in den frühen 1990er-Jahren völlig undenkbar gewesen wäre.

Kaffee in Karlsruhe

1994 und 1995 gingen Ebay und Amazon online. Sie brachen der Kommerzialisierung des Internets die Bahn und leben bis heute gut davon. Ebenfalls 1995 eröffnete das erste Internetcafé Deutschlands. In Baden-Württemberg, in der Karlsruher Innenstadt. Ein Jahr später enterte Deutschlands Fernseh-Ikone, die Tagesschau, das Netz und war damit eine der ersten Fernsehsendungen, die dort anzutreffen war. Und schon 1998 bebrüteten visionäre Planer der Stadtwerke in Tübingen ein aufsehenerregendes Projekt. Sie wollten etwas wirklich Großes: den strategischen Ausbau eines redundanten Glasfasernetzes für die ganze Stadt. Das war die Geburtsstunde der TüNet.

TüNet ertüchtigt Tübingen

Ein Glücksgriff: Ihr Glasfasernetz umfasst heute, 18 Jahre später, exakt 181 Kilometer. Hinzu kommt ein Leerrohr-Netz von 160 Kilometern. Nicht nur Tübinger Behörden, Unternehmen und die Universität, auch das Studierendenwerk erkannte schnell, wie vernetzt der Mensch der Zukunft sein würde und stattete sämtliche Zimmer in Studentenwohnheimen mit schnellen Internet-Zugängen der TüNet aus. Im selben Jahr, 1998, ging Google an den Start, nichtahnend, dass es zuerst Yahoo den Rang ablaufen und hernach eine digitale Weltmacht würde, die sich heute gar mit der Entwicklung von Kraftfahrzeugen befasst. Den schleichenden Tod von Brockhaus & Co. leitete Wikipedia im Jahr 2001 ein, nur 13 Jahre später wurde die gedruckte Ausgabe des traditionsreichen Lexikons eingestellt - nachdem sie 200 Jahre lang regelmäßig erschienen war. Ein weiterer Meilenstein: 2003 brachte MySpace ein soziales Netzwerk unters Volk, 2004 folgte Facebook auf den Fuß. 1,2 Milliarden aktive Nutzer hat Facebook heute, das ist jeder sechste Erdenbürger.

Soziales Netzwerk als Netz im Netz

Damit bildet es quasi ein Netz im Netz mit Mark Zuckerberg - der gerade mal sieben Jahre alt war, als das mit dem Internet alles begann - als Spinne mittendrin. 2007 lancierte Apple das erste iPhone und löste damit eine Welle aus, die zu einem Kommunikations-Tsunami wurde. Mittlerweile hat praktisch jede und jeder ein Smartphone, kann damit Online-Dienste aller Art auf dem Telefon nutzen - und tut es auch. Die Menschheit ist mobil, vernetzt und immer erreichbar. Ohne Selfie-Stick und das Frühstücks-Posting vom Balkon des hochfazinoblen Urlaubshotels fühlt sich mancher gar als halber Mensch. Politische Umwälzungen wie der arabische Frühling 2010 oder auch die Demonstrationen auf dem Majdan Nesaleschnosti im ukrainischen Kiew wären ohne Facebook, Twitter und Youtube so nicht möglich gewesen. Musik wird online gehört und übers Netz in die Welt gebracht, Stars wie Justin Bieber oder Die Lochis machten ihre Karriere selbst: mittels Internet. Und Musik-CDs sind entweder Schnee von gestern oder schon bald wieder was für Sammler.

Arbeitsalltag läuft übers Netz

Für Unternehmen ist ein Leben ohne Internet schon längst nicht mehr denkbar. Mit Skype hat die Videotelefonie Einzug gehalten. Ob E-Mail, Homepage, Home Office oder Archivierung in der Cloud - die Grundlage aller Kommunikation und die Organisation des Arbeitsalltags läuft übers Netz. Dieses sollte also möglichst sicher sein: Denn gibt es da eine Störung, können die Kollegen einpacken, kann der Betrieb vorübergehend schließen.

Zeitenwende 2016

2016: Wieder stehen wir vor einer Zeitenwende. Industrie 4.0 steht als vierte digitale Revolution ins Haus. Sie wird die Arbeitswelt dramatisch verändern und tut es bereits. Bildung wird wichtiger denn je, digitale Kompetenz wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Produktion gefordert. Allem zugrunde liegt das Internet. Und damit meist die gläserne Leitung, dünner als ein menschliches Haar: Wer die digitale Zukunft meistern will, verlässt sich nicht auf Kupfer, sondern auf Glasfaser. In Tübingen kommt sie von der TüNet.

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