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Auch oben herum immer blauer: Photovoltaik-Ausbau in Tübingen entwickelt sich positiv

Über den Dächern Tübingens präsentierten Oberbürgermeister Boris Palmer, swt-Geschäftsführer Ortwin Wiebecke und swt-Projektleiter Julian Klett (v.l.n.r.) die Zwischenbilanz beim Photovoltaik-Ausbau in Tübingen. (Foto: swt/Schermaul)
Die Stadtwerke Tübingen haben im Quartier am Alten Güterbahnhof bei der PV-Dachbelegung der sechs Höfe einen Anteil von rund 50 Prozent. (Foto: swt/Schermaul)

Auf einem dieser Dächer im neuen Güterbahnhofareal zogen Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer und Stadtwerke-Geschäftsführer Ortwin Wiebecke nun eine Zwischenbilanz.

„Seit Tübingen blau macht, hat sich die Leistung der Solaranlagen in Tübingen verzehnfacht“ sagt Oberbürgermeister Boris Palmer. „Im Güterbahnhof haben wir den nächsten Schritt erfolgreich ausprobiert. Hier besteht eine Pflicht zur Installation von PV auf allen Dächern. Das erweist sich als Erfolg. Der Güterbahnhof wird sich im Luftbild als erster blauer Stadtteils Tübingen positiv abheben. Die Solarpflicht wirkt und wird nun für alle Neubaugebiete angewandt.“

Solarstrom als wichtiger Baustein im swt-Energieportfolio

Bereits 2018 haben die swt ihr für 2020 gesetztes Ausbauziel bei den erneuerbaren Energien erreicht: die Hälfte des gesamten Tübinger Strombedarfs erzeugen sie selbst in den eigenen Anlagen. Dauerhaftes Ziel der Stadtwerke Tübingen ist der konsequente Ausbau ihrer Ökostromproduktion aus regenerativen Energiequellen. Vor Ort in Tübingen bietet die Photovoltaik aufgrund der günstigen Witterung mit vielen Sonnenstunden im Jahr Potentiale. Auch, weil noch viele Dächer im Stadtgebiet frei sind.

„Die Photovoltaik bietet uns als Stadtwerken eine ausgezeichnete Möglichkeit, lokal vor Ort und regional im Umland Projekte umzusetzen, die einen beträchtlichen Anteil an Ökostrom aus Sonnenkraft liefern“, sagt swt-Geschäftsführer Ortwin Wiebecke. „Vor allem die Gesamtheit der Anlagen, wie sie im neuen Quartier am Güterbahnhof gebaut wurden, produziert erhebliche Strommengen. Solche Anlagen, die die Bewohner mit Solarstrom vom Dach versorgen und den überschüssigen Ökostrom ins Stromnetz einspeisen, sind aus unserer Sicht ein wesentliches Instrument, um bei der modernen Quartiersentwicklung die Energiewende von Anfang an mit zu berücksichtigen.“

Solarstromportfolio wächst kontinuierlich

Im Güterbahnhofareal haben die swt bislang drei Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 50 kWp fertig installiert. Weitere 100 kWp folgen in den nächsten Wochen. Insgesamt sind auf den Flachdächern der sechs Höfe (mit später 570 Wohnungen und Gewerbeeinheiten) bereits über 300 kWp Photovoltaik installiert und etwa noch einmal so viel ist in Planung. Das reicht aus, um 150 Vier-Personen-Haushalte zu versorgen und gleichzeitig über 450 Tonnen an CO2 einzusparen.

Mit inzwischen neun größeren Solarparks in ganz Deutschland, die landwirtschaftlich konfliktarm an Autobahnen, Bahntrassen oder ehemaligen Militäranlagen liegen und über mehr als 40 Megawatt Gesamtleistung verfügen, erzeugen die swt rund 40 Millionen Kilowattstunden Solarstrom im Jahr – das entspricht 10% des gesamten Tübinger Strombedarfs. In Tübingen haben die inzwischen 1000 installierten Anlagen eine Gesamtleistung von 13,8 Megawatt.

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