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Was Sie zur EEG-Umlage wissen sollten



Was haben erneuerbare Energien mit Ihrer Stromrechnung zu tun?

Der Ausbau der erneuerbaren Energien geht voran, leistet einen Beitrag zum Klimaschutz und verringert die Abhängigkeit von Stromimporten. Ganz gleich, ob auf Ihrem Dach eine Photovoltaikanlage installiert ist, Sie Ökostrom beziehen oder noch nicht aktiv in erneuerbare Energien investiert haben: Über eine Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) trägt jeder Stromkunde in Deutschland mit zum Ausbau der erneuerbaren Energien bei. Die Bundesregierung beabsichtigt, bis 2050 den Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Stromverbrauch auf 80 Prozent zu steigern.

Wie hat sich die EEG-Umlage in den vergangenen Jahren entwickelt?

Seit 2004 ist die EEG-Umlage für eine Kilowattstunde (kWh) Strom für Haushaltskunden der Stadtwerke Tübingen (swt) von 0,631 Cent/kWh auf 8,19 Cent/kWh im Jahr 2016 gestiegen (alle Preisangaben brutto). Bei einem Drei-Personen-Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh stiegen deshalb die EEG-Kosten von brutto 1,84 Euro/Monat im Jahr 2004 auf brutto 23,88 Euro/Monat im Jahr 2016 (siehe Abbildung).

Betrifft die Erhöhung der EEG-Umlage auch Stromtarife mit Festpreisgarantie?

Falls Sie sich für einen unserer Festpreistarife entschieden haben, sichern Sie sich grundsätzlich gegen steigende Arbeitspreise ab. Bei Tarifen mit weitreichender Preisgarantie sind gesetzliche Abgaben, wie z. B. die EEG-Umlage  (siehe auch AGB Strom, Punkt 5.2) ausgenommen. Unsere Tarife mit einer vollen Preisgarantie sichern Ihnen alle Preisbestandteile bis zum angegebenen Zeitpunkt fest zu.

Wohin fließen die Einnahmen aus der EEG-Umlage?

Besitzer von Solarmodulen, Windparks und anderen Erneuerbare-Energien-Anlagen erhalten für den Zeitraum von 20 Jahren die Garantie, dass der von Ihnen erzeugte Strom („EEG-Strom“) zu einem festgelegten Tarif abgekauft wird. Dieser festgelegte Tarif, der momentan über dem Marktpreis liegt, wird als EEG-Vergütung bezeichnet. Die örtlichen Netzbetreiber zahlen die EEG-Vergütung an die Besitzer und leiten den eingespeisten EEG-Strom an einen der vier überregionalen Netzbetreiber (50hertz, amprion, Transnet BW und Tennet) weiter. Von diesem erhalten sie die EEG-Vergütung erstattet. Die vier überregionalen Netzbetreiber wiederum verkaufen den EEG-Strom an der Strombörse, wobei der Erlös gegenwärtig niedriger als die EEG-Vergütung ist. Deshalb hat der Gesetzgeber die Stromanbieter in die Pflicht genommen, beim Kunden – also Ihnen – die bundeseinheitliche EEG-Umlage zu erheben.

Was passiert, wenn die EEG-Umlage in Zukunft wieder sinkt?

In diesem Fall geben die swt selbstverständlich die fallenden EEG-Kosten als Preisvorteil an ihre Kunden weiter.